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	<title>TaiChianer &#187; Glossareinträge</title>
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	<description>Forum der Tai Chi Gung - Mitglieder</description>
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			<item>
		<title>Was bedeutet Zentrieren?</title>
		<link>http://www.taichianer.at/zentrieren/</link>
		<comments>http://www.taichianer.at/zentrieren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 08:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>websifu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossareinträge]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Ask a Sifu]]></category>
		<category><![CDATA[Begriffserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Tai Chi Gung]]></category>

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		<description><![CDATA[Glossareintrag: Zentrieren
Das Zentrieren oder die Zentrierung
ist eine weitere äußerst wichtige "Fähigkeit" bei der Ausübung von Tai Chi (Chuan) und wurde daher sogar von →Cheng Man-Ching als eine der "five directions" ("five movements" - fünf Richtungen, fünf Bewegungen), also in sein "→Geheimnis der 13 Techniken" (siehe dort) aufgenommen.
Eine genaue Erklärung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glossareintrag: <span class="lemma"><a name="Zentrieren"></a> Zentrieren</span></p>
<h3>Das Zentrieren oder die Zentrierung</h3>
<p>ist eine weitere äußerst wichtige &#8220;Fähigkeit&#8221; bei der Ausübung von Tai Chi (Chuan) und wurde daher sogar von →<a title="Glossareintrag Cheng Man Ching" href="http://www.taichianer.at/cheng-man-ching#Cheng_Man-Ching" target="_blank">Cheng Man-Ching</a> als eine der &#8220;five directions&#8221; (&#8221;five movements&#8221; &#8211; fünf Richtungen, fünf Bewegungen), also in sein &#8220;→<a title="Glossareintrag Das Geheimnis der 13 Techniken" href="http://www.taichianer.at/was-ist-das-geheimnis-der-13-bewegungen/" target="_blank">Geheimnis der 13 Techniken</a>&#8221; (siehe dort) aufgenommen.</p>
<p>Eine genaue Erklärung des &#8220;Zentrieren&#8221; würde seitenlange Erläuterungen mit sich ziehen und hier den Rahmen sprengen -<br />
daher soll folgendes nur dem kurzen Überblick dienen.</p>
<p><strong>Kurz gesagt:</strong><br />
Gemeint sind hierbei sowohl geistige und seelische als auch körperliche Vorgänge, welche simpel auch mit &#8220;→<a title="Glossareintrag Meditationsaspekt" href="http://www.taichianer.at/der-meditationsaspekt-bei-tai-chi-gung#Meditationsaspekt" target="_blank">Meditation</a>&#8220;, oder besser noch: <strong>&#8220;Gelassenheit gepaart mit Konzentration auf das Hier und Jetzt&#8221;</strong>, umschrieben werden können.</p>
<p><strong>Gleichzeitig</strong> gemeint sind also auch sowohl der körperliche Mittel- und Schwerpunkt, das →<a title="Glossareintrag Dan Tien" href="http://www.taichianer.at/dan-tien#Dan_Tien" target="_blank">Dan Tien</a>, die Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes in jeder Haltung und die korrekte Schwerpunktverlagerung während einer Bewegung, als auch die Findung und Beibehaltung der &#8220;eigenen Mitte&#8221; (seelisch und geistig).</p>
<h3>Für die Übung</h3>
<p>könnten daher zwei →<a title="Glossareintrag Aspekte" href="http://www.taichianer.at/die-aspekte-bei-der-ausubung-von-tai-chi-chuan-taijiquan#Aspekte" target="_blank">Aspekte</a> der Zentriertheit unterschieden werden:<br />
Eine körperliche und eine mentale Ebene.</p>
<p><strong>Auf der körperlichen Ebene</strong> bedeutet dies, dass Dein Körper in Balance ist, das →<a title="Glossareintrag Dan Tien" href="http://www.taichianer.at/dan-tien#Dan_Tien" target="_blank">Dan Tien</a> ausgeprägt ist und das →<a title="Glossareintrag Chi" href="http://www.taichianer.at/chi#Chi" target="_blank">Chi</a> sanft und ungehindert durch alle Meridiane fließt.</p>
<p><strong>Auf der mentalen Ebene</strong> bedeutet dies, dass Du exakt auf diesen Moment konzentriert bist und Dein Geist durch keine Gedanken abgelenkt ist.</p>
<blockquote><p>Noch besser formuliert wäre: <strong>&#8220;Kontemplation&#8221;</strong> anstelle &#8220;Konzentration&#8221;.</p></blockquote>
<p>Wer Tai Chi (Chuan) regelmäßig ausübt, spürt schließlich direkt und unmittelbar, ob er/sie in der richtigen Verfassung ist oder momentan eben nicht &#8220;ganz bei sich&#8221; ist. Dies ist eine Erkenntnismöglichkeit (&#8221;Fähigkeit&#8221;), welche ausschließlich persönlich erfahren werden kann.</p>
<p>Die Frage: <strong>&#8220;Bin ich zentriert?&#8221;</strong><br />
kann infolgedessen jeder Mensch nur für sich selbst beantworten.</p>
<blockquote><p>Anmerkung:<br />
Selbstverständlich lässt sich dies auch für einen geschulten &#8220;Aussenstehenden&#8221; (z.b. einem &#8220;Meister&#8221; oder einen sehr fortgeschrittenen Taichianer) durch Beobachtung des jeweiligen Schülers (Menschen) indirekt ableiten. Beispielsweise &#8220;sieht&#8221; man ja auch, ob jemand unkonzentriert ist oder abschweift.</p></blockquote>
<h3>Trainingsmöglichkeit für Anfänger</h3>
<p>Ein Anfänger kann beispielsweise sich darin üben, sich während des Tages selbst zu beobachten, indem er bei Tätigkeiten einfach kurz innehält &#8211; wenn möglich auch einmal seine Augen schließt &#8211; und sich ganz auf seine Gefühle und Empfindungen einstellt.</p>
<p><strong>Anregungen:</strong></p>
<ul>
<li> Wie fühlst Du Dich zu Beginn des Tages?</li>
<li> Falls Dich keine tiefsitzenden Sorgen plagen, solltest Du Dich ruhig und entspannt fühlen. Achte darauf, wie Du am Morgen mit Deinem Partner oder Familienmitgliedern umgehst. Bist Du unbekümmert und fröhlich, oder wirst Du wegen Kleinigkeiten mürrisch?</li>
<li> Wie fühlst Du Dich auf dem Weg zur Arbeit?</li>
<li>Wie fühlst Du Dich während des Arbeitstages, zu Mittag oder am Abend?</li>
<li> Wenn Du Anspannungen spürst, was machst Du dann? &#8211; Verspannst Du Dich, oder versuchst Du dagegen etwas zu tun?</li>
