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	<title>TaiChianer</title>
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	<description>Forum der Tai Chi Gung - Mitglieder</description>
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		<title>Neu &#8211; Fernlehrgang Tai Chi Gung verfügbar!</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 07:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>websifu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Fernlehrgang]]></category>
		<category><![CDATA[TaiChiGung-Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Als erster Verein bietet der Tai Chi Gung &#8211; Landessportverein, Salzburg, nun einen Tai Chi &#8211; Grundkurs als Fernlehrgang im Internet (e-Learning) an.
Motto: Wir können nicht jederzeit überall sein &#8211; Aber: Du kannst Dir&#8217;s von überall runterladen!
Wer bisher keine Zeit und Möglichkeit hatte, nach Salzburg zu kommen und am Einsteigertraining teilzunehmen, kann nun einen gesonderten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als erster Verein bietet der Tai Chi Gung &#8211; Landessportverein, Salzburg, nun einen Tai Chi &#8211; Grundkurs als <strong>Fernlehrgang im Internet</strong> (e-Learning) an.</p>
<p>Motto: <em>Wir können nicht jederzeit überall sein &#8211; Aber: Du kannst Dir&#8217;s von überall runterladen!</em></p>
<p>Wer bisher keine Zeit und Möglichkeit hatte, nach Salzburg zu kommen und am Einsteigertraining teilzunehmen, kann nun einen gesonderten Grundkurs für zu Hause absolvieren:</p>
<p>In <strong>36 Trainingseinheiten zu 20-30 Minuten</strong>, aufgeteilt auf 12 Kurswochen, können ab sofort im Selbststudium unterstützt mit umfangreichen Trainingsmaterial (Handbuch, Trainingsplan, Trainingsinfos und Videoclips) die Grundlagen und Einzelübungen des Tai Chi Gung erlernt werden &#8211; ohne die Wohnung zu verlassen.</p>
<p>Der Online-Lehrgang folgt dabei den Erkenntnissen neuester Studien und jahrelanger Trainingserfahrung in Tai Chi (Taiji).</p>
<p>Der <strong>Inhalt entspricht</strong> &#8211; natürlich dem eLearning angepasst &#8211; unserem <strong>Einsteigertraining</strong> (Datei: <strong><a href="http://www.taichianer.at/download/12/" target="_blank">Inhalte_Einsteigerkurs.pdf</a></strong>)</p>
<h3>Wie?</h3>
<ol>
<li><a href="http://www.taichianer.at/antrag-zur-mitgliedschaft/" target="_blank">Antrag auf <strong>Fördermitgliedschaft</strong></a> für das laufende Jahr stellen.</li>
<li><strong>35,- EUR</strong> Förderbeitrag zahlen (einmalig, für das Kalenderjahr &#8211; kein Abo!)</li>
<li>Nach Erhalt der Registrierung und Freischaltung einfach im Mitgliederforum <strong>downloaden</strong>.</li>
</ol>
<h3>Wann und Wo?</h3>
<p><span style="text-decoration: underline;">Ab sofort</span> hier im Mitgliederforum:</p>
<p>Downloadbereich <a href="http://www.taichianer.at/download?dl_cat=5" target="_blank">Fernlehrgang</a>.</p>
<p><strong>Egal, wo Du zu Hause bist</strong> &#8211; Österreich, Deutschland, Schweiz&#8230;  &#8211; jedes Fördermitglied kann mitmachen und zu Hause trainieren!</p>
<p>Du brauchst nur einen Internetzugang (bzw. die Anleitungen in Deutsch sollten gelesen werden können <img src='http://www.taichianer.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )</p>
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		<title>Long &#8211; Der Drache</title>
		<link>http://www.taichianer.at/long-der-drache/</link>
		<comments>http://www.taichianer.at/long-der-drache/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 15:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>websifu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte & Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Glossareinträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Bedeutung und Symbol des Drachen (chinesisch: &#8220;long&#8221;)
Glossareintrag:  Long
Das chinesische Wort &#8220;Long&#8221; bezeichnet einen Drachen. Der Drache gilt in China als die mythische Figur und Allegorie schlechthin. Es ist das Symbol, welches in unzähligen Darstellungen der chinesischen Kunst und Kultur verewigt ist.


	


In der chinesischen Mythologie wird er als ein Wesen beschrieben, das sowohl auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bedeutung und Symbol des Drachen (chinesisch: &#8220;long&#8221;)</strong></p>
<p>Glossareintrag: <span class="lemma"><a name="Long"></a> Long</span></p>
<p>Das chinesische Wort &#8220;Long&#8221; bezeichnet einen Drachen. Der Drache gilt in China als <strong>die</strong> mythische Figur und Allegorie schlechthin. Es ist <strong>das</strong> Symbol, welches in unzähligen Darstellungen der chinesischen Kunst und Kultur verewigt ist.</p>

<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/tai_chi_symbole_darstellungen/tcg_dragon_east_west.jpg" title="" class="shutterset_singlepic127" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/127__320x240_tcg_dragon_east_west.jpg" alt="tcg_dragon_east_west" title="tcg_dragon_east_west" />
</a>

<p>In der chinesischen Mythologie wird er als ein Wesen beschrieben, das sowohl auf der Erde als auch im Himmel sowie auch im Meer existieren kann.<br />
<strong> Er stellt die Allgegenwärtigkeit, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit schlechthin dar.</strong></p>
<p>Der Drache steht (unter anderen) als Symbol und Allegorie für:</p>
<ul>
<li>den Langstock (der →&#8221;<a href="http://www.taichianer.at/gun-der-langstock#Gun" target="_blank">Gun</a>&#8220;) als Waffe</li>
<li>die Vereinigung der Kräfte des Himmels mit den Kräften der Erde (kosmische Kraft und &#8220;Kundalini&#8221;, die Schlangenkraft; in der westlichen Mystik auch bekannt als &#8220;Ouroborus&#8221; &#8211; die &#8220;geflügelte Schlange&#8221;)</li>
<li>die &#8220;→<a href="http://www.taichianer.at/grundtechniken#Grundtechniken" target="_blank">Grundtechnik</a>&#8221; mit Namen &#8220;lie&#8221;, bzw. &#8220;lieh&#8221; &#8211; &#8220;der Donner&#8221; (aus dem →&#8221;<a href="http://www.taichianer.at/bagua#Bagua" target="_blank">Ba Gua</a>&#8220;)</li>
</ul>
<p>Den <strong>rote Drachen</strong> ordnen die Chinesen sich selbst, ihrem Land, bzw. generell dem Osten zu.<br />
Der <strong>weisse Drache</strong> (&#8221;→<a href="http://www.taichianer.at/die-bedeutung-des-wortes-bai#Bai" target="_blank">Bai</a> Long&#8221;) wird dem westlichen Menschen, der westlichen Kultur und Erdregion (Europa, Europäer), also &#8220;dem Westen&#8221; zugeordnet.</p>
<h3>Exkurs:</h3>
<p>Die Legende besagt, dass der weisse Drache im Westen ruhe. Sobald er erwacht ist, bricht eine neue Epoche an.</p>
<p>Zuerst wird er kaum wahrgenommen, dann jedoch lehrt er den dunklen Kräften (das sind alle Bestrebungen wider der Natur, wider dem Leben und wider der Menschen &#8211; also: Egoistische und selbstsüchtige Bestrebungen Einzelner oder bestimmter Gruppen) gehörig das Fürchten &#8211; vor allem da er als Sinnbild für Vernunft, Wahrheit und geistige Harmonie als unzerstörbar gilt.</p>
<p>Viele Menschen ängstigen sich oder sind einfach nur verunsichert, während dieser Zeit, da sie viel zu lange in Täuschung lebten und &#8220;falschen Göttern&#8221; huldigten. Nichts ist mehr so, wie es ursprünglich scheinte.<br />
Schlussendlich obsiegt Wahrheit und Klarheit und sucht die Verbindung mit dem roten Drachen (Wohlstand, Überlieferung und Tradition). Da jeder der beiden Drache für sich allein nicht in Harmonie existieren kann, vereinigen sich beide &#8220;Drachen&#8221; und bilden die Grundlage der neuen Welt und des neuen Zeitalters (Östliche und westliche Kultur vereint). Das Gleichgewicht zwischen Menschen und zwischen Mensch und Natur (der Umwelt) ist wieder hergestellt.</p>
<p>[Hier geht es zurück zum <a href="http://www.taichianer.at/faq/glossarindex/">Glossar-Index</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Absolventen der Tai Chi Gung Fortschrittsgrade</title>
		<link>http://www.taichianer.at/neue-absolventen-der-tai-chi-gung-fortschrittsgrade/</link>
		<comments>http://www.taichianer.at/neue-absolventen-der-tai-chi-gung-fortschrittsgrade/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 11:36:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>websifu</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteigertraining]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, den 7. Juli 2010, fand erneut ein Prüfungstermin in Tai Chi Gung statt.
Drei Teilnehmer aus dem dreimonatigen und kürzlich beendeten →Einsteigertraining (Frühjahr 2010), sowie ein Vereinsmitglied stellten sich auf Empfehlung des Trainers dieser Herausforderung und unterzogen sich der Leistungsüberprüfung. Diesesmal wurden die Kenntnisse und Fähigkeiten der Prüflinge aus zwei verschiedenen Leistungsgraden auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 7. Juli 2010, fand erneut ein Prüfungstermin in Tai Chi Gung statt.</p>
<p>Drei Teilnehmer aus dem dreimonatigen und kürzlich beendeten →<a href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/trainingsinhalte/einsteigertraining.html" target="_blank">Einsteigertraining</a> (Frühjahr 2010), sowie ein Vereinsmitglied stellten sich auf Empfehlung des Trainers dieser Herausforderung und unterzogen sich der Leistungsüberprüfung. Diesesmal wurden die Kenntnisse und Fähigkeiten der Prüflinge aus zwei verschiedenen Leistungsgraden auf die Probe gestellt.</p>
<p>Zu Beginn kamen die Aspiranten des <strong>1. Leistungsgrades</strong> (gelbes Band) an der Reihe.<br />
Diese mussten beweisen, ob sie die Inhalte aus dem Einsteigertraining, sowie die <strong>5-Bilder-Form (mit 51 Abfolgen)</strong> tatsächlich beherrschten.</p>
<p>In der Formen-Präsentation herausragend aufgefallen war hierbei &#8211; wieder einmal(!) &#8211; eine Frau, welche eindrucksvoll zeigte, dass regelmäßige (Haus-)Übungen enorme Fortschritte innerhalb weniger Wochen ermöglichen.<br />
(Darüber hinaus freut sich der Tai Chi Gung &#8211; Landessportverein, Salzburg, besagte Dame ebenfalls als neues Mitglied begrüßen zu dürfen!).</p>
<p>Die Prüfungskomission gab sich schließlich von allen Angetretenen überzeugt und verlieh je eine Urkunde sowie die Bezeichnung <strong>&#8220;Trainee of 5&#8243;</strong> an die drei &#8220;youngster in Tai Chi Gung&#8221;.</p>
<blockquote><p><strong> Kommentar des Obmanns:</strong><br />
&#8220;Wie bereits schon einmal erwähnt, sind wir schon sehr gespannt, da, falls weiterhin so fleissig trainiert wird, wir schon recht bald  <strong>die ersten Meisterinnen(!)</strong> der Sportart Tai Chi Gung bekanntgeben dürften. Wer weiß, vielleicht schon in einem Jahr?&#8221;</p></blockquote>
<p>Im Schlussakt folgte die Überprüfung der <strong>2. Leistungsstufe</strong> in Tai Chi Gung für unser Mitglied Christian.</p>
<p>Trotz leichter Nervosität und Anspannung zu Beginn, bewältigte er die gestellten Aufgaben in Theorie und Praxis sehr souverän. Im dritten Teil der Prüfung überzeugte er absolut mit seiner harmonischen Präsentation der 12-Bilder-Form bei nahezu perfektem Atemrhytmus. Somit darf er nun mit Stolz das orange Band des zweiten Leistungsgrades tragen (als <strong>&#8220;Trainee of 12&#8243;</strong>).</p>

