TaiChianer

Forum der Tai Chi Gung – Mitglieder

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Die Essenz des Tai Chi Trainings

Donnerstag 12. Januar 2012 von websifu

Ask a Sifu:
Was ist der Kernpunkt des Tai Chi Trainings?

Was ist beim Tai Chi Gung – Training das Wichtigste?
Was ist das Entscheidende beim laufenden Training von Tai Chi?

Antwort:
An vielen anderen Stellen im Forum wird erläutert, was das Praktikum vom Tai Chi bewirkt, welche →Aspekte beinhaltet sind, welche Auswirkungen dies hat, was die →Tai Chi Prinzipien bedeuten und →wozu jemand Tai Chi macht (…oder machen sollte).

Obige Fragen zielen aber viel mehr auf das Training selbst, die Trainingseinheit bzw. die Trainingsstunde ab. Es geht also darum, mit welcher Einstellung, Erwartungshaltung oder Zielsetzung jene vom Teilnehmer wahrgenommen werden sollte, damit dieser den größten Effekt hieraus ziehen kann.

Vor allem für frischgebackene Taichianer und Tai Chi – Praktizierende, welche sich erst seit wenigen Monaten in der Kunst des Tai Chi üben, scheint es notwendig zu sein, sich auch detailliert diesem Thema zu widmen.
Denn: Eine irregeleitete Einstellung, eine falsche Erwartungshaltung sowie eine unangemessene Zielsetzung des Trainierenden führen zwangsweise zu Misserfolg und Frust, zerstören die Motivation, verleiden einem selbst und einer Gruppe den Spaß am Training.

Nur dann, wenn ich selbst verstehe, was ich während einer Übungseinheit zu tun habe, wie ich an ein Tai Chi – Training herangehe, wie ich mich währenddessen verhalte und was ich dabei für mich selbst als – an meinen aktuellen Fortschritt angepasste – Zielsetzung ansehe und erwarte, werde ich daraus den größtmöglichen Nutzen ziehen können.

Die Essenz des Tai Chi Trainings

Natürlich geht es im Tai Chi Training darum, etwas über und von Tai Chi zu lernen, sich mit “Tai Chi Gung” (”Die Pflege des Tai Chi”) vertraut zu machen, die Prinzipien des Tai Chi nach und nach zu verinnerlichen, Figuren (sprich: →Bilder), Bewegungsabläufe sowie →Formen, bzw. “Techniken”, der inneren Kampfkunst zu erlernen und einzuüben.

Doch anders, als in vielen anderen – vor allem westlichen – Übungs-, Trainings- oder “Lernstunden”, geht es beim Training von Tai Chi NICHT darum, “möglichst schnell”, “möglichst viel” oder “immer mehr” zu machen!

Tipp:
Streiche als allererstes die Erwartungshaltung und Vorstellung von “höher, schneller, weiter” aus Deinem Kopf!

Abgesehen von einem Anfänger (oder Einsteiger), geht es vor allem Dingen in einer Trainingseinheit darum, das bereits Bekannte (Erlernte) immer perfekter auszuführen! (Siehe dazu auch: →Gedanken zur Perfektion)

Die Essenz des Tai Chi Trainings ist:
Es geht darum, “→Kung Fu” mit bzw. in Tai Chi auszuüben!

Für uns im Westen ist dies eine Einstellung oder “Erwartungshaltung”, welche wir ebenso erst erlernen und verinnerlichen müssen – viel zu sehr sind wir geprägt von der Vorstellung “immer mehr” machen oder tun zu müssen.

Zum Nachdenken:
Als bezeichnend für jene vor allem in Amerika propagierte Haltung mag auch eine Aussage von Bill Gates, dem Gründer von Microsoft, gelten, welcher einmal meinte, ein Produkt (respektive eine neue Software für einen Computer) müsse keineswegs perfekt sein, sondern einfach “gut genug”, um diese verkaufen zu können. Obwohl jene Anschauung sich auf das Geschäftsleben und die Marktreife eines Produktes bezog, haben bedauerlicherweise sehr viele westliche Menschen dies sogar schon in ihre persönliche Einstellung zu ihrem Leben, ihrer Arbeit, ihren Leistungen und ihrem Umfeld übernommen und begnügen sich selbst mit “Mittelmäßigkeit”, anstelle – zumindest ab und zu – einmal wieder “die Perfektion” zu suchen und zu üben!