<li> Was machst Du bei Konflikten?<br />
<strong> Bedenke:</strong> Konflikte entstehen nicht nur durch unseren Umgang mit anderen, sie gehen auch von uns selbst aus.<br />
&#8220;Reagierst&#8221; Du (automatisch) &#8211; oder: &#8220;Agierst&#8221; Du (bewusst), um Konflikte zu lösen?</li>
<li> Bist Du Dir bewusst, was gerade um Dich herum vorgeht, oder bist Du mit Deinen Gedanken häufig &#8220;ganz woanders&#8221;?</li>
<li> Wie fühlst Du Dich &#8220;jetzt&#8221; und welche Eindrücke, Empfindungen nimmst Du gerade von Deiner Umgebung wahr?</li>
</ul>
<p>usw. usf.</p>
<p><strong>Während des Tai Chi Praktikums zentriert bleiben</strong></p>
<p>Jede Tai Chi -→<a title="Glossareintrag Form" href="http://www.taichianer.at/form#Form" target="_blank">Form</a> sollte aus einem zentrierten Zustand heraus begonnen werden.</p>
<p>Hierzu dient das <strong>Einnehmen der →<a title="Glossareintrag Ausgangsposition" href="http://www.taichianer.at/ausgangsposition#Ausgangsposition" target="_blank">Ausgangsposition</a></strong> und das (mentale) Durchgehen der &#8220;Checkliste für die <strong>korrekte Körperhaltung</strong>&#8221; (siehe dazu auch Seite 24 bis 33 <strong>im Handbuch</strong> &#8220;Tai Chi Gung &#8211; Grundkurs&#8221;, bzw. <a title="Link zu Downloadrubrik Trainingsinfo" href="http://www.taichianer.at/download?dl_cat=3" target="_blank">Trainingsinfo</a> Nr. 3 &#8220;Grundschule &#8211; Die richtige Körperhaltung &#8211; <em>nur für registrierte Mitglieder</em>).</p>
<p>Um die Zentrierung innerhalb der Form aufrecht zu erhalten, kann ein Anfänger beispielsweise hierzu auch einen bestimmten einzelnen Aspekt auswählen und sich ausschließlich darauf konzentrieren. So kann er/sie sich zum Beispiel einmal darauf konzentrieren, ob seine Finger und Handflächen in jeder Haltung und Position locker und entspannt bleiben, ein andermal darauf, wie die Beine die Gewichtsverlagerung vollführen und von einem Gefühl der Leichtigkeit zu Schwere wechseln.</p>
<p>Wieder ein anderesmal darauf, ob während der Form die Atmung durchgehend gleichmäßig und ruhig bleibt. Dann vielleicht einmal, ob die &#8220;→<a title="Glossareintrag Bild" href="http://www.taichianer.at/bild#Bild" target="_blank">Bilder</a>&#8221; korrekt ausgeführt werden und alle Bewegungen und Haltungen fließend vonstatten gehen.<br />
Und so weiter und so fort &#8211; <strong>immer <span style="text-decoration: underline;">EIN</span></strong> Aspekt der Form wird beobachtet, ausgeführt und &#8220;behandelt&#8221;, ohne mit den Gedanken dabei abzuschweifen.</p>
<h3>Der Fortgeschrittene</h3>
<p>nutzt beispielsweise auch Einzelübungen, wie die Übung &#8220;→<a title="Link zu Den Baum umarmen" href="http://www.taichianer.at/was-ist-der-sinn-und-zweck-von-baum-umarmen/" target="_blank">Den Baum umarmen</a>&#8221; in der Reiterhaltung, dazu einmal &#8220;tagsüber&#8221; innezuhalten und sich bewusst zu &#8220;Zentrieren&#8221;.</p>
<p>Ein Fortgeschrittener (er-)kennt schließlich eine Vielzahl von anderen Möglichkeiten, die Erfahrungen des Tai Chi (Chuan) direkt im Alltag anzuwenden &#8211; sei es durch seine &#8220;innere&#8221; wie auch &#8220;äußere&#8221; Haltung, als auch durch sein Verhalten und seine (Körper-)Bewegung im &#8220;ganz normalen Umfeld&#8221;.</p>
<p><strong>Denn:</strong> <strong><em>Wer Tai Chi (Chuan) verinnerlicht hat, &#8220;lebt&#8221; Tai Chi.</em></strong></p>
<blockquote><p><strong>Anmerkung:</strong><br />
So wie ein &#8220;geschultes Auge&#8221; zu erkennen vermag, ob sein Gegenüber in (inneren) Kampfkünsten ausgebildet ist -<br />
weil sich jener Mensch eben dann <strong>anders bewegt</strong>, <strong>anders geht</strong>, <strong>anders steht</strong>, <strong>anders atmet</strong>, <strong>anders handelt</strong>, &#8230; und <strong>anders spricht</strong>!</p></blockquote>
<table border="0" width="100%" bgcolor="#effebc">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Tipps:</h3>
<ul>
<li>Weitere <strong>Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung</strong> finden sich auf der Seite: →<a title="Link zu Seite Ask a Sifu" href="http://www.taichianer.at/faq/fragen-antworten-zu-tai-chi-gung/" target="_blank">Ask a Sifu</a></li>
<li>Weitere <strong>Begriffserklärungen</strong> zu Stichwörtern <strong>von A bis Z</strong><br />
findet man(n)/frau im alphabetisch sortierten →<a title="Link zu Glossarindex" href="http://www.taichianer.at/faq/glossarindex/" target="_blank">Glossar-Index<br />
</a>&#8212;</li>
<li><strong>Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied </strong>und genieße <a title="Link zu Vorteile der Fördermitgliedschaft" href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/vorteile-der-mitgliedschaft.html#vorteilFoerderer" target="_blank">alle Vorteile</a>, unter anderem den Fernlehrgang:<br />
→<a title="Fördermitgliedschaft ermöglicht eLearning-Kurs" href="http://www.taichianer.at/der-erste-tai-chi-gung-fernlehrgang-online-mit-ebook-und-videos/" target="_blank">Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Synonyme Bezeichnungen für Tai Chi</title>
		<link>http://www.taichianer.at/synonyme-taiji-bezeichnungen/</link>
		<comments>http://www.taichianer.at/synonyme-taiji-bezeichnungen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 06:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>websifu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte & Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Glossareinträge]]></category>
		<category><![CDATA[Begriffserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Irrtümer]]></category>

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		<description><![CDATA[Glossareintrag: Synonyme Tai Chi Bezeichnungen

In den Beschreibungen über Tai Chi Chuan (Taiji Quan) finden sich viele Begriffe, welche sinnverwandt oder bedeutungsgleich als Name für diese "innere Kampfkunst" verwendet werden.