<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/tcg_lp_100707/tcg_100707_absolventen.jpg" title="" class="shutterset_singlepic126" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/126__320x240_tcg_100707_absolventen.jpg" alt="tcg_100707_absolventen" title="tcg_100707_absolventen" />
</a>

<p><strong>Im Bild</strong> zu sehen &#8211; von links nach rechts: Christian (oranges Band), und die &#8220;drei youngster&#8221; (gelb)</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wir gratulieren allen Absolventen recht herzlich!</strong></p>
<h2>Hinweis:</h2>
<p style="text-align: left;">Mit <strong>September 2010</strong> startet ein <strong>neues Einsteigertraining</strong>.<br />
Ein genauer Terminplan als PDF-Datei findet sich zur Ansicht unter:<br />
<a href="http://www.taichianer.at/download/27/" target="_blank"><strong></strong><strong>→Terminplan Einsteigertraining aktuell</strong></a></p>
<p>Anfänger und Einsteiger in Tai Chi Gung lernen in einer <strong>separat zum Vereinstraining</strong> angebotenen Ausbildung in 12 Einheiten á 1,5 Std (insgesamt also 18 Stunden &#8211; von September bis Ende November 2010, immer Mittwoch-Abend) die Grundlagen (Praxis im Training und Theorie als Begleitmaterial) sowie die Solo-Form der 1. Leistungsstufe.</p>
<h3>Ausbildungskosten:</h3>
<ul>
<li> für <strong>Schüler/Studenden/Lehrlinge</strong> (mit Ausweis) <strong>EUR 75,-</strong><br />
( zzgl. 3 Monate Vereinsmitgliedschaft &#8211; inklusive aller → <a href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/vorteile-der-mitgliedschaft.html" target="_blank">Vorteile der Mitgliedschaft !</a>- gesamt also EUR 141,- )</li>
<li>für <strong>Erwachsene EUR 85,-</strong><br />
( zzgl. 3 Monate Vereinsmitgliedschaft &#8211; inklusive aller → <a href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/vorteile-der-mitgliedschaft.html" target="_blank">Vorteile der Mitgliedschaft !</a>- gesamt also EUR 181,- )</li>
</ul>
<p><strong>Hinweis:<br />
Partnerrabatte </strong> &#8211; z.B. für Familienmitglieder, Freunde, Lebensgefährten etc. &#8211; mit <strong>20%</strong> werden gewährt.</p>
<h3>Probetraining:</h3>
<p>Zum &#8220;Schnuppern&#8221;, &#8220;Testen&#8221;, &#8220;Ausprobieren&#8221;, kann jeweils eine Trainingseinheit (1,5 Stunden) als Probetraining zum Preis von EUR 5,- besucht werden.<br />
<strong> Hinweis: </strong>Dieser Betrag wird selbstverständlich bei Teilnahme am Einsteigertraining angerechnet.</p>
<p>Fixierter <strong>Termin für Probetraining ist der 1. September 2010</strong>.<br />
Davor können gerne <strong>andere Termine</strong> für ein Probetraining &#8211; zum Beispiel an einem →<a href="http://www.taichianer.at/download/21/" target="_blank">Vereinstraining</a> am Sonntag in der Dojo-Halle <strong>vereinbart </strong>werden.</p>
<p>Mehr zum Verein auf seiner Homepage: <a href="http://www.tai-chi-gung.at">www.tai-chi-gung.at</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Irrtum 20:  Tai Chi ist nicht zur Selbstverteidigung geeignet</title>
		<link>http://www.taichianer.at/irrtum-20-tai-chi-ist-nicht-zur-selbstverteidigung-geeignet/</link>
		<comments>http://www.taichianer.at/irrtum-20-tai-chi-ist-nicht-zur-selbstverteidigung-geeignet/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 07:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gottfried</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ask a Sifu]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt]]></category>
		<category><![CDATA[Irrtümer]]></category>

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		<description><![CDATA[(aus der Serie: Irrtümer über Tai Chi, erstmals erschienen auf mein.salzburg.com am 16. Jun 2010 um 10:29 in Fitness)
Obwohl heutzutage viele Menschen die chinesische Körperkunst des Tai Chi (=Kurzform für &#8220;Tai Chi Chuan&#8221;, bzw. in anderer Schreibweise: &#8220;Taiji quan&#8221; &#8211; beides gesprochen wie &#8220;tai-tschi tschu-an&#8221;) meist aus gesundheitlichen Gründen erlernen, birgt schon der &#8211; ausgeschriebene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(aus der Serie: <strong>Irrtümer über Tai Chi</strong>, erstmals erschienen auf mein.salzburg.com am 16. Jun 2010 um 10:29 in Fitness)</p>
<p>Obwohl heutzutage viele Menschen die chinesische Körperkunst des Tai Chi (=Kurzform für &#8220;Tai Chi Chuan&#8221;, bzw. in anderer Schreibweise: &#8220;Taiji quan&#8221; &#8211; beides gesprochen wie <em>&#8220;tai-tschi tschu-an&#8221;</em>) meist aus gesundheitlichen Gründen erlernen, birgt schon der &#8211; ausgeschriebene &#8211; Name den Hinweis auf den wichtigen →<a href="http://www.taichianer.at/die-aspekte-bei-der-ausubung-von-tai-chi-chuan-taijiquan#Aspekte" target="_blank">Aspekt </a>jener Kunst:</p>
<p>&#8220;→<a href="http://www.taichianer.at/was-bedeutet-chuan-bzw-quan#Chuan" target="_blank">Chuan</a>&#8221; (bzw. &#8220;quan&#8221;)<br />
bedeutet soviel wie &#8220;Faustkampf(methode)&#8221;.</p>
<h3>Es führt kein Weg daran vorbei:</h3>
<p>Die tatsächliche &#8220;Kunst&#8221; des <strong>Tai Chi (Chuan) ist die Beherrschung der sogenannten &#8220;inneren&#8221; Kampfkunst</strong>.</p>

<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/trainingsbilder/wolkenhaende_blire.jpg" title="" class="shutterset_singlepic123" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/123__320x240_wolkenhaende_blire.jpg" alt="wolkenhaende_blire" title="wolkenhaende_blire" />
</a>