Die östliche Kultur kennt verschiedene “Übungssysteme”, um genau diese, dem Westen nahezu konträre geistige Einstellung und Haltung, zu trainieren …und immer wieder “einzunehmen”, da der Mensch im Alltag nur allzu leicht, immer wieder hiervon abgebracht wird.

Als Vergleich zu der Übung des Tai Chi kann somit die Kunst der Kalligraphie, insbesondere die Übung des Zeichnens oder Malens des “Perfekten Kreises” herangezogen werden, welche auch in den Schulen des Za-Zen häufig praktiziert wird.

ueb_perfekterkreis

Zielsetzung jener Übung ist es für den Adepten dabei, möglichst mit nur einem Ansatz – sozusagen “mit einem (Pinsel-)Strich” – einen Kreis auf ein leeres Blatt (Seiden-)Papier zu malen.

Die Übung gilt dann als erfolgreich absolviert, wenn einem dies “aus dem Handgelenk” – innerhalb eines Augenblicks, ohne nachzudenken oder mehrmals anzusetzen – leicht und flüssig gelingt. DANN ist jene Übung FÜR HEUTE abgeschlossen – MORGEN beginnt man VON VORN!

Es geht weder darum, jenen auszuzeichnen, welcher dies als erster oder am schnellsten absolviert hat, noch geht es darum festzustellen, ob man diese Übung nun “als erledigt” betrachten kann und sich somit “anderen Dingen” zuwendet.
Wie beispielsweise nach dem vielfach angewendeten westlichen Motto: “Ja, das habe ich auch bereits (einmal) gemacht,…” [es ist also: "erledigt", "abgeschlossen", "vorbei"] “… nun mache ich …(was anderes)”.

Der “Zweck” der Übung liegt vielmehr darin, ES ZU TUN!
(…immer wieder, immer wieder erneut)!
Oder um dies mit einem allseits bekannten Spruch zu beschreiben: “Der Weg ist das Ziel!”.

Anders formuliert: Das sichtbare Ergebnis, der fertig gemalte Kreis auf dem Blatt Papier, ist grundsätzlich NICHT die Zielsetzung der Übung (ob man jene Blätter nach der Übung dann “aufbewahrt”, sich an die Wand hängt, oder schlicht wegschmeißt) ist völlig irrelevant. Entscheidend ist WIE ich (der Übende) zu jenem “perfekten Kreis” gelangt, was dabei – mit mir (ihm) – passiert und vorgeht.
UND: Dass diese Übung (Meditation) – so oft wie nur möglich – wiederholt wird.

Zielsetzung jener “Malübung” ist es auch nicht, möglichst viele Varianten (von Kreisen) zu erhalten. Ebensowenig werden irgendwelche anderen Formen geübt. Es werden keine Dreiecke, Quadrate oder schließlich Vielecke gezeichnet, um darüber möglicherweise sich annäherungsweise und über logisch-induktive Schlußfolgerungen und/oder wissenschaftliche Herangehensweisen sich an einen “perfekten Kreis” heranzutasten, welcher nach geometrischer Lehre sich auch als “Vieleck mit unendlicher Anzahl von Eckpunkten” erklären ließe.

Nein, es wird NUR ein – der – Kreis geübt und gezeichnet. Punkt.

Genauso verhält es sich beim Training von Tai Chi:

Es geht weder darum, möglichst viele verschiedene Figuren, Abläufe, Bilder, und Formen zu beherrschen, sondern es geht darum “die Form” – HEUTE(!) – möglichst perfekt zu üben!

Niemand erhält einen Preis, weil er im Training mehr Bilder (Abläufe) verwendet, als irgend jemand anderer. Entscheidend ist, ob er jene Bilder – HEUTE(!) – möglichst perfekt “durchläuft”.

Alte Tai Chi – Meister sagen, dass selbst mit der kleinsten Form (für den Tai Chi Gung – Landessportverein gesprochen: z.B. auch mit der 5-Bilder-Form), die “wahre” Meisterschaft in Tai Chi errungen werden kann.