Manches davon aus Unverständnis für die wahre Bedeutung, manches aufgrund von →Übertragungsschwierigkeiten von chinesischen Schriftzeichen und Lauten in westliche Sprachen und Darstellung in lateinischen Buchstaben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glossareintrag: <span class="lemma"><a name="Synonyme_Tai_Chi_Bezeichnungen"></a> Synonyme Tai Chi Bezeichnungen</span></p>
<p>In den Beschreibungen über <strong>Tai Chi Chuan</strong> (Taiji Quan) finden sich viele Begriffe, welche sinnverwandt oder bedeutungsgleich als Name für diese &#8220;innere Kampfkunst&#8221; verwendet werden.</p>
<p>Manches davon aus Unverständnis für die wahre Bedeutung, manches aufgrund von →<a title="Link zu Glossareintrag Übertragungsprobleme" href="http://www.taichianer.at/ubersetzungs-bzw-ubertragungsprobleme#Uebertragungsprobleme" target="_blank">Übertragungsschwierigkeiten</a> von chinesischen Schriftzeichen und Lauten in westliche Sprachen und Darstellung in lateinischen Buchstaben.</p>
<p>Manches davon entstand aufgrund einer alten &#8220;Verschlüsselung&#8221;, um Wissen, welches vor allem im Kampf durchaus mit Macht gleichzusetzen ist, vor Konkurrenten, potentiellen Gegnern oder Unbedarften zu schützen.</p>
<h3>Direkte Bezeichnungen</h3>
<p>sind den chinesischen Lauten oder Schriftzeichen nachempfundene Übertragungen in lateinische Buchstaben.</p>
<p>So finden sich im Westen folgende Bezeichnungen &#8211; besser gesagt: Schreibweisen &#8211; für die chinesische Bewegungskunst:</p>
<ul>
<li><strong>T&#8217;ai Chi Ch&#8217;uan</strong> &#8211; eine leichte Abwandlung nach dem →<a title="Glossareintrag Wade-Giles-System" href="http://www.taichianer.at/wade-giles-system#Wade-Giles-System" target="_blank">Wade-Giles-System</a>, nach welchem man eigentlich korrekt</li>
<li><strong>T&#8217;ai ch&#8217;i ch&#8217;üan</strong> &#8211; schreiben müsste &#8211; im Gegensatz dazu steht</li>
<li><strong>Taijiquan</strong> &#8211;  nach heute gültiger Schreibweise nach dem →<a title="mehr dazu im Glossareintrag Pinyin-System" href="http://www.taichianer.at/pinyin-system#Pinyin-System" target="_blank">Pinyin-System</a>, welches auch oft mit</li>
<li><strong>Taiji Quan</strong> &#8211; als abgewandelte Pinyin-Schreibweise geläufig ist.</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus kann man auch alle Arten von <strong>Mischformen und Eigenkreationen</strong> finden:</p>
<ul>
<li> <strong>Tai Chi Quan</strong></li>
<li> <strong>Taiji Chuan<br />
</strong>oder:</li>
<li> <strong>T&#8217;ai c&#8217;hi ch&#8217;uan</strong></li>
<li> <strong>Thai Ji Chuan</strong></li>
<li> <strong>Thai Qi Quan</strong></li>
<li> <strong>Tai Gi Quan</strong>, <strong>Tai Gi Chuan</strong> oder <strong>Tai Ji Kuan<br />
&#8230;</strong></li>
</ul>
<h3>Kurzbezeichnungen</h3>
<p>Kurzbezeichnungen sind heute ebenso geläufig und werden genauso auch in China verwendet. Anstelle mit →<a title="mehr im Glossareintrag Chuan" href="http://www.taichianer.at/was-bedeutet-chuan-bzw-quan#Chuan" target="_blank"><strong>Chuan</strong></a> (Quan) <em>die Methode</em> oder <em>&#8220;den Weg des&#8230;&#8221;</em> zu beschreiben, verzichtet man oft darauf und sagt oder schreibt nur mehr:</p>
<ul>
<li><strong>Tai Chi</strong></li>
<li><strong>Taichi</strong> oder</li>
<li><strong>Taiji</strong></li>
</ul>
<p>&#8230; und meint damit die Bewegungskunst bzw. &#8220;innere Kampfkunst&#8221; und <strong>nicht</strong> den gleichlautenden kosmologischen Begriff →<a title="Bedeutung des TAI CHI - Symboles" href="http://www.taichianer.at/was-bedeutet-das-tai-chi-zeichen#TAI_CHI_-_Symbol" target="_blank"><strong>&#8220;TAI CHI&#8221;</strong></a> selbst.</p>
<h3>Synonym verwendete Bezeichnungen und Übertragungen</h3>
<p>Häufig findet man aber auch Begriffe, mit welchen zwar ebenfalls &#8220;Tai Chi Chuan&#8221; gemeint ist, aber in den Texten selbst oft diesbezüglich kein direkter Bezug oder weitere Erklärung hergestellt wird (oder hergestellt werden kann).</p>
<p><strong>Bekannte Synonyme</strong> lauten:</p>
<ul>
<li><strong>→<a title="Erklärung im Glossar" href="http://www.taichianer.at/der-begriff-schattenboxen#Schattenboxen" target="_blank">Schattenboxen</a> </strong>(siehe dort)<br />
ursprünglich eine Wortschöpfung der westlichen Kolonisten in China</li>
<li><strong>&#8220;innere Kampfkunst&#8221;</strong><br />
ursprünglich eine bewusst gewählte Übersetzung von (traditionellen) Tai Chi &#8211; Vertretern, welche sich damit von den &#8220;äußeren Kampfkünsten&#8221; &#8211; manche auch bissig von der &#8220;Kunst der Shaolin&#8221; (ebenfalls dann als &#8220;äußere Kampfkunst&#8221; tituliert) &#8211; abgrenzen wollen und somit die tatsächlich vorhandenen Unterschiede und Herangehensweisen betonen soll</li>
<li><strong>→<a title="Herleitung des Einbeinigen Boxen im Glossar" href="http://www.taichianer.at/ask-a-sifu-warum-beinarbeit-so-wichtig#Einbeiniges_Boxen" target="_blank">&#8220;Einbeiniges Boxen&#8221;</a></strong> (siehe dort) oder <strong>&#8220;Boxen mit einem Bein&#8221;</strong><br />
als Beschreibung eines Merkmales der Kampfkunst des Tai Chi Chuan (Taijiquan)</li>
<li><strong>&#8220;Langes Boxen&#8221;</strong><br />
eine im Westen oft mißinterpretierte &#8211; wahrscheinlich von Chinesen selbst stammende &#8211; unglücklich gewählte Übersetzung der Bezeichnung <strong>&#8220;→<a title="Glossareintrag Chang Chuan" href="http://www.taichianer.at/chang-chuan#Chang_Chuan" target="_blank">Chang Chuan</a>&#8220;</strong> (siehe dort)</li>