<p>Wie bereits des öfteren vorgestellt, ist Tai Chi (Chuan) eine <strong>synergetische Zusammenfassung </strong>uralter chinesischer Meditationstechniken, der &#8220;Kunst der Lebensverlängerung&#8221; (des &#8220;→<a href="http://www.taichianer.at/die-bedeutung-des-yangshen-fur-tai-chi#Yangshen" target="_blank">Yangshen</a>&#8221; &#8211; später dann: &#8220;Chi Kung&#8221;, moderne Abwandlung &#8220;→<a href="http://www.taichianer.at/glossareintrag-qi-gong#Qi_Gong" target="_blank">Qi Gong</a>&#8220;), sowie (regelmäßige) damit einhergehende Übung in &#8220;→<a href="http://www.taichianer.at/wushu#Wushu" target="_blank">Wushu</a>&#8221; (der &#8220;chinesischen Kampfkunst&#8221;).</p>
<p>Ungeachtet der verschiedenen überlieferten Entstehungsgeschichten oder -mythen kann überall die Kernintention &#8220;entnommen&#8221; werden:</p>
<p>Anstelle Meditation, Gesundheits- und Körperertüchtigung, Kampf(kunst)training, &#8230;, etc., regelmäßig separat und gesondert &#8211; &#8220;nebeneinander&#8221; oder &#8220;nacheinander&#8221; &#8211; zu praktizieren, kam &#8220;jemand&#8221; (d.h.: →<a href="http://www.taichianer.at/wer-ist-chang-san-feng-zhang-san-feng-nach-pinyin-umschreibung#Chang_San-Feng" target="_blank">Chang San-Feng</a>, Huang Li-Zhou, Wang Zong Yue &#8211; &#8230;oder wer auch immer!) auf die Idee, alle diese  &#8220;notwendigen Übungen&#8221; <span style="text-decoration: underline;">in einen</span> Ablauf und ein Training zu vereinen, welches (nahezu) täglich einfach und leicht zu absolvieren wäre.</p>
<p>Auch die eigene Praxis im Training wird dies bestätigen (&#8230;bei manchen früher, bei manchen später).</p>
<blockquote><p>Daher schreibt auch der Tai Chi Gung &#8211; Landessportverein in Salzburg auf der Homepage <a href="http://www.tai-chi-gung.at" target="_blank">www.tai-chi-gung.at</a> zur Beschreibung seiner Sportart:</p>
<p>&#8220;&#8230;</p>
<p>Tai Chi Gung ist vielmehr gleichzeitig(!)</p>
<p>- Meditation in Bewegung</p>
<p>- Bewegungskunst und Körperbeherrschung</p>
<p>- die &#8220;innere&#8221; Kampfkunst</p>
<p>- Stärkung und Arbeiten am Chi</p>
<p>- Mentales und geistiges Training</p>
<p>- Emotionstraining in sanfter Form</p>
<p>- Selbstverteidigung durch Körperbeherrschung <em> ohne Angriff </em></p>
<p>- Ganzkörpertraining&#8230;</p>
<p>u.v.a. mehr &#8220;</p></blockquote>
<h3>Bei dieser Gelegenheit:</h3>
<p>Ist das nicht toll und geradezu &#8220;ideal&#8221; für einen westlichen Menschen in einer &#8220;schnelllebigen&#8221; Zeit?</p>
<p>Ein(!) Training für Geist, Seele und Körper, welches dies alles(!) beinhaltet! &#8211; nicht zwei, drei, fünf, &#8230;, verschiedene &#8220;Übungsarten&#8221; und &#8220;Trainings&#8221;!</p>
<p>Tai Chi (Chuan) beinhaltet also <strong>auch den Kampfkunstaspekt</strong> und damit einhergehend, natürlich den Aspekt der &#8220;Selbstverteidigung&#8221;.</p>
<p><strong>Wichtige Anmerkung:</strong></p>
<p>Die Betonung liegt auf <strong>&#8220;auch&#8221;</strong> und keinesfalls bei &#8220;nur&#8221; &#8211; sowie ebenfalls auf: &#8220;Ein Aspekt(!)&#8221;.<br />
Die &#8220;Schwerpunkte&#8221; des Trainings jedoch, obliegen sowohl der &#8220;Trainingsanleitung&#8221; als auch persönlichen Präferenzen.</p>
<p>Natürlich kann Tai Chi (nur) wegen der Gesundheit gemacht werden &#8211; doch versagt man sich dabei nicht selbst wichtige Blickwinkel und auch Erfahrungen der &#8220;umfassenden&#8221; Kunst?</p>
<p>Wer den &#8220;Kampfkunstaspekt&#8221; in Tai Chi (Chuan) negiert oder ignoriert, kann jene Kunst weder vollständig erfassen, noch tiefere Zusammenhänge verstehen, welche sich im Fortschritt der Praxis (automatisch) ergeben (sollen).</p>
<p>Manche Leute stört der Gedanke, dass &#8220;Tai Chi&#8221; auch etwas mit kämpfen zu tun hat. Jene sind der Überzeugung, dass &#8220;Tai Chi&#8221; gewaltlos sei und (nur) eine Art Meditation.</p>
<p><strong>Tai Chi (Chuan) wurde jedoch von Anfang an (auch) als Kampfkunst entwickelt.</strong></p>
<p>Von dieser Grundlage sollte sich niemand so einfach vollständig entfernen, denn in der Realität gibt es überall Kampf &#8211; und zwar im Leben jedes Menschen.</p>
<p>Beispielsweise kämpfen Menschen gegen Naturkatastrophen, gegen Hunger, Krankheit oder gegen Kriminalität.</p>
<p>Auch innerlich stellt sich der Mensch dem Kampf: Gegen Nervosität, Angst, Einsamkeit, Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, &#8230;, &#8220;den inneren Schweinehund&#8221;,  um nur einige Beispiele zu nennen.</p>
<p>Leben bedeutet also (auch!) Kampf. Kämpfen ist jedoch nicht mit Zerstörung und Vernichtung gleichzusetzen, sondern kann auch Frieden, Gesundheit und Harmonie bewirken.</p>
<blockquote><p><strong> Anmerkung</strong> ( &#8211; weil aktuell wieder öfter vernommen ):<br />
Von einem &#8220;Krieger des Lichtes&#8221; kann also nur dann gesprochen werden, wenn jener auch die &#8220;Kriegskunst&#8221; &#8211; besser gesagt: Die Kampfkunst &#8211; beherrscht. Alles andere wären bestenfalls: &#8220;Botschafter&#8221;, &#8220;Fans&#8221; oder &#8220;Anhänger des Lichts&#8221;. <img src='http://www.taichianer.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>Die Philosophie des Tai Chi (Chuan) wird fast nur &#8220;beim Kämpfen&#8221; umgesetzt, wem das Wissen darum und das Verständnis hierfür fehlt, dem entgeht dabei vieles.</p>
<p>Jeder weiß, daß &#8220;zum Kämpfen&#8221; Kraft benötigt wird. Wie man diese Kraft einsetzt, bzw. umsetzt, haben die ursprünglichen Tai Chi-Meister grundlegend erforscht und mit dem Prinzip von &#8220;→<a href="http://www.taichianer.at/yin#yin" target="_blank">yin</a>&#8221; und &#8220;→<a href="http://www.taichianer.at/yang#yang" target="_blank">yang</a>&#8221; im Aufbau der Übungen und →<a href="http://www.taichianer.at/form#Form" target="_blank">Form</a>en umgesetzt.</p>
<p>Es geht hierbei sicher nicht um Gewalt oder wie (noch mehr) Muskelkraft oder (körperliche) Techniken aufgebaut oder eingesetzt werden können, sondern wie &#8220;innere&#8221; Kräfte (Einstellungen, Haltungen, &#8220;Techniken&#8221;, &#8230;, Zusammenhänge) funktionieren und sich auch im &#8220;Äußeren&#8221; (der Außenwelt, dem Körperlichen) auswirken (&#8221;ausdrücken&#8221;).</p>
<h3>Daher auch die &#8220;innere Kampfkunst&#8221;.</h3>
<p>Gemäß der &#8220;yin-yang-Philosophie&#8221; wird in Tai Chi Chuan anders als in fast allen sogenannten &#8220;äußeren&#8221; Kampfkünsten, wie u.a. Karate, Tae-Kwon-Do oder Kickboxen, zum Beispiel Gleiches auch nicht mit Gleichem vergolten, womit die scheinbare Prämisse: &#8220;Der Stärkere, Schnellere, Gewaltvollere besiegt den körperlich Schwächeren, Langsameren, Gewaltlosen&#8221; keinesfalls mehr stimmt.</p>
<p>D.h.: Eine Krafteinwirkung (ein Angriff, ein Schlag oder Tritt) wird dann beispielsweise nicht mit einer noch härteren Kraftwirkung (Gegenangriff, &#8220;zurückschlagen&#8221;, &#8220;zurücktreten&#8221; oder auch &#8220;Abblocken&#8221;) entgegnet, sondern &#8220;aufgenommen&#8221; &#8211; ja, manchmal sogar die &#8220;eintreffende&#8221; Kraftwirkung verstärkt &#8211; und dann &#8220;benutzt&#8221;, um den Gegner zu besiegen.</p>
<h3><strong>Exkurs:</strong></h3>
<p>Jene angesprochene &#8220;Technik(en)&#8221; findet sich zum Beispiel auch im <strong>japanischen Judo</strong> wieder, worin diese auf <strong>rein körperlicher Ebene(!)</strong> perfektioniert und trainiert werden (Hebel-, Wurf- und Haltetechniken).</p>
<p>Genauso findet sich die &#8220;Technik des Ausnützen der Kräfte des Gegners&#8221; in der durchaus auch als &#8220;innere&#8221; Kampfkunst zu bezeichnende <strong>japanischen Kampfkunst des Aikido</strong>. Diese Kampfkunst wurde zur Zeit des 2. Weltkrieges entwickelt und fußt laut dessen Gründer auf einem angriffslosen (sowie nicht &#8220;mortalem&#8221;) JiuJitsu der Samurai, worin sich aber eindeutig zwei von acht →&#8221;<a href="http://www.taichianer.at/grundtechniken#Grundtechniken" target="_blank">Grundtechniken</a>&#8221; des chinesischen Tai Chi Chuan identifizieren lassen.</p>
<h3>Selbstverständlich</h3>
<p>erlernt man weder die &#8220;innere Kampfkunst&#8221;, noch <strong>die &#8220;Acht Grundtechniken&#8221; &#8211; die →&#8221;<a href="http://www.taichianer.at/bagua#Bagua" target="_blank">Ba Gua</a>&#8221; &#8211; des Tai Chi Chuan</strong> innerhalb weniger Wochen oder Monate. Genausowenig &#8220;beherrscht&#8221; jemand &#8220;Selbstverteidigung&#8221; nachdem er einen Tai Chi &#8211; (Gesundheits-)Kurs absolviert hat.</p>
<p>Dennoch zeigen sich selbst für einen Anfänger bereits nach einigen Monaten körperliche, seelische und mentale Fähigkeiten, welchen es ihm erlauben, sowohl mit &#8220;inneren&#8221; als auch &#8220;äußerlichen&#8221; Kämpfen völlig anders umzugehen und diese (wesentlich) leichter &#8220;durchzustehen&#8221;.</p>