Es schadet selbstverständlich dem Praktikum von Tai Chi keineswegs, sich neue Bewegungsabläufe (weitere/andere Bilder) anzueignen und sich hierdurch weitere Erkenntnis- und Erfahrungsmöglichkeiten zu verschaffen – ABER: Die bereits bekannten/erlernten Figuren und Abläufe sind keineswegs “zu vergessen”!

Die Zielsetzung eines Tai Chi – Trainings gleicht der Übung und der Zielsetzung des “Zeichnen des perfekten Kreises”: Es geht darum, HEUTE jene Übung solange auszuführen, bis diese “für mich” (den Übenden) als PERFEKT gelten kann.

Die Erwartungshaltung und Einstellung eines Praktizierenden sollte daher sein
(Dies könnte man ebenso in das Stammbuch unzähliger Trainer schreiben):
Mache heute nur soviele (neue bzw. unterschiedliche) Übungen, welche von Dir – bzw. jedem(!) Teilnehmer des Trainings – auch heute(!) bis zur Perfektion geübt werden können.

Dies ist die wahre Quintessenz des Tai Chi Praktikums.

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Ask a sifu: Was ist mit Tai Chi Tu gemeint?

Samstag 5. November 2011 von websifu

Antwort

Ganz einfach: Tai Chi Tu heißt übersetzt nichts anderes als “Das Symbol des Tai Chi”.

Tu” bedeutet übersetzt: “Symbol des“.

Mit “Tai Chi” ist eben “TAI CHI” gemeint, welches man natürlich auch wieder übersetzen könnte
…aber eben mehrere Bedeutungen umfasst und wir vom Tai Chi Gung – Landessportverein in Salzburg, gerne so “stehen lassen”, damit manch’ einer kapiert, dass die gleichnamige Kampf- und Bewegungskunst – eben in Kurzschreibe “Tai Chi” – sich exakt um selbiges dreht. -> siehe dazu auch:
Was bedeutet das TAI CHI – Zeichen? .

Und das ist das “Symbol des Tai Chi” – Das Tai Chi Tu:

taichisymbol

Alles klar?

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Die 13 Bewegungsarten

Sonntag 23. Oktober 2011 von websifu

Ask a Sifu: Was sind die 13 Bewegungsarten?

Glossareintrag: Die 13 Bewegungsarten

Die “13 Bewegungsarten” – manchmal auch: Die “13 Bewegungen”, die “13 Stellungen” oder die “13 Techniken” – sind gleichbedeutende deutsche Übersetzungen aus dem Chinesischen, welche dort früher synonym als andere Bezeichnungen für die “innere Kampfkunst” des Tai Chi Chuan (Taiji Quan) verwendet wurden, als sich jener Begriff eben noch nicht als Name jener Kampfkunst öffentlich durchgesetzt hatte (bzw. “verschwiegen” wurde).

Die “13 Bewegungsarten” ist also ein anderer Name für Tai Chi (Chuan), welcher in vielfältiger überlieferter Literatur Einzug gehalten hat.

Leider verleitet jene Bezeichnung als “Sammelbegriff für Tai Chi (Chuan)” viele Interessierte zum fehlgeleiteten Schluss, dass hiermit bestimmte, tabellarisch aufgezählte Bewegungen (eben: genau 13 verschiedene, genau benannte und beschriebene – körperliche(!) – Bewegungsarten, Schritte, Stellungen, etc.) gemeint wären. Dem ist aber nicht so.

Mit “13 Bewegungsarten” ist als synonyme Bezeichnung nichts anderes gemeint als “Tai Chi (Chuan)”.

Klärung des Irrtums:
Wird in übertragenen Texten aus alter chinesischer Überlieferung beispielsweise davon gesprochen, dass man “Bei den 13 Bewegungen” oder “in den 13 Bewegungen” dies, das oder jenes macht, zu berücksichtigen oder zu tun hat, dann ist damit eben gemeint, dass man “Bei Tai Chi” oder “in Tai Chi” dies oder jenes zu berücksichtigen hat.

Mehr dazu auch unter:

Was sind die dreizehn Grundbewegungen des Taijiquan?
Was ist das Geheimnis der 13 Bewegungen?