<li><strong>→<a title="Volltext Die 13 Bewegungsarten" href="http://www.taichianer.at/die-13-bewegungsarten#Die_13_Bewegungsarten" target="_blank">&#8220;Die 13 Bewegungsarten&#8221;</a></strong> (siehe dort)<br />
als Sammelbegriff für Tai Chi Chuan, um den &#8220;wahren Namen&#8221; der (Kampf-)kunst nicht zu nennen. Oft zu finden in alten Aufzeichnungen aus dem Umfeld der Yang-Familie und dem →<a title="Glossareintrag Yang-Stil" href="http://www.taichianer.at/yang-stil#Yang-Stil" target="_blank">Yang-Stil</a>, welcher auch bei Übersetzungen aus dem Chinesischen beibehalten wurde</li>
<li><strong>→<a title="Volltext - Die 13 Bewegungen" href="http://www.taichianer.at/was-ist-das-geheimnis-der-13-bewegungen#Die_13_Bewegungen" target="_blank">&#8220;Die 13 Bewegungen&#8221;</a></strong> (siehe dort)<br />
eine andere Übersetzung des gleichlautenden zuvor genannten chinesischen Begriffes. Zusätzlich auch nicht ganz bedeutungsgleich verwendet als eine Übersetzung aus dem Amerikanischen für ein von →<a title="Glossareintrag zu Cheng Man-Ching" href="http://www.taichianer.at/cheng-man-ching#Cheng_Man-Ching" target="_blank">Cheng Man-Ching </a>&#8220;gefundenes&#8221; und in den USA veröffentlichtes &#8220;Geheimnis&#8221;;</li>
</ul>
<p><strong>Sowie nicht übersetzte</strong>, aber übertragene <strong>chinesische Bezeichnungen</strong>, mit welchen ebenfalls Tai Chi Chuan (Taijiquan) gemeint sein kann, wie:</p>
<ul>
<li><strong>Ba Gua Chang</strong> oder <strong>→<a title="Glossareintrag Ba Gua Zhang" href="http://www.taichianer.at/bagua#Ba_Gua_Zhang" target="_blank">Bagua Zhang</a></strong> (bei Betonung des Kampfkunstaspektes von Tai Chi Chuan)</li>
<li><strong>I Chuan</strong>, <strong>Yi-Chuan</strong> oder <strong>Yi Quan</strong> (bei Betonung des →<a title="Glossareintrag Energie und Modell" href="http://www.taichianer.at/chinesische-arbeitsmodelle-im-tai-chi#Energie_und_Modell" target="_blank">Energieaspektes</a> im Kampfeinsatz)</li>
<li><strong>→<a title="Glossareintrag Wushu" href="http://www.taichianer.at/wushu#Wushu" target="_blank">Wushu</a></strong> (als allgemeine Bezeichnung einer chinesischen Kampfkunst ohne näher auf einen bestimmten Stil einzugehen)<br />
oder</li>
<li><strong>→<a title="Glossareintrag Chang Chuan" href="http://www.taichianer.at/chang-chuan#Chang_Chuan" target="_blank">Chang Chuan</a></strong> ([siehe dort] &#8211; für &#8220;traditionelle Kampfkunst&#8221;, welcher in China stellvertretend für &#8220;Tai Chi Chuan&#8221; verwendet wurde, als man &#8211; nicht mehr[?] &#8211; jenen eigentlichen Namen und damit den Bezug zu &#8220;TAI CHI&#8221; verwenden durfte, konnte oder wollte);<br />
sowie natürlich</li>
<li><strong>Kung Fu </strong>(als in/für die westliche Kultur geschaffener &#8211; man möchte fast sagen: Neologismus &#8211; stellvertretend für jegliche Art von Kampfkünsten, welche von/mit Chinesen zu tun haben, aber <strong>ursprünglich als <em>&#8220;Art und Weise&#8221;</em></strong> des Ausübens und Praktizierens <span style="text-decoration: underline;">einer bestimmten</span> und gleichzeitig mit den Wörtern &#8220;Kung Fu&#8221; <span style="text-decoration: underline;">genannten Kunstform</span>, Schule oder Stilrichtung. Siehe dazu auch im Glossar: →<a title="Glossareintrag zu Kung Fu" href="http://www.taichianer.at/kung-fu#Kung_Fu" target="_blank">Kung Fu</a>).</li>
</ul>
<p>-</p>
<table border="0" width="100%" bgcolor="#effebc">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Tipps:</h3>
<ul>
<li>Weitere <strong>Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung</strong> finden sich auf der Seite: →<a title="Link zu Seite Ask a Sifu" href="http://www.taichianer.at/faq/fragen-antworten-zu-tai-chi-gung/" target="_blank">Ask a Sifu</a></li>
<li>Weitere <strong>Begriffserklärungen</strong> zu Stichwörtern <strong>von A bis Z</strong><br />
findet man(n)/frau im alphabetisch sortierten →<a title="Link zu Glossarindex" href="http://www.taichianer.at/faq/glossarindex/" target="_blank">Glossar-Index<br />
</a>&#8212;</li>
<li><strong>Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied </strong>und genieße <a title="Link zu Vorteile der Fördermitgliedschaft" href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/vorteile-der-mitgliedschaft.html#vorteilFoerderer" target="_blank">alle Vorteile</a>, unter anderem den Fernlehrgang:<br />
→<a title="Fördermitgliedschaft ermöglicht eLearning-Kurs" href="http://www.taichianer.at/der-erste-tai-chi-gung-fernlehrgang-online-mit-ebook-und-videos/" target="_blank">Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Chang Chuan</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 06:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>websifu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossareinträge]]></category>
		<category><![CDATA[Begriffserklärung]]></category>

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		<description><![CDATA[Glossareintrag:  Chang Chuan
Alternative Schreibweisen: Chang Chuan, zhang quan (nach →Pinyin)
Ausgesprochen: &#8220;Tschang tschu_an&#8221;
&#8220;Chang&#8221; hat übersetzt mehrere Bedeutungen: &#8220;dauerhaft&#8221;, &#8220;von langer Dauer&#8221;, &#8220;zunehmen&#8221;, &#8220;sich auszeichnen&#8221; und auch &#8220;alt&#8221; (im Sinne von: &#8220;lange bekannt, bewährt und angewendet&#8221;, also: &#8220;gereift&#8221;).