<p>Eine in der Praxis auch einsetzbare Selbstverteidigung mit Tai Chi (Chuan) ergibt sich erst nach längerem Training &#8211; sofern der Kampfkunstaspekt nicht vernachlässigt wurde &#8211; oder in speziell hierfür ausgerichteten Trainingsangeboten nach sehr intensiver Übung. Doch dann mit weitaus effektiveren Mitteln und Wegen zur Selbstverteidigung, als jene, welche in &#8220;äußeren&#8221; Kampfkünsten angeboten werden.</p>
<p>Ein paar Infos zum <strong>Verein</strong>, seinem <strong>Training </strong>und der <strong>Sportart </strong>Tai Chi Gung  finden sich auf der Homepage des Tai Chi Gung &#8211; Landessportvereins (Link: <a href="http://www.tai-chi-gung.at" target="_blank">www.tai-chi-gung.at</a>).</p>
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		<item>
		<title>Die Bedeutung des Wortes &#8220;Bai&#8221;</title>
		<link>http://www.taichianer.at/die-bedeutung-des-wortes-bai/</link>
		<comments>http://www.taichianer.at/die-bedeutung-des-wortes-bai/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 19:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>websifu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ask a Sifu]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Glossareinträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Glossareintrag:  Bai
Das chinesische Wort Bai steht für die Farbe Weiß.
Die Farbe Weiß ist in China Sinnbild für den Himmel, sowie das Jenseitige.
Daher ist es ganz im Gegensatz zum Westen auch die Farbe von Trauerbekleidung, genauso wie man dort zur Kondolenz weiße Blumen überreicht. In östlichen Kulturen sowohl in China wie z.B. auch in Japan, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glossareintrag: <span class="lemma"><a name="Bai"></a> Bai</span></p>
<p>Das chinesische Wort Bai steht für die Farbe Weiß.</p>
<p>Die Farbe Weiß ist in China Sinnbild für den Himmel, sowie das Jenseitige.<br />
Daher ist es ganz im Gegensatz zum Westen auch die Farbe von Trauerbekleidung, genauso wie man dort zur Kondolenz weiße Blumen überreicht. In östlichen Kulturen sowohl in China wie z.B. auch in Japan, ist Weiß die Farbe der Trauer und des Todes.</p>
<p>Im Symbol von →<a href="http://www.taichianer.at/was-bedeutet-das-tai-chi-zeichen#TAI_CHI_-_Symbol" target="_blank">TAI CHI</a> repräsentiert es den Anteil von →<a href="http://www.taichianer.at/yang#yang" target="_blank">&#8220;yang&#8221;</a>.</p>
<p>Um einen Ausgleich der &#8220;Energien&#8221; auch im Training von Tai Chi Chuan (Taijiquan) ebenfalls durch die Farbe der Kleidung zu unterstützen, war es üblich, dass Frauen (biologisch: →<a href="http://www.taichianer.at/yin#yin" target="_blank">&#8220;yin&#8221;</a>) weiße Trainingsbekleidung trugen und Männer (biologisch: &#8220;yang&#8221;) schwarze Trainingsanzüge (also: die &#8220;yin-Farbe&#8221;). Die Farbe der Bekleidung sollte somit den &#8220;Gegensatz&#8221; und &#8220;Ausgleich&#8221; zum eigenen Geschlecht zusätzlich unterstützen.</p>
<h3>Exkurs:</h3>
<p><em> Sehr schnell stellte sich aber im Ausland &#8211; der westlichen Welt &#8211; heraus, dass die Farbe Schwarz als Trainingsbekleidung (für Männer) hier aber oft als &#8220;düster&#8221; und &#8220;unfreundlich&#8221; empfunden wird. Im Gegensatz dazu wird gerade vom westlichen Menschen, die Farbe weiß als &#8220;freundlich&#8221; und &#8220;hell&#8221; empfunden, welches das Auftreten von Trainern und Meistern in der Öffentlichkeit besser unterstützt und höhere Aufmerksamkeit erzeugt.<br />
Als Kompromiss können daher die jüngst (seit Mitte/Ende des 20. Jahrhunderts) vielfach verbreiteten →<a href="http://www.taichianer.at/wushu#Wushu" target="_blank">Wushu</a>-Anzüge in grauer Färbung (Anm.: Die mit den Ärmelkrempel in weiss oder hellerem Farbton für Frauen &#8211; oder schwarz, bzw. dunklerem Ton für Männer) gesehen werden. </em></p>
<p>Wie auch im Exkurs aufgezeigt, hat der Farbton der Kleidung mehr Wirkung auf die Sichtweise anderer, als auf die eigene Einstellung oder gar Trainingserfolge und daher wird heute &#8211; wie es scheint  &#8211; sowohl von den Shaolin, als auch den Leuten im →<a href="http://www.taichianer.at/was-hat-es-mit-wudang-wu-tang-auf-sich#Wudang" target="_blank">Wudang</a> Gebirge, keinerlei Wert mehr darauf gelegt (D.h.: Im Bezug auf den angeblich damit einhergehenden  yin-yang-Ausgleich bei Männern und Frauen).</p>
<h3>Im Training und in der Theorie von Tai Chi Gung</h3>
<p>treffen wir auf Bai auch in der Bezeichnung des:</p>
<h4>Bai Hui</h4>
<p>(dem &#8220;weißen Punkt&#8221; oder &#8220;weißen Zentrum&#8221;), welches am menschlichen Körper sich auf dem Kopf &#8211; an der sogenannten &#8220;Fontanelle&#8221; bei Neugeborenen &#8211; lokalisieren lässt. Dieses &#8220;Energiezentrum&#8221; entspricht exakt dem im Indischen so bezeichneten &#8220;Scheitel-Chakra&#8221; bzw. &#8220;Kronen-Chakra&#8221;, welches auch im Yoga bekannt ist.</p>
<p><strong>Anmerkung: </strong>Hier setzt auch der sogenannte &#8220;Seidenfaden&#8221; an, welchen man in der korrekten Ausrichtung des Kopfes beim Training beachten sollte.</p>
<p>Sowie in der Bezeichnung des:</p>
<h4>Bai Long</h4>
<p>(dem &#8220;weißen Drachen&#8221;), welcher im Glossar unter dem Begriff  →&#8221;<a href="http://www.taichianer.at/long-der-drache#Long" target="_blank">Long</a>&#8221; noch näher erläutert wird.</p>
<p>[Hier geht es zurück zum → <a href="http://www.taichianer.at/faq/glossarindex/">Glossar-Index</a>]</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was bedeutet Chuan bzw. Quan?</title>
		<link>http://www.taichianer.at/was-bedeutet-chuan-bzw-quan/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 08:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>websifu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ask a Sifu]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte & Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Glossareinträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Glossareintrag:  Chuan
Alternative Schreibweisen: Ch&#8217;uan (korrekt nach →Wade-Giles) oder  Quan (nach →Pinyin-System)
Die chinesische Bewegungskunst wird Tai Chi Chuan (bzw. &#8220;Taiji quan&#8221; nach Pinyin-System) genannt.
Der Begriff &#8220;Tai Chi&#8221; oder &#8220;Taiji&#8221; ist eine westliche Abkürzung und Vereinfachung für diese &#8220;innere&#8221; Kampfkunst.
Da →TAI CHI (siehe dort) aber eine eigenständige Bedeutung hat, muss eine Differenzierung zwecks Verwechslungsgefahr vorgenommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glossareintrag: <span class="lemma"><a name="Chuan"></a> Chuan</span></p>
<p><em>Alternative Schreibweisen:</em> Ch&#8217;uan (korrekt nach →<a href="http://www.taichianer.at/wade-giles-system#Wade-Giles-System" target="_blank">Wade-Giles</a>) oder <span class="lemma"><a name="Quan"></a> Quan</span> (nach →<a href="http://www.taichianer.at/pinyin-system#Pinyin-System" target="_blank">Pinyin-System</a>)</p>
<p>Die chinesische Bewegungskunst wird Tai Chi Chuan (bzw. &#8220;Taiji quan&#8221; nach Pinyin-System) genannt.<br />
Der Begriff &#8220;Tai Chi&#8221; oder &#8220;Taiji&#8221; ist eine westliche Abkürzung und Vereinfachung für diese &#8220;innere&#8221; Kampfkunst.</p>
<p>Da →<a href="http://www.taichianer.at/was-bedeutet-das-tai-chi-zeichen#TAI_CHI_-_Symbol" target="_blank">TAI CHI</a> (siehe dort) aber eine eigenständige Bedeutung hat, muss eine Differenzierung zwecks Verwechslungsgefahr vorgenommen werden: <strong>TAI CHI ist nicht das gleiche wie Tai Chi (Chuan)!</strong></p>
<p><strong>Chuan</strong> (bzw. <strong>Quan</strong>) &#8211; gesprochen: <strong>&#8220;tschu-an&#8221;</strong> &#8211; kann als chinesisches Schriftzeichen sehr weit ausgelegt werden.<br />
Oft wird es als &#8220;Faustkampfmethode&#8221; übersetzt, zugleich steht es aber auch für das Sammeln der Lebensenergie und die Ausgewogenheit des Menschen. Es wird ebenso verwendet für: &#8220;Hand&#8221; oder &#8220;Fuß&#8221; (bzw. &#8220;mit der Hand&#8221; oder &#8220;mit dem Fuß&#8221;).<br />
Darüber hinaus bedeutet &#8220;Chuan&#8221; auch: Methode, Weg oder Handlung.</p>
<p>In dieser Bedeutung ähnelt es dem in Kampfsportkreisen bekannten und aus Japan stammenden &#8220;do&#8221;, welches dort als Schriftsymbol ebenfalls aus zwei Zeichen mit jeweils der Bedeutung für &#8220;Kopf&#8221; und &#8220;Gehen&#8221; besteht und meist als &#8220;Weg&#8221; übersetzt wird. <em><br />
[Anmerkung: Unverkennbar dabei, dass dessen Ursprung im chinesischen "Tao" liegt!]</em></p>
<blockquote><p><strong>Exkurs ins Japanische:</strong><br />
- Bushido (bu-shi-do): &#8220;Der Weg des Kriegers&#8221;<br />
- Karate-Do (kara-te-do): &#8220;Der Weg der leeren Hand&#8221;<br />
- Judo (ju-do): &#8220;Der Weg des Nachgebens&#8221;<br />
- Kendo (ken-do): &#8220;Der Weg des Schwertes&#8221;<br />
- Kyudo (kyo-do): &#8220;Der Weg des Bogens&#8221;<br />
usw. usf.</p></blockquote>
<h3>Tai Chi</h3>