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Was sind die dreizehn Grundbewegungen des Taijiquan?

Sonntag 16. Oktober 2011 von websifu

Eine anders geschriebene Frage wäre:

Was sind die 13 Grundbewegungen des Tai Chi Chuan?

Antwort:

Die dreizehn Grundbewegungen bzw. 13 Bewegungen des Tai Chi Chuan (nach →Pinyin-Umschrift: Taiji Quan) sind eine deutsche Übersetzung der “Erfindung” beziehungsweise Definition von Cheng Man-Ching (1900-1975), welcher zuletzt in den USA lebte und von dort aus für eine wesentliche Verbreitung der Kunst des Tai Chi Chuan im Westen sorgte.

Cheng Man-Ching bezeichnete damit (s)eine Sammlung von “5 Steps” (englisch für: “5 Schritte” – besser gesagt: “5 Schrittformen” – welche leider auch von ihm selbst synonym auch mit “Five Directions” oder “Five Movements” bezeichnet wurden) und den 8 überlieferten Grundtechniken (→den “Ba Gua”), welche er auf seine unnachahmliche Art interpretierte und als wesentliche “Erkenntnis” aus der Überlieferung des “Liedes der 13 Stellungen” als “ein Geheimnis des Tai Chi” verbreitete.

Seine “5 Directions” plus “8 Grundtechniken” ergeben somit rein rechnerisch die “13 Bewegungen”, welche wiederum – seiner Meinung nach – durch das von →Yang Cheng-Fu geschaffene – “→Lied der 13 Stellungen” sozusagen als “Geheimnis des Tai Chi” “bewiesen” sein sollten.

Anmerkung:
Wobei selbiges Lied keinerlei Hinweis und/oder Erklärungen bestimmter Techniken oder Bewegungsformen diesbezüglich beinhaltet, sondern ausschließlich der Titel einer ersten Veröffentlichung des Yang Cheng-Fu in Liedform (zwecks leichterer Einprägsamkeit für seine Schüler) so lautet. Das Lied selbst kann als eine erste – offizielle – “Sammlung von →Tai Chi – Prinzipien” betrachtet werden, welche für Anfänger gedacht ist, um den Einstieg in jene Körperkunst zu erleichtern.

Fazit:

Die 13 Grundbewegungen sind letztlich also von Cheng Man-Ching geschaffen worden und stellen einen Definitions-, Einteilungs- und Erklärungsversuch überlieferter Tai Chi – Formen und Bewegungsarten von ihm dar, welcher von unzähligen Nachahmern und “Nachfolgern” übernommen, wiederum abgewandelt und weiterverbreitet wurde.

Anders formuliert:
Es gibt keine (bestimmten) “Dreizehn Bewegungen / Schritte / Stellungen” aus der (klassischen) Überlieferung des Tai Chi Chuan. Diese sind eine ausschließlich eine “Definition” oder “Interpretation” von/nach Cheng Man-Ching.

Im “Lied der 13 Stellungen” (von Yang Cheng-Fu) werden weder Tai Chi-Stellungen noch irgendwelche Tai Chi-Grundtechniken angeführt, geschweige denn erläutert, sondern ausschließlich “allgemeine Prinzipien des Tai Chi” in Liedform ausgeführt, damit dessen Schüler diese einfacher verinnerlichen können.

Offen bleibt: Warum hatte Yang Cheng-Fu dann diesen Titel hierfür gewählt?
Höchstwahrscheinlich, damit zur damaligen Zeit in China eben NICHT publik wurde, dass es sich dabei um “Tai Chi” handelt – nur “Auserwählte” und “Eingeweihte” (eben dessen anerkannte Schüler) wussten, was darin beschrieben war.

Siehe dazu auch den Eintrag: →Was ist das Geheimnis der 13 Bewegungen?

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Wozu Leistungsvergleiche in Tai Chi Gung?

Donnerstag 1. September 2011 von websifu

Ask a Sifu: Warum werden in Tai Chi Gung Leistungsüberprüfungen gemacht?

Ähnlich gelagerte Fragen sind:

  • Wozu Leistungsvergleiche, macht das Sinn?
  • Mir wurde gesagt, Vergleiche in Tai Chi wären nicht sinnvoll und werden daher [Anm.: woanders(!)] nicht gemacht, wie könnt ihr das dann tun?
  • In Tai Chi gibt es keine Grade – Wozu Leistungsüberprüfungen?