Chang Chuan &#8211; manchmal leider von Chinesen nur kurz übersetzt mit: &#8220;Langes Boxen&#8221; (weil damit ebenfalls wieder fehlinterpretierbar) &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glossareintrag: <span class="lemma"><a name="Chang_Chuan"></a> Chang Chuan</span></p>
<p>Alternative Schreibweisen: <em>Chang Chuan, zhang quan</em> (nach →<a title="Glossareintrag Pinyin-System" href="http://www.taichianer.at/pinyin-system#Pinyin-System" target="_blank">Pinyin</a>)</p>
<p>Ausgesprochen: &#8220;Tschang tschu_an&#8221;</p>
<p><strong>&#8220;Chang&#8221;</strong> hat übersetzt mehrere Bedeutungen: &#8220;dauerhaft&#8221;, &#8220;von langer Dauer&#8221;, &#8220;zunehmen&#8221;, &#8220;sich auszeichnen&#8221; und auch &#8220;alt&#8221; (im Sinne von: &#8220;lange bekannt, bewährt und angewendet&#8221;, also: &#8220;gereift&#8221;).</p>
<p><strong>Chang Chuan</strong> &#8211; manchmal leider von Chinesen nur kurz übersetzt mit: <em>&#8220;Langes Boxen&#8221;</em> (weil damit ebenfalls wieder fehlinterpretierbar) &#8211; ist ebenfalls ein anderer, früher in China häufig gebrauchter synonymer Name für die &#8220;innere&#8221; Kampf- und Bewegungskunst Tai Chi Chuan (Taiji Quan).</p>
<p><strong>Eine besser verständliche Übersetzung</strong> von &#8220;Chang Chuan&#8221; wäre jedoch: <strong>&#8220;ausgereifte Faustkampfmethode&#8221;</strong> &#8211; ebenso wie: <strong>&#8220;Altbewährte&#8221; oder &#8220;Althergebrachte Kampfmethode&#8221;</strong>.</p>
<p>Siehe dazu auch: Glossareintrag →<a title="Glossareintrag Chuan" href="http://www.taichianer.at/was-bedeutet-chuan-bzw-quan#Chuan" target="_blank">Chuan</a>.</p>
<table border="0" width="100%" bgcolor="#effebc">
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<h3>Tipps:</h3>
<ul>
<li>Weitere <strong>Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung</strong> finden sich auf der Seite: →<a title="Link zu Seite Ask a Sifu" href="http://www.taichianer.at/faq/fragen-antworten-zu-tai-chi-gung/" target="_blank">Ask a Sifu</a></li>
<li>Weitere <strong>Begriffserklärungen</strong> zu Stichwörtern <strong>von A bis Z</strong><br />
findet man(n)/frau im alphabetisch sortierten →<a title="Link zu Glossarindex" href="http://www.taichianer.at/faq/glossarindex/" target="_blank">Glossar-Index<br />
</a>&#8212;</li>
<li><strong>Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied </strong>und genieße <a title="Link zu Vorteile der Fördermitgliedschaft" href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/vorteile-der-mitgliedschaft.html#vorteilFoerderer" target="_blank">alle Vorteile</a>, unter anderem den Fernlehrgang:<br />
→<a title="Fördermitgliedschaft ermöglicht eLearning-Kurs" href="http://www.taichianer.at/der-erste-tai-chi-gung-fernlehrgang-online-mit-ebook-und-videos/" target="_blank">Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Die 13 Bewegungsarten</title>
		<link>http://www.taichianer.at/die-13-bewegungsarten/</link>
		<comments>http://www.taichianer.at/die-13-bewegungsarten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 12:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>websifu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ask a Sifu]]></category>
		<category><![CDATA[Glossareinträge]]></category>
		<category><![CDATA[Begriffserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Irrtümer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taichianer.at/?p=2631</guid>
		<description><![CDATA[Ask a Sifu: Was sind die 13 Bewegungsarten?

Glossareintrag: Die 13 Bewegungsarten

Die “13 Bewegungsarten” – manchmal auch: Die “13 Bewegungen”, die “13 Stellungen” oder die “13 Techniken” – sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ask a Sifu: <em>Was sind die 13 Bewegungsarten?</em></p>
<p>Glossareintrag: <span class="lemma"><a name="Die_13_Bewegungsarten"></a> Die 13 Bewegungsarten</span></p>
<p>Die <strong>&#8220;13 Bewegungsarten&#8221;</strong> &#8211; manchmal auch: Die &#8220;13 Bewegungen&#8221;, die &#8220;13 Stellungen&#8221; oder die &#8220;13 Techniken&#8221; &#8211; sind gleichbedeutende deutsche Übersetzungen aus dem Chinesischen, welche dort früher synonym als andere Bezeichnungen für die &#8220;innere Kampfkunst&#8221; des Tai Chi Chuan (Taiji Quan) verwendet wurden, als sich jener Begriff eben noch nicht als Name jener Kampfkunst öffentlich durchgesetzt hatte (bzw. &#8220;verschwiegen&#8221; wurde).</p>
<p>Die &#8220;13 Bewegungsarten&#8221; <strong>ist </strong>also ein anderer Name für Tai Chi (Chuan), welcher in vielfältiger überlieferter Literatur Einzug gehalten hat.</p>
<p>Leider verleitet jene Bezeichnung als <strong>&#8220;Sammelbegriff für Tai Chi (Chuan)&#8221;</strong> viele Interessierte zum fehlgeleiteten Schluss, dass hiermit bestimmte, tabellarisch aufgezählte Bewegungen (eben: genau 13 verschiedene, genau benannte und beschriebene  &#8211; körperliche(!) &#8211;  Bewegungsarten, Schritte, Stellungen, etc.) gemeint wären. Dem ist aber nicht so.</p>
<p>Mit &#8220;13 Bewegungsarten&#8221; ist als synonyme Bezeichnung nichts anderes gemeint als &#8220;Tai Chi (Chuan)&#8221;.</p>
<p><strong>Klärung des Irrtums:</strong><br />
Wird in übertragenen Texten aus alter chinesischer Überlieferung beispielsweise davon gesprochen, dass man &#8220;Bei den 13 Bewegungen&#8221; oder &#8220;in den 13 Bewegungen&#8221; dies, das oder jenes macht, zu berücksichtigen oder zu tun hat, dann ist damit eben gemeint, dass man &#8220;Bei Tai Chi&#8221; oder &#8220;in Tai Chi&#8221; dies oder jenes zu berücksichtigen hat.</p>