<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/tai_chi_symbole_darstellungen/taichi_schriftzei_interpret.jpg" title="" class="shutterset_singlepic125" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/125__320x240_taichi_schriftzei_interpret.jpg" alt="taichi_schriftzei_interpret" title="taichi_schriftzei_interpret" />
</a>

<h3>Tai Chi Chuan</h3>
<p>setzt sich dementsprechend zusammen aus den einzelnen Bedeutungen für &#8220;Tai&#8221;, &#8220;→<a href="http://www.taichianer.at/chi#Chi" target="_blank">Chi</a>&#8221; und &#8220;Chuan&#8221;, aus den möglichen Wortpaaren &#8220;Tai Chi&#8221; und &#8220;Chi Chuan&#8221;, sowie aus der Gesamtbedeutung aller drei Wörter (Symbole).</p>
<p><strong>Einfache Übersetzungen für &#8220;Tai Chi Chuan&#8221; wären:</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;TAI CHI Faustkampfmethode&#8221;,</li>
</ul>
<ul>
<li> &#8220;Die höchste Kraft der Faustkampfmethode&#8221;,</li>
</ul>
<ul>
<li> &#8220;Kraft des Chi die Faust einsetzen&#8221;;</li>
</ul>
<p>oder in Anlehnung an bekannte Bezeichnungen aus dem japanischen &#8220;Bu-Do&#8221; (dort: &#8220;Do&#8221; = Weg):</p>
<ul>
<li>&#8220;Der Weg des allerhöchsten Prinzips&#8221;<br />
(&#8221;Der Weg des TAI CHI&#8221;) -<br />
<em> Anmerkung: Die Japaner würden dann also sagen &#8220;Tai Ki Do&#8221; o.ä..<br />
</em></li>
</ul>
<p><strong>Interpretationen:</strong></p>
<ul>
<li>&#8220;Die Methode das Allerhöchste Prinzip im Kampf einzusetzen&#8221;,<br />
bzw.</li>
<li>&#8220;Folge dem höchsten für den Menschen erkennbaren Prinzip und handle gemäß diesem Gesetz der Natur&#8221;.</li>
</ul>
<p>[Hier geht es zurück zum →<a href="http://www.taichianer.at/faq/glossarindex/">Glossar-Index</a>]</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Irrtum 19:  Kung Fu wäre eine chinesische Kampfkunst</title>
		<link>http://www.taichianer.at/irrtum-19-kung-fu-ware-eine-chinesische-kampfkunst/</link>
		<comments>http://www.taichianer.at/irrtum-19-kung-fu-ware-eine-chinesische-kampfkunst/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 07:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gottfried</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ask a Sifu]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt]]></category>
		<category><![CDATA[Irrtümer]]></category>

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		<description><![CDATA[(aus der Serie: Irrtümer über Tai Chi , erstmals erschienen auf mein.salzburg.com am 10. Jun 2010 um 12:28 in Fitness )
Auch bei uns im Westen haben viele Menschen den Begiff &#8220;Kung Fu&#8221; schon oft gehört und glauben, dass jener die Bezeichnung für eine bestimmte Art, einen bestimmten Stil oder eine spezielle Form einer chinesischen Kampfkunst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(aus der Serie: <strong>Irrtümer über Tai Chi</strong> , erstmals erschienen auf mein.salzburg.com am 10. Jun 2010 um 12:28 in Fitness )</p>
<p>Auch bei uns im Westen haben viele Menschen den Begiff &#8220;Kung Fu&#8221; schon oft gehört und glauben, dass jener die Bezeichnung für eine bestimmte Art, einen bestimmten Stil oder eine spezielle Form einer chinesischen Kampfkunst darstellt.</p>
<p>Gerade auch Film und Fernsehen haben dazu beigetragen, dass sowohl &#8220;Kung Fu &#8211; Kämpfer&#8221; antizipiert, als auch &#8220;Kung Fu&#8221; als ein Synonym für eine bestimmte chinesische Kampfkunst angesehen wird.</p>
<p>Im aufgeklärten 21. Jahrhundert muss (für manche &#8211;  leider &#8211; ) gesagt werden: <strong>Das ist alles falsch!</strong></p>
<p><strong>Es gibt keine chinesische Kampfkunst mit dem Namen &#8220;Kung Fu&#8221;</strong>, es gibt keinen Stil und keine Kampftechnik welche &#8220;Kung Fu&#8221; genannt wird. Daher gibt es (relativiert gesagt: &#8220;eigentlich&#8221; &#8211; dazu später) keine &#8220;Kung-Fu-Kämpfer&#8221; und daher keine Schule, Lehrer, Meister oder Trainings, wo &#8220;Kung Fu&#8221; (alleinig! &#8211; dazu auch im folgenden noch) angeboten wird und (alleinig!) gelernt werden könnte.</p>
<p>Und: Es gibt überhaupt keine &#8220;Kung Fu &#8211; Waffen&#8221; oder &#8220;Kung Fu Ausrüstung&#8221; &#8211; Das ist völliger Blödsinn!</p>
<p>Warum? &#8211; <strong>Ganz einfach:</strong> Die beiden aus dem chineschen stammenden Wörter entsprechen Verb (&#8221;tun&#8221;-Wort) und Adjektiv (beschreibend) und sind keine Substantive (Gegenstandswörter).</p>

<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/tai_chi_symbole_darstellungen/worterkl_kungfu.jpg" title="" class="shutterset_singlepic124" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/124__320x240_worterkl_kungfu.jpg" alt="worterkl_kungfu" title="worterkl_kungfu" />
</a>