Grundlage ist der Begriff der Meisterschaft

Der Begriff der Meisterschaft wird im Glossar unter dem Stichwort →Meisterschaft behandelt. In jenem Artikel ist auch ersichtlich, warum hierüber so viel Aufhebens betrieben wird und welche Motive in der chinesischen Tradition hierfür zu finden sind.
Ebenso vielfältig sind die Motive, warum bisher – woanders(!) – keine objektiv vergleichbaren Qualitätsmaßstäbe, sprich: Leistungsqualifikationen, eingeführt wurden.

Tai Chi Gung als Sportart

Generell nutzen wir die Erkenntnisse und Formen der chinesischen Tradition und Überlieferung des Tai Chi (Chuan) [Taiji Quan] und lehren und trainieren diese – unabhängig von exklusiven Familienüberlieferungen oder -stilen – in einer für die westliche Mentalität geeignete Art und Weise (westliche Lehrmethode / Didaktik – siehe dazu auch: →Chinesische Lehrmethoden).

Tai Chi Gung bietet als Sportart, die Synthese aus Grundlagen und Tradition des chinesischen Ursprungs sowie modernen westlichen Kenntnissen und Lehrmethoden.

Aus diesem Grund wurden auch erstmalig Leistungsvergleiche und Fortschrittsgrade in TAI CHI GUNG eingeführt. Diese können als “Messlatte” und zugleich Bestätigung der jeweils erreichten Stufe herangezogen werden (ähnlich der Gürtelprüfungen bzw. sichtbar getragene farbige Gürtel in anderen asiatischen Kampfsportarten, beispielsweise wie bei Karate, Judo, Tae Kwon Do, etc.). Ein erreichter Grad der persönlichen Entwicklung – zumindest in sportlicher, physischer und mentaler Hinsicht – wird somit mit anderen vergleichbar, ein Fortschritt dokumentierbar.

Exkurs:
Beispielsweise “muss” auch niemand in Karate die Prüfung für einen schwarzen Gürtel ablegen – aber jeder kann/könnte!
(Anm.: Unter bestimmten Voraussetzungen, d.h. falls…, etc.pp.).

Vergleichsmöglichkeit für den Tai Chi – Trainierenden

Die Leistungsüberprüfungen bieten somit eine Vergleichsmöglichkeit für den Tai Chi – Trainierenden. (Anm.: Qulitätskriterien beinhalten natürlich nicht nur den rein quantitativen Aspekt).

Die Leistungskriterien können dabei analog zum Qualitätsmanagement in Unternehmen gesehen werden und entsprechen daher Qualitätsmaßstäben, welche in bestimmten Parametern festgelegt wurden.

Somit klären sich für jeden Tai Chi – Trainierenden automatisch die Fragen:

  • Wo stehe ich?
  • Wie weit bin ich?

oder:

  • Wie vergleiche ich meinen Fortschritt in Tai Chi mit anderen?
  • Wieviel habe ich bereits erlernt? – Was fehlt mir noch?
    sowie:
  • Wie geht es weiter?

für manchen vielleicht auch: “Wozu trainiere ich?”.

Wir vom Tai Chi Gung – Landessportverein wollen zu Tai Chi Gung (der “Pflege des Tai Chi”) motivieren, regelmäßig trainieren und gemeinsam “weiterkommen”.

“Weiterkommen” bedeutet dabei persönliche Entwicklungsschritte (in Tai Chi) zu vollziehen und damit Entwicklungsstufen zu erreichen, welche sich auch in objektiv nachvollziehbaren Qualitätskriterien “messen” und somit vergleichen lassen.

Eine Meisterschaft (in Tai Chi Gung) erreicht man dabei nicht durch “Ernennung”, “Aufnahme”, “Anerkennung”, “Verkündigung” oder sonstige subjektive Maßstäbe, Anlässe oder Kriterien, sondern durch kontinuierlich fortschreitendes Training und der Absolvierung von (stufenweisen – den aktiven Mitgliedern bekannten) Leistungsqualifikationen.

Tipps:

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