<p><strong>Mehr dazu auch unter:</strong></p>
<p>→<a title="Link zu gleichnamigen Blogeintrag" href="http://www.taichianer.at/was-sind-die-dreizehn-grundbewegungen-des-taijiquan/" target="_blank">Was sind die dreizehn Grundbewegungen des Taijiquan?</a><br />
→<a title="Link zu gleichnamigen Blogeintrag" href="http://www.taichianer.at/was-ist-das-geheimnis-der-13-bewegungen/" target="_blank">Was ist das Geheimnis der 13 Bewegungen?</a></p>
<p>-</p>
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<h3>Tipps:</h3>
<ul>
<li>Weitere <strong>Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung</strong> finden sich auf der Seite: →<a title="Link zu Seite Ask a Sifu" href="http://www.taichianer.at/faq/fragen-antworten-zu-tai-chi-gung/" target="_blank">Ask a Sifu</a></li>
<li>Weitere <strong>Begriffserklärungen</strong> zu Stichwörtern <strong>von A bis Z</strong><br />
findet man(n)/frau im alphabetisch sortierten →<a title="Link zu Glossarindex" href="http://www.taichianer.at/faq/glossarindex/" target="_blank">Glossar-Index<br />
</a>&#8212;</li>
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</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Schrittformen in Tai Chi</title>
		<link>http://www.taichianer.at/schrittformen/</link>
		<comments>http://www.taichianer.at/schrittformen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 10:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>websifu</dc:creator>
				<category><![CDATA[2. Tai Chi Gung]]></category>
		<category><![CDATA[Glossareinträge]]></category>
		<category><![CDATA[Begriffserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[Tai Chi Gung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taichianer.at/?p=2613</guid>
		<description><![CDATA[Glossareintrag:  Schrittformen
Glossareintrag:  Schrittbewegung
Alternativ:  Gehen in Tai Chi Gung oder  Schritte in Tai Chi (Chuan)
Schrittformen
Unter Schrittformen verstehen wir (vom Tai Chi Gung &#8211; Landessportverein, Salzburg) die Art der Bewegungsabläufe &#8211; vor allem der Beine, der Füße und der Hüfte &#8211; welche vorzunehmen sind, um den Standort des gesamten Körpers im Raum zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glossareintrag: <span class="lemma"><a name="Schrittformen"></a> Schrittformen</span></p>
<p>Glossareintrag: <span class="lemma"><a name="Schrittbewegung"></a> Schrittbewegung</span></p>
<p><em>Alternativ: <span class="lemma"><a name="Gehen_in_Tai_Chi_Gung"></a> Gehen in Tai Chi Gung</span></em> oder <em><span class="lemma"><a name="Schritte_in_Tai_Chi_Chuan"></a> Schritte in Tai Chi (Chuan)</span></em></p>
<h3>Schrittformen</h3>
<p>Unter Schrittformen verstehen wir (vom Tai Chi Gung &#8211; Landessportverein, Salzburg) die Art der Bewegungsabläufe &#8211; vor allem der Beine, der Füße und der Hüfte &#8211; welche vorzunehmen sind, um den Standort des gesamten Körpers im Raum zu verlagern.</p>
<p>Eine Schrittform dient also dazu, sich &#8211; also den gesamten Körper &#8211;  auf bestimmte Art und Weise im Raum zu bewegen.</p>
<p>Insbesonders ist hierbei die Gewichtsverlagerung zu beachten, welche mit dem &#8220;Verschieben&#8221; der Taille (dem Hüftbereich) einhergeht. Im Wesentlichen bedeutet dies eine Verlagerung des →<a title="Glossareintrag Dan Tien" href="http://www.taichianer.at/dan-tien#Dan_Tien" target="_blank">Dan Tien</a> im Raum, welche sozusagen mit den →<a title="Glossareintrag Tai Chi Prinzipien" href="http://www.taichianer.at/die-tai-chi-prinzipien#Tai_Chi_Prinzipien" target="_blank">Prinzipien des Tai Chi</a> übereinstimmen &#8220;muss&#8221; und daher auch den Wechsel oder Übergang in →<a title="Glossareintrag Grundstellungen" href="http://www.taichianer.at/grundstellung#Grundstellung" target="_blank">Grundstellungen</a> darstellt.</p>
<h3>Schritte in Tai Chi Gung</h3>
<p>Schritte in Tai Chi Gung werden also &#8211; vereinfacht ausgedrückt &#8211; durch Wechsel von einer Grundstellung in eine folgende vorgenommen.</p>
<p>Ebenso simpel ausgedrückt, kann der Körper sich dabei &#8211; ausgehend von der Blickrichtung &#8211; in <strong>drei Richtungen</strong> bewegen: <strong>Vorwärts, rückwärts oder seitwärts</strong>.</p>
<p>Vorwärts bewegt man sich dabei grundsätzlich im →<a title="Glossareintrag Bogenschritt" href="http://www.taichianer.at/bogenschritt#Bogenschritt" target="_blank">Bogenschritt</a>, rückwärts im <strong>Pendelgang</strong> (siehe dazu <a title="Sprung zu Downloadrubrik Fernlehrgang" href="http://www.taichianer.at/download?dl_cat=5" target="_blank">Kapitel Grundschule im Handbuch</a>).</p>
<p>Abhängig von  einer Angriffsrichtung (= Blickrichtung), der Intention der Bewegung im Raum (voranschreitend oder zurückweichend)  &#8211; beziehungsweise abhängig vom Einsatz des jeweiligen →<a title="Glossareintrag Komplementär" href="http://www.taichianer.at/was-ist-ein-komplementar#Komplementaer" target="_blank">Komplementärs</a> &#8211;  erfolgt ebenso ein entsprechender Seitwärtsschritt (Anm.: Wiederum in einer Grundstellung).</p>
<blockquote><p><strong>Exkurs:</strong><br />
&#8220;Stehenbleiben&#8221; (oder: &#8220;Zentrieren&#8221;) stellt keine Bewegung im Raum dar und ist dementsprechend auch kein Schritt!</p></blockquote>
<h3>Nur für Mitglieder</h3>
<p>Genaue Details der <strong>Grundstellungen</strong>, <strong>Schrittformen </strong>und des <strong>&#8220;Gehen in Tai Chi Gung&#8221;</strong> finden sich <strong><span style="text-decoration: underline;">im Handbuch</span>: &#8220;Tai Chi Gung &#8211; Grundkurs&#8221;</strong> auf den <strong>Seiten 36 &#8211; 64</strong>, einschließlich Fotos und grafischen Darstellungen.</p>
<p>Der Download des Handbuchs ist über die Rubrik <a title="Downloadrubrik Fernlehrgang" href="http://www.taichianer.at/download?dl_cat=5" target="_blank">&#8220;Fernlehrgang&#8221;</a> möglich <em>- nur für registrierte und freigeschaltene Mitglieder des Vereins</em>.</p>
<table border="0" width="100%" bgcolor="#effebc">
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<h3>Tipps:</h3>
<ul>
<li>Weitere <strong>Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung</strong> finden sich auf der Seite: →<a title="Link zu Seite Ask a Sifu" href="http://www.taichianer.at/faq/fragen-antworten-zu-tai-chi-gung/" target="_blank">Ask a Sifu</a></li>
<li>Weitere <strong>Begriffserklärungen</strong> zu Stichwörtern <strong>von A bis Z</strong><br />
findet man(n)/frau im alphabetisch sortierten →<a title="Link zu Glossarindex" href="http://www.taichianer.at/faq/glossarindex/" target="_blank">Glossar-Index<br />
</a>&#8212;</li>
<li><strong>Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied </strong>und genieße <a title="Link zu Vorteile der Fördermitgliedschaft" href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/vorteile-der-mitgliedschaft.html#vorteilFoerderer" target="_blank">alle Vorteile</a>, unter anderem den Fernlehrgang:<br />
→<a title="Fördermitgliedschaft ermöglicht eLearning-Kurs" href="http://www.taichianer.at/der-erste-tai-chi-gung-fernlehrgang-online-mit-ebook-und-videos/" target="_blank">Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Tai Chi Gung &#8211; Die westliche Lehrmethode in Tai Chi (Chuan)</title>
		<link>http://www.taichianer.at/tai-chi-gung-die-westliche-lehrmethode/</link>
		<comments>http://www.taichianer.at/tai-chi-gung-die-westliche-lehrmethode/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 09:55:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>websifu</dc:creator>
				<category><![CDATA[2. Tai Chi Gung]]></category>
		<category><![CDATA[Glossareinträge]]></category>
		<category><![CDATA[Begriffserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taichianer.at/?p=2606</guid>
		<description><![CDATA[Glossareintrag:  Westliche Lehrmethode
Alternativ: Europäische Lehrmethode
Vorwort:
Der Tai Chi Gung &#8211; Landessportverein hat es sich zum Ziel gesetzt, die chinesische Bewegungskunst (bzw. &#8220;innere&#8221; Kampfkunst) bezeichnet als &#8220;Tai Chi Chuan&#8221; (nach →Pinyin-Umschreibung: Taiji Quan) &#8211; Kurzbezeichnung: Tai Chi (bzw. Taiji) &#8211; als Sportart zu etablieren.
&#8220;Tai Chi Gung&#8221;, die &#8220;Pflege des Tai Chi&#8221;, bedient sich dabei westlicher Lehrmethoden.
Also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glossareintrag: <span class="lemma"><a name="Westliche_Lehrmethode"></a> Westliche Lehrmethode</span></p>
<p><em>Alternativ:</em> Europäische Lehrmethode</p>
<h3>Vorwort:</h3>
<p>Der Tai Chi Gung &#8211; Landessportverein hat es sich zum Ziel gesetzt, die chinesische Bewegungskunst (bzw. &#8220;innere&#8221; Kampfkunst) bezeichnet als &#8220;Tai Chi Chuan&#8221; (nach →<a title="Glossareintrag Pinyin" href="http://www.taichianer.at/pinyin-system#Pinyin-System" target="_blank">Pinyin-Umschreibung</a>: Taiji Quan) &#8211; Kurzbezeichnung: Tai Chi (bzw. Taiji) &#8211; als Sportart zu etablieren.</p>
<p><strong>&#8220;Tai Chi Gung&#8221;</strong>, die <em><strong>&#8220;Pflege des Tai Chi&#8221;</strong></em>, bedient sich dabei westlicher Lehrmethoden.<br />
Also einer Didaktik, welche dem westlichen Menschen und seiner Kultur (d.h. auch: dem &#8220;modernen Menschen&#8221;) &#8220;näher&#8221; und &#8220;verständlicher&#8221; ist, als fernöstliche, chinesische Lehrmethoden.</p>
<p><strong>Ein </strong>moderner, aktualisierter Zugang zum Erlernen und Praktizieren von Tai Chi (Chuan) ist &#8211; zumindest auch bis jetzt &#8211; selbst in China noch nicht die allgemeine Praxis.</p>
<p>Genauso wenig haben sich die Methoden der aus China stammenden Lehrer verändert und angepasst, welche &#8220;im Westen&#8221;, also in Europa oder den USA, diese Bewegungskunst vermitteln.<br />
Meist findet alles nach der &#8220;klassischen chinesischen Lehrmethode&#8221; statt.</p>
<p><strong>Da </strong>es jedoch bei Tai Chi (Chuan) &#8211; nicht nur(!) &#8211; um erkenntnistheoretische philosophische Erfahrungen und schon gar nicht um religiös-zeremonielle Praktiken geht, sind jene Lehrmethoden und Lehrmeinungen zumindest für das westliche Verständnis obsolet.</p>
<p>Siehe dazu auch: →<a title="Glossareintrag Chinesische Lehrmethoden" href="http://www.taichianer.at/die-klassische-chinesische-lehrmethode#Chinesische_Lehrmethoden" target="_blank">Chinesische Lehrmethode</a></p>
<h3>Die Westliche Lehrmethode</h3>
<p><strong>Eine westliche Lehrmethode</strong> bedeutet, dass kulturelle Unterschiede berücksichtigt werden und den Erfordernissen rationalen Verstehens gerecht wird. Die westliche Kultur, der &#8220;europäische Mensch&#8221;, benötigt eine Lehrmethode, die nicht nur auf rein mimetische Fähigkeiten ( = die Fähigkeit zur Nachahmung) der Schüler baut, sondern auch dem hierzulande vorherrschenden rational, analytischem Denken gleichermaßen Rechnung trägt.</p>
<p><strong>Anders </strong>als in Ostasien, sind wir es gewohnt und darin geschult, mehr durch &#8220;Erklären und Verstehen&#8221; zu lernen, als durch vorbehaltsloses Nachahmen, wobei gerade in Tai Chi (Chuan / Taiji Quan) sicherlich auch eine gewisse mentale Reife zum Erkennen der Sinnhaftigkeit der Bewegungsformen nötig ist.</p>
<p>Die Lehr- und Lernmethode in China ist völlig anders, als wir dies verinnerlicht haben. Darüber hinaus wird im ostasiatischen Raum dem Erlernen einer Kunstform (gerade auch der &#8220;Kampfkunst&#8221;) andere Bedeutung zugemessen.</p>
<p>Nicht zu vergessen: Der zeitliche Aspekt besitzt dortzulande auch einen ganz anderen Stellenwert &#8211; Jahrzehntelange &#8220;Ausbildungen&#8221; waren/sind die Regel.</p>
<p>Für den westlichen Menschen nahezu unvorstellbar: Es ist (dort) völlig irrelevant, wann ein Schüler (Lehrling, Adept) gewisse &#8220;Abschlüsse&#8221; erreicht, der &#8220;Lehrherr&#8221; (der Meister, auch im Handwerk) bestimmt(e), wann jener Zeitpunkt gekommen ist(war) &#8211; auch wenn dies für den einzelnen Jahre andauern mag (mochte).</p>
<p><strong>Somit </strong>wird für uns nun auch verständlich: Auch bei chinesisch orientierten Ausbildungen von Tai Chi gibt es kaum Angaben darüber, welche Zeit für welche Übungen oder Praktiken &#8220;einzuplanen&#8221; oder vorgesehen sind &#8211; es spielt (dort) eben keine Rolle.</p>
<p><strong>Wir </strong>sind es hingegen gewohnt, Ziele anzustreben und dafür gewisse Zeiten vorzusehen, bzw. einzuplanen.</p>
<blockquote><p><strong>Zum Nachdenken</strong><br />
Nebenbei bemerkt: Die moderne Kultur lässt es auch gar nicht mehr zu, dass &#8220;Lehrlingsausbildungen&#8221; in einem Kunsthandwerk solange andauern, bis man eben soweit ist, seinen (persönlichen) Abschluss zu machen. Gerühmt wird jener, welcher in vorgegebener Zeit &#8211; am besten: In kürzester Zeit &#8211; das Ausbildungziel erreicht hat, anstelle jener, welcher hierfür die meiste Zeit investiert und dadurch die meisten Erfahrungen sammeln konnte.<br />
(Natürlich: Alles hat seine Vor- und Nachteile &#8211; oft nur eine Frage der Sicht und/oder des Zwecks)</p></blockquote>
<p><strong>Ebenso </strong>scheuen wir häufig davor, einfach Wegen zu folgen, wenn wir nicht zumindest sehr rasch einen Sinn darin erkennen können. Dieses &#8211; oft durchaus gesunde &#8211; Misstrauen verhindert den &#8220;blinden Gehorsam&#8221;, welcher nötig wäre, um östlichen Meistern und deren Anleitung zu folgen. Für den westlichen Menschen muss daher die Lehrmethode gerade auch deshalb angepasst werden.</p>
<p><strong>Somit </strong>ist es nötig, ausreichend Erklärungen zu liefern und Ziele zu formulieren. Zumindest jedoch, Wege zu beschreiben, sowie mögliche Stationen des Fortschrittes und der (perönlichen) Entwicklung aufzuzeigen.</p>
<p><strong>Als Beispiel:</strong><br />
Die Entwicklungskurve des Fortschrittes im Einsteigertraining (eines Anfängers)<br />

<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/tcg_grafiken/entwicklungskurve_tcg.jpg" title="" class="shutterset_singlepic151" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/151__320x227_entwicklungskurve_tcg.jpg" alt="entwicklungskurve_tcg" title="entwicklungskurve_tcg" />
</a>
</p>
<p><strong>Zielvorgaben </strong>und objektiv nachvollziehbare Qualitätskriterien ersetzen also subjektives Empfinden oder Bewertungen eines &#8220;Meisters&#8221;.</p>
<h3>Der Tai Chi Gung &#8211; Landessportverein leitet daher über &#8220;Erkennen und Kennen&#8221; hin zu &#8220;Können, Wissen und Erfahrung&#8221;.</h3>
<p><strong>Ein </strong>Tai Chi &#8211; Schüler, genauso wie ein interessierter Beobachter, der zum ersten Mal mit der Kunst des Tai Chi (Chuan) konfrontiert wird, sei es mit einer (Solo-)Form oder Danlian, erlebt diese als kompakten Ablauf von Bewegungen, die in ihrer Struktur so uneinsichtig erscheinen, dass jener vermeint, wie der sprichwörtliche &#8220;Ochs vorm Berg&#8221; zu stehen.</p>
<p><strong>Je </strong>nach Persönlichkeitsstruktur reagiert dieser westliche Mensch dann auf unterschiedliche Weise: Erstaunen, Faszination, Neugierde, bis hin zu Überforderung oder völliger Ablehnung, einschließlich Selbstschutzmaßnahmen &#8211; besser: &#8220;Ego-Schutzmaßnahmen&#8221; &#8211; wie der Einsatz von Immunisierungsstrategien (Diffamierung, Preisgabe der Lächerlichkeit oder Infragestellung der Sinnhaftigkeit oder Zweckmäßigkeit, etc.).</p>
<p><strong>Nur </strong>durch wiederholte Konfrontation kann dabei eine Bewusstseinsbildung des westlichen Menschen (&#8221;der Öffentlichkeit&#8221; allgemein) erreicht werden. Das verstehen wir vom Tai Chi Gung &#8211; Landessportverein auch unter <em>&#8220;Erkennen und Kennen&#8221;</em>.</p>
<p><strong>Für </strong>den Einzelnen, insbesondere den Tai Chi &#8211; Schüler, ist es darüber hinaus auch notwendig, den kompakten Ablauf von Bewegungen des Tai Chi (Chuan) in Einzelelemente (→<a title="Glossareintrag Aspekte" href="http://www.taichianer.at/die-aspekte-bei-der-ausubung-von-tai-chi-chuan-taijiquan#Aspekte" target="_blank">Aspekte</a>, →<a title="Glossareintrag Tai Chi - Prinzipien" href="http://www.taichianer.at/die-tai-chi-prinzipien#Tai_Chi_Prinzipien" target="_blank">Tai Chi &#8211; Prinzipien</a>, →<a title="Glossareintrag Grundstellungen" href="http://www.taichianer.at/grundstellung#Grundstellung" target="_blank">Grundstellungen</a>, →<