<p>Das Wort <strong>&#8220;Kung&#8221;</strong>, welches in lateinischen Buchstaben  übertragen auch unter &#8220;kong&#8221;, &#8220;<strong>gung</strong>&#8221; oder &#8220;gong&#8221;zu finden ist, <strong>bedeutet übersetzt: &#8220;sich bemühen um&#8221;</strong> bzw. &#8220;das Streben nach Perfektion in&#8221;  &#8211; eine Tätigkeit!</p>
<p>Das Wort <strong>&#8220;Fu&#8221;</strong>, welches manchmal auch im englischsprachigen Raum mit &#8220;foo&#8221; (gesprochen: &#8220;fu&#8221;) zu finden ist, kann zwar alleinstehend als Substantiv verwendet soviel wie: &#8220;Wiederkehr&#8221;, &#8220;Wiederholung&#8221;,  bzw.  auch &#8220;Wendezeit&#8221; bedeuten &#8211; <strong>als Adjektiv</strong> wird es gebraucht als Beschreibung für eine Tätigkeit des Menschen: &#8220;wiederholt&#8221;, &#8220;wiederkehrend&#8221;, &#8230;, &#8220;ständig&#8221;, bzw. <strong>&#8220;immer wieder&#8221;</strong>.<br />
Wobei diesem Wort im Chinesischen auch eine &#8220;Wertigkeit&#8221; beigemessen wird und hierbei ausgedrückt werden soll, dass bei Verwendung als Beschreibung für eine Tätigkeit, jene <em>&#8220;natürlich, ohne Zwang, Hast oder Obsession und mit Hingabe&#8221;</em> ausgeführt wird.</p>
<p>Womit also &#8220;fu&#8221; <strong>interpretiert</strong> werden kann <strong>als: &#8220;immer wieder mit Hingabe, ohne Zwang oder Obsession&#8221;</strong> und verwendet wird, um auszudrücken, <strong>wie</strong> sich ein Mensch einer bestimmten Kunst, Tätigkeit oder einem Handwerk in seinem Leben widmet.</p>
<p><strong>&#8220;Kung Fu&#8221;</strong> (bzw. &#8220;gung fu&#8221; oder &#8220;gong foo&#8221;) <strong>bedeutet also</strong> übersetzt soviel wie:<br />
<strong>&#8220;sich ständig (immer wieder) mit Hingabe und ohne Besessenheit bemühen um &#8230;&#8221;</strong></p>
<p>(bzw. &#8220;ständiges Streben nach Perfektion mit Hingabe und ohne Besessenheit in der Kunst des/der &#8230;&#8221;).</p>
<p><strong> Es ist ersichtlich:</strong><br />
<strong>a. </strong>Es fehlt das Objekt des Satzes! (Worum bemüht sich der beschriebene Mensch? Was macht der Mensch?)<br />
bzw.<br />
<strong>b.</strong> Es kann keine &#8220;Kung Fu&#8221; &#8211; Dinge, Gegenstände geben!</p>
<p>Der chinesische Satzbau ist anders. Die Chinesen stellen das betreffende Objekt an den Satzanfang und &#8220;sagen dann, was man damit macht&#8221;.</p>
<p>Der korrekte Gebrauch wäre also: &#8220;<em>(&#8230;Bezeichnung der Kunstfertigkeit, &#8220;Schule&#8221;, Philosophie, &#8220;Lehre&#8221;&#8230;)</em> kung fu&#8221;.</p>
<p>&#8220;Kung Fu&#8221; alleinstehend gibt es also nur als &#8220;Fantasiewort&#8221; im Westen!</p>
<p>Wird gesagt:<br />
&#8220;Jemand macht kung fu&#8221;. Müsste korrekterweise die Frage lauten: &#8220;Ja, worin denn?&#8221;.</p>
<h3>Beispiele:</h3>
<p><strong>&#8220;Shaolin Kung Fu&#8221;</strong></p>
<p>+++ &#8220;Sich ständig mit Hingabe und ohne Besessenheit bemühen um die Kunst der Shaolin&#8221; bzw. &#8220;Ständiges Streben nach Perfektion mit Hingabe und ohne Besessenheit in der Lehre der Shaolin&#8221;.</p>
<p><em>Anmerkung: &#8220;die Kunst der Shaolin&#8221; oder &#8220;die Lehre der Shaolin&#8221; beinhaltet zwar auch Kampfkunsttechniken und Körperübungen, in erster Linie sind es aber Mönche(!) einer bestimmten Glaubensrichtung. Das sollte keinesfalls vergessen werden, falls sich jemand in das Abenteuer &#8220;stürzen&#8221; möchte und gleich nach China reist  &#8211; Die &#8220;Hauptlehren&#8221; bestehen aus Philosophie, Meditation, Art der Lebensweise und Glaube, &#8220;Kampfkunst&#8221; macht (nur) einen Bruchteil davon aus (&#8230;eben &#8220;Mönche&#8221; und &#8220;Kloster&#8221;, alles klar?!).</em></p>
<p><strong> &#8220;Wudang Kung Fu&#8221; &#8211; bzw. &#8220;Wudang Tai Chi Kung Fu&#8221;</strong></p>
<p>+++ &#8220;Sich immer wieder ohne Hast, Zwang oder Bessenheit, mit Hingabe bemühen um die Kunst des Wudang Tai Chi&#8221;.</p>
<p>Oder (meist im Amerikanischen)<br />
<strong>&#8220;xy gong foo&#8221;</strong> -</p>
<p>&#8220;Die Schule/Studio/Lehre xy, worin man sich immer wieder ohne Obsession bemüht, deren Lehre zu folgen&#8221;,<br />
also man klarstellen möchte, dass  jene angebotene Kunst &#8220;xy&#8221; mit &#8220;kung fu&#8221; auszuüben wäre.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><strong>&#8220;Kung Fu&#8221; beschreibt also &#8220;<span style="text-decoration: underline;">wie</span>&#8221; ein Mensch <span style="text-decoration: underline;">eine bestimmte</span> Kunst(fertigkeit) ausübt</strong> und in sein Leben integriert</p>
<p>(&#8230;und keinen eigenständigen Kampfstil, oder eigenständige Übungsrichtung).</p>
<p>&#8220;Kung Fu&#8221; ist also die Beschreibung einer Tätigkeit oder einer Einstellung eines Menschen (die Verhaltensweise) zu einer bestimmten (Kampf-)Kunst (bzw. &#8220;Lebenskunst&#8221;).</p>
<p>Man könnte also auch sagen: &#8220;Kung Fu&#8221; beschreibt für den einzelnen Menschen den selben Prozess, wie in einem Unternehmen &#8220;KVP&#8221; (Abkürzung für: &#8220;Kontinuierliche Verbesserungs-Prozess&#8221; &#8211; eingedeutscht aus dem ursprünglichen &#8220;Kai Zen&#8221; der Japaner), wobei immer(!) genannt werden muss wozu/wohin der Prozess führen soll. z.B.: Eben zu &#8220;Tai Chi&#8221;, zu &#8220;Shaolin&#8221;, zu &#8220;Malen&#8221;, &#8220;Schreiben&#8221; oder sonst einer &#8220;(Lebens-)Kunst&#8221;.</p>
<h3><em>Exkurs:</em></h3>
<p><em> Auch der betriebliche KVP steht niemals für sich allein &#8211; Selbstverständlich steht der Unternehmenszweck als &#8220;Maßgabe&#8221; oder &#8220;Zielsetzung&#8221; dahinter, auch wenn fast immer(!) ungenannt! &#8211; Ist ja logisch: Verbesserung &#8211; Wozu?, Wohin?<br />
(Ebenfalls logisch: Falls jene ungenannt bleibt und nicht oder mangelhaft kommuniziert wird, darf es nicht verwundern, dass zwar ständig Verbesserungen der Mitarbeiter und Arbeitsvorgänge erfolgen, aber die damit beabsichtigten Ergebnisse nicht den Erwartungen der Geschäftsleitung oder Inhaber des Unternehmens entsprechen.<br />
*** Scherz: Genauso wie  &#8220;Kung Fu&#8221; ohne Beschreibung &#8220;worin&#8221; und &#8220;wozu&#8221; &#8211; Man bemüht sich zwar ständig besser zu werden, aber: Worin eigentlich? *** ).</em></p>
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		<title>Das oder die Danlian</title>
		<link>http://www.taichianer.at/das-oder-die-danlian/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 07:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>websifu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ask a Sifu]]></category>
		<category><![CDATA[Glossareinträge]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>

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		<description><![CDATA[Glossareintrag:  Danlian
Alternative Schreibweisen: Tanlian
Um ein →Bild als Kampftechnik mit voller Wirksamkeit einsetzen zu können, müssen die  Bewegungen &#8211; für diesen Zweck &#8211; ständig wiederholt werden.
Dies gilt selbstverständlich für alle Kampftechniken egal welcher Kampfkunst: &#8220;Übung macht den Meister&#8221;.
Trainiert jemand wiederholt die selbe Technik, so bezeichnen die Chinesen dies als &#8220;Danlian&#8221;.


	


Exkurs:
Bei den japanischen Kampfkünsten (im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glossareintrag: <span class="lemma"><a name="Danlian"></a> Danlian</span></p>
<p><em>Alternative Schreibweisen:</em> Tanlian</p>
<p>Um ein →<a href="http://www.taichianer.at/bild#Bild" target="_blank">Bild</a> als Kampftechnik mit voller Wirksamkeit einsetzen zu können, müssen die  Bewegungen &#8211; für diesen Zweck &#8211; ständig wiederholt werden.</p>
<p>Dies gilt selbstverständlich für alle Kampftechniken egal welcher Kampfkunst: <em>&#8220;Übung macht den Meister&#8221;</em>.</p>
<p><strong>Trainiert jemand wiederholt die selbe Technik, so bezeichnen die Chinesen dies als &#8220;Danlian&#8221;.</strong></p>

<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/trainingsbilder/wolkenhaende_blire.jpg" title="" class="shutterset_singlepic123" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/123__320x240_wolkenhaende_blire.jpg" alt="wolkenhaende_blire" title="wolkenhaende_blire" />
</a>

<blockquote><p><strong>Exkurs:</strong><br />
Bei den japanischen Kampfkünsten (im Budo, wie z.B. Karate, Jiu Jitsu, Judo, o.ä.) könnte dies mit dem dort so genannten &#8220;Kihon&#8221; verglichen werden, wo durch vielfache Wiederholung und das ständige Üben, die Basis- und Grundtechniken &#8220;perfektioniert&#8221; werden.</p></blockquote>
<p>Damit Tai Chi (Chuan) von jemanden der (ausschließlich) →<a href="http://www.taichianer.at/form#Form" target="_blank">Formen</a> trainiert, tatsächlich im Kampf eingesetzt werden kann, vergehen oft Jahre.<br />
Es spricht jedoch nichts dagegen, sich speziell auch diesem →<a href="http://www.taichianer.at/die-aspekte-bei-der-ausubung-von-tai-chi-chuan-taijiquan#Aspekte" target="_blank">Aspekt</a> zu widmen, um auch hier schneller Erfolge zu erzielen.</p>
<p>Der Begriff des Danlian wird meist dann verwendet, wenn jemand Kampftechniken wiederholt(!) &#8220;allein&#8221; &#8211;  also: &#8220;solo&#8221; &#8211; übt, ähnlich wie bei  &#8220;Solo-Form&#8221;. Es wird also eine bestimmte Technik, ein bestimmter Abschnitt eines Bildes, eine bestimmte Bewegung &#8220;in Danlian geübt&#8221; oder eine &#8220;Danlian(-Übung)&#8221; gemacht.</p>
<p>Werden im Tai Chi (Chuan) Kampftechniken (→<a href="http://www.taichianer.at/grundtechniken#Grundtechniken" target="_blank">Grundtechniken</a>) hingegen mit einem Partner geübt, so spricht man dann im allgemeinen von &#8220;→<a href="http://www.taichianer.at/tui-shou-was-ist-das#Tui_Shou" target="_blank">Tui Shou</a>&#8221; (Partnerübungen, bzw. von &#8220;→<a href="http://www.taichianer.at/tui-shou-was-ist-das#Push_hand" target="_blank">push hand</a>&#8220;).</p>
<h3>Anmerkung:</h3>
<p>Ausgewählte Einzelübungen dienen auch in vielen bei uns im Westen angebotenen Tai Chi-Kursen nicht nur zur Vertiefung der Form (Solo-Form) sondern entsprechen Danlian-Übungen, ohne dass es den meisten Teilnehmer überhaupt bewusst wäre, weil der Kampfkunst-Aspekt allzu oft in den Hintegrund gedrängt wird.<br />
Ja, manchmal wissen dies selbst nicht einmal die Übungsleiter jener Kurse.</p>
<p>Mit entsprechender Aufklärungsarbeit, wie z.B. in diesem Forum und dem Glossar,  möchte der <a href="http://www.tai-chi-gung.at" target="_blank">Tai Chi Gung &#8211; Landessportverein</a> zumindest manche Wissenlücken schließen helfen.</p>
<p>[Hier geht es zum alphabetisch sortierten →<a href="http://www.taichianer.at/faq/glossarindex/">Glossar-Index</a>]</p>
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		</item>
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		<title>Irrtum 18: Kampfkraft zeigt sich in Muskelmasse</title>
		<link>http://www.taichianer.at/irrtum-18-kampfkraft-zeigt-sich-in-muskelmasse/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 19:15:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gottfried</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ask a Sifu]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt]]></category>
		<category><![CDATA[Irrtümer]]></category>

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		<description><![CDATA[(aus der Serie: Irrtümer über Tai Chi , erstmals erschienen auf mein.salzburg.com am 19. Mai 2010 um 01:07 in Fitness)
In &#8220;äußeren&#8221; Kampfkünsten, z.B. Judo, Karate, Tae Kwon Do, Jiu Jitsu, &#8230;., Kickboxen, etc. &#8211; überall wo eine Bewegung durch eine andere &#8220;beherrscht&#8221; oder &#8220;unterdrückt&#8221; wird &#8211; überall wo &#8220;Gleiches mit Gleichem vergolten&#8221; wird UND das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(aus der Serie: <strong>Irrtümer über Tai Chi</strong> , erstmals erschienen auf mein.salzburg.com am 19. Mai 2010 um 01:07 in Fitness)</p>
<p>In &#8220;äußeren&#8221; Kampfkünsten, z.B. Judo, Karate, Tae Kwon Do, Jiu Jitsu, &#8230;., Kickboxen, etc. &#8211; überall wo eine Bewegung durch eine andere &#8220;beherrscht&#8221; oder &#8220;unterdrückt&#8221; wird &#8211; überall wo <strong>&#8220;Gleiches mit Gleichem vergolten&#8221;</strong> wird <strong>UND</strong> das Prinzip vorherrscht, bei der <strong>die jeweils größere Kraft, Ausdauer oder Schnelligkeit die schwächere besiegt</strong>, gelten (Grund-)Techniken als definierte körperliche Stellungen, Haltungen, Positionen oder Bewegungen.</p>
<p><em>Anmerkung: Die manchesmal dabei gefasste Schlußfolgerung, dass je mehr Techniken, also Bewegungsabläufe, Positionen, etc, man (er)kennt und beherrscht, desto mehr Vorteile sich im Kampf erringen ließen, erscheint unter diesen Prämissen durchaus logisch (Also: &#8220;mehr&#8221; wäre immer besser, egal wovon!).</em></p>

<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/warnhinweise/scherz_warn_d.jpg" title="" class="shutterset_singlepic122" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/122__320x240_scherz_warn_d.jpg" alt="scherz_warn_d" title="scherz_warn_d" />
</a>

<p>Der berühmte chinesische Meister des gleichnamigen Tai Chi (Chuan)-Familien-Stiles, des →<a href="http://www.taichianer.at/yang-stil#Yang-Stil" target="_blank">Yang-Stiles</a>, Yang Cheng Fu (1883-1936) formulierte als neunten Merksatz für seine Schüler:</p>
<blockquote><p>&#8220;Gebrauche Yi (entspricht: Intention, Absicht), nicht Li (rohe Kraft, Muskelkraft, &#8216;Schnell-&#8217; oder &#8216;Schwungkraft&#8217; = Impuls)&#8221;.</p></blockquote>
<p>Die &#8220;innere&#8221; Kampfkunst Tai Chi (Chuan) [→<a href="http://www.taichianer.at/pinyin-system#Pinyin-System" target="_blank">pinyin</a>: Taijiquan] kommt &#8211; zum Erstaunen vieler Menschen &#8211; schlicht mit acht Grundtechniken aus!</p>
<p><strong>Aber:</strong> Jene &#8220;Grundtechniken&#8221; repräsentieren primär keine körperlichen Stellungen, Haltungen, Positionen oder Bewegungen &#8211; höchstens vielleicht eine Richtung. <strong>Die Grundtechniken in Tai Chi (Chuan) repräsentieren Kraftwirkungen!</strong> [Anmerkung: Deren Anwendung und "Beherrschung" sich "in Formen" gießen lässt - welche gleichen Prinzipien folgen, daher "→<a href="http://www.taichianer.at/grundtechniken#Grundtechniken" target="_blank">Grundtechnik</a>"].</p>
<p>Wer mit &#8220;äußeren&#8221; Kampfkünsten vertraut ist, wird hierin einen weiteren &#8211; wesentlichen(!) &#8211; Unterschied ausmachen können:</p>
<p>Eine &#8220;Grundtechnik in Tai Chi&#8221; erlaubt den &#8220;Konter eines Angriffs&#8221; unabhängig von einer bestimmten körperlichen &#8220;Stellung&#8221; oder bestimmten körperlichen &#8220;Technik der äußeren Kampfkünste&#8221;!</p>
<p>&#8230;und plötzlich &#8220;funktioniert&#8221; ein Kampf gemäß den Prämissen der (körperlichen) Kampfkünste nicht mehr: &#8220;Gleiches&#8221; wird in Tai Chi nicht mit &#8220;Gleichem&#8221; beantwortet. Daher gilt auch: &#8220;Technik&#8221; nicht mit &#8220;Technik&#8221;!</p>
<h3><strong>Exkurs:</strong></h3>
<p>Bruce Lee (27. November 1940 &#8211; 20. Juli 1973) wollte jenes Wissen der breiten (Kampfkunst-)Öffentlichkeit zugänglich machen. So vor allen Dingen auch mit Veröffentlichung seines Buches über die von ihm entwickelte Kampfkunst &#8220;Jeet Kune Do&#8221;, mit der Prämisse, dass jedes starre Festhalten an erlernten Kampfkunsttechniken oder -abläufen aufgegeben werden solle und der Kampfkünstler sich von seiner Intuition entsprechend der Situation leiten lassen möge.</p>
<p>Leider hat er hierbei meiner Meinung nach etwas wesentliches &#8220;übersehen&#8221;: Kein Mensch kann sich von Formen oder Kampfkunsttechniken lösen, geschweige denn &#8220;intuitiv&#8221; einsetzen, wenn er überhaupt keine Kampfkunsttechnik kennt oder beherrscht. Alles &#8220;gesagte&#8221; gilt für &#8220;Könner&#8221; der Kampfkünste. Ein &#8220;Anfänger&#8221; ist daher &#8211; auch mit der Anleitung zu Bruce Lees Kunst &#8211; völlig überfordert und hat wenig Chance jene tatsächlich im Sinne Bruce Lees zu erlernen. Ein Schüler oder &#8220;Neuling&#8221; lernt also dabei &#8211; bedauerlicherweise: nur &#8211; eine weitere (äußere) Kampfkunst, ohne dabei dem tatsächlichen Inhalt und Absichten des Meisters folgen zu können.</p>
<p>[Anmerkung für alle Fans: Ebenfalls bin ich überzeugt, dass Bruce Lee dies selbst früher oder später erkannt hätte, falls er über mehr Zeit auf Erden verfügt hätte. Er hätte erkannt, dass er sich nur auf seine eigenen Wurzeln besinnen müsste und dass genau das "fehlende Glied" die Beschäftigung mit Tai Chi, wie es ihn sein Vater gelernt hatte, sowie die Einbeziehung jener "uralten" Erkenntnisse des Tai Chi Chuan - noch - gefehlt hätten, um tatsächlich den Durchbruch zu bringen].</p>
<p>Stück für Stück jener &#8220;Geheimnisse&#8221;, um welche es hier geht, offenbaren sich nach und nach den trainierenden Mitgliedern des Tai Chi Gung &#8211; Landessportverein in Salzburg.</p>
<h3><strong>Wichtig:</strong></h3>
<p><strong></strong> Hintergründe und Know-how können auch von Fördernden Mitgliedern (&#8221;Förderer&#8221;) &#8211; als registrierte und freigeschaltete Benutzer &#8211; im Downloadbereich des Mitgliederforums als Skripten heruntergeladen werden, z.B. die 17-seitige Beschreibung <em>&#8220;Das Geheimnis von Yi-Chi-chin&#8221;</em> (im Download unter der Rubrik →<a href="http://www.taichianer.at/download?dl_cat=4" target="_blank">Fortgeschrittene</a> )</p>
<p>- Mehr über den Verein und die <a href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/vorteile-der-mitgliedschaft.html" target="_blank"><strong>Vorteile der Mitgliedschaft</strong></a> unter: <a href="http://www.tai-chi-gung.at">www.tai-chi-gung.at</a></p>
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		<title>Das I Ging &#8211; Das Buch der Wandlungen</title>
		<link>http://www.taichianer.at/i-ging-das-buch-der-wandlungen/</link>
		<comments>http://www.taichianer.at/i-ging-das-buch-der-wandlungen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 05:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>websifu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte & Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Glossareinträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Glossareintrag:  I Ging
Alternative Schreibweisen: Yijing, Yi  jin, i ching, i chin
Gesprochen: &#8220;i tsching&#8221;
Die Philosophie des TAI CHI (der &#8220;yin-yang-Philosophie&#8221;) lässt sich bis ins chinesische Altertum verfolgen.
Das bekannteste und über 3000 Jahre(!) alte Werk, welche die Betrachtungen der Gelehrten des Altertums dokumentiert und das gesamte philosophische Konzept des →TAI CHI beinhaltet nennt sich &#8220;I [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glossareintrag: <span class="lemma"><a name="I_Ging"></a> I Ging</span></p>
<p><em>Alternative Schreibweisen: </em>Yijing, Yi  jin, i ching, i chin</p>
<p>Gesprochen: &#8220;i tsching&#8221;</p>
<p>Die Philosophie des TAI CHI (der &#8220;yin-yang-Philosophie&#8221;) lässt sich bis ins chinesische Altertum verfolgen.<br />
Das bekannteste und über 3000 Jahre(!) alte Werk, welche die Betrachtungen der Gelehrten des Altertums dokumentiert und das gesamte philosophische Konzept des →<a href="http://www.taichianer.at/was-bedeutet-das-tai-chi-zeichen#TAI_CHI_-_Symbol" target="_blank">TAI CHI</a> beinhaltet nennt sich &#8220;I Ging&#8221;, welches auch &#8220;Das Buch der Wandlungen&#8221; genannt wird.</p>
<p><strong>Die Bezeichnung setzt sich zusammen aus:</strong></p>
<ul>
<li> &#8220;→<a href="http://www.taichianer.at/die-bedeutung-von-yi#Yi" target="_blank">Yi</a>&#8221; (oder &#8220;i&#8221;) wörtlich übersetzt: &#8220;Absicht, Intention&#8221;</li>
</ul>
<p>und</p>
<ul>
<li>&#8220;Ging&#8221; (oder &#8220;jing&#8221;, &#8220;ching&#8221;, &#8230;, &#8220;→<a href="http://www.taichianer.at/was-hat-es-mit-dem-ominosen-chin-bzw-jing-auf-sich#chin" target="_blank">chin</a>&#8221; &#8211; gesprochen: &#8220;tschin(g)&#8221;) übersetzt soviel wie: &#8220;innere, wesentliche Kraft&#8221; bzw. auch: &#8220;Kraft des Geistes&#8221;.</li>
</ul>
<p>Die Bezeichnung dieses Werkes lässt sich somit interpretieren als: <strong><em>&#8220;Die Absicht der wesentlichen Kraft&#8221;</em></strong>.</p>
<p>Der Inhalt orientiert sich zunächst an Beobachtungen natürlicher Gesetzmäßigkeiten und Veränderungen im Universum.</p>
<p>Damit entstand ein grundlegendes Ordnungssystem von &#8220;oben &#8211; unten&#8221;, &#8220;innen &#8211; außen&#8221;, &#8220;expandieren &#8211; kontrahieren&#8221;, &#8220;schwer &#8211; leicht&#8221;, &#8220;Ruhe &#8211; Bewegung&#8221;, etc.  -</p>
<p>Also:  Die &#8220;Sicht&#8221; von &#8220;→<a href="http://www.taichianer.at/yin#yin" target="_blank">yin</a> und →<a href="http://www.taichianer.at/yang#yang" target="_blank">yang</a>&#8221; als Überbegriffe zweier möglicher Ausprägungen des TAI CHI-Prinzips als zwei formende Kräfte, die sich in ihrer Wesenheit und Dynamik ergänzen und damit alles Lebendige beschreibbar machen.</p>
<p>Jene Polarität (besser: Komplementäre Ausprägung) verdeutlicht die zwei Extreme eines (einzigen) Ganzen. Ihre Wechselseitige Verstärkung oder Aufhebung im Zeitablauf begründet alle Wandlungen.<br />
<em> Anmerkung: Daher auch &#8220;Das Buch der Wandlungen&#8221;.</em></p>
<p>Die Chinesen fanden, dass Weisheit darin besteht, jene genannten (bekannten) Ordnungen wahrzunehmen und in Einklang dazu zu handeln.</p>
<p>Hierin stimmten sowohl Lao-Tse (bzw. &#8220;Laozi&#8221;) als auch Konfuzius (bzw.  &#8220;Kungtse&#8221; oder &#8220;Kongzi&#8221;) überein und &#8220;entnahmen&#8221; jenem Werk auch viele Grundlagen für die &#8211; <strong>späteren (!) &#8211; Lehren des &#8220;Taoismus&#8221; (Daoismus) bzw. des &#8220;Konfuzianismus&#8221;</strong>.<br />
Obwohl unterschiedlicher &#8220;Auslegungen&#8221; bedienten sich beide Lehren des &#8220;yin-yang-Konzeptes&#8221; (TAI CHI) zur Erklärung des bestmöglichen Umgangs mit den Anforderungen des Lebens.</p>
<h3>Exkurs:</h3>
<p>Im klassischen Werk des Taoismus (Daoismus) dem sogenannten &#8220;Tao-te-King&#8221; (bzw. &#8220;Daodejing&#8221;; sprich: &#8220;daodedsching&#8221;) wird Tao und seine Wirkkraft exemplarisch beschrieben. Manche Beschreibungen des  &#8220;Tao&#8221; aus jenem Werk sind mit dem &#8220;→<a href="http://www.taichianer.at/wu-chi#Wu_Chi" target="_blank">WU CHI</a>&#8221; des &#8220;I Ging&#8221; vergleichbar &#8211; andere wiederum mit dem &#8220;TAI CHI&#8221;.</p>
<h3>Exkurs 2:</h3>
<p>Eine jüngere und  weitere &#8220;Abwandlung&#8221; stellt die Lehre der &#8220;Fünf Wandlungsphasen&#8221; (die sogenannten &#8220;chinesischen fünf Elemente&#8221;) dar, welche Mitte des 20. Jahrhunderts Einzug in die Praxis des &#8220;→<a href="http://www.taichianer.at/glossareintrag-qi-gong#Qi_Gong" target="_blank">Qi Gong</a>&#8221; (sprich: &#8220;tschi gong&#8221;)  hielt.<br />
Die &#8220;moderne&#8221; Lehre des &#8220;Qi Gong&#8221; deckt sich damit nicht mehr vollständig mit den klassischen Überlieferungen des &#8220;Chi Kung&#8221;, da zwar die Grundlagen der Kernaussagen der &#8220;yin-yang-Philosopie&#8221; (des &#8220;I Ging&#8221;, das &#8220;Wechselspiel zwischen &#8220;yin&#8221; und &#8220;yang&#8221; ) als Erklärung dienen, aber die &#8220;Wandlungsphasen&#8221; (oft mißinterpretiert als &#8220;Elemente&#8221; im abendländischen Verständnis &#8211; Anm.: Die Bezeichnung &#8220;Elemente&#8221; entstammt einer Interpretation eines Übersetzers, welche sich nach wie vor hartnäckig &#8220;hält&#8221;) : Metall, Wasser, Holz, Feuer und Erde, sich nicht mehr so gut in die &#8220;→<a href="http://www.taichianer.at/bagua#Bagua" target="_blank">Ba Gua</a>&#8221; (den &#8220;Acht Kräften&#8221;) einordnen lassen. Beziehungsweise zu &#8220;Doppelbedeutungen&#8221; führen: &#8220;Erde&#8221; als Wandlungsphase ist NICHT &#8220;Erde&#8221; des &#8220;I Ging&#8221; bzw. des &#8220;Ba Gua&#8221; (ditto: &#8220;Wasser&#8221; und &#8220;Feuer&#8221;)!<br />
Das Konzept jener &#8220;Fünf Elemente&#8221; erscheint zwar in sich schlüssig und logisch, ist  für die Beschreibung &#8220;auf&#8221; und &#8220;für&#8221; den Menschen (besser gesagt: den menschlichen Körper!) gut geeignet. Wer sich jedoch intensiver damit befasst &#8211; und &#8220;über den Tellerrand&#8221; jener Lehre zu sehen vermag, erkennt bald, dass bei Einbeziehung und Betrachtung &#8220;universeller&#8221; Zusammenhänge (z.B. Interaktion des Menschen mit seiner Umwelt, mit der Natur, &#8220;mit dem Universum&#8221;) eindeutig &#8220;Lücken&#8221; erkannt werden können.<br />
Ein Beispiele hierfür wäre: &#8220;Erde&#8221; lässt sich in einen Zyklus &#8211; irgendwie &#8211; nicht richtig einordnen. Ein anderes: Es &#8220;fehlt&#8221; in vielen Beschreibungen die Interaktion des Atemvorganges und dessen Bedeutung für die &#8220;Wandlungsphasen&#8221; (Naiv gefragt: &#8220;Was ist mit dem &#8216;Element&#8217; Luft?&#8221;).<br />
Die Interpretationen (&#8221;Lehrmeinungen&#8221;)  weisen also Lücken auf, welche hingegen im &#8220;Ursprung&#8221;, also dem &#8220;I Ging&#8221; de facto nicht existieren.</p>
<p>ABER: Dies entspricht &#8211; natürlich, wie immer &#8211; dem aktuellen Kenntnisstand des Verfassers!</p>
<p><strong>Wer &#8220;mehr&#8221; weiß, kann hierzu gerne etwas posten &#8211; Vielen Dank!</strong></p>
<p>[Hier geht es zurück zum alphabetischen →<a href="http://www.taichianer.at/faq/glossarindex/">Glossar-Index</a>]</p>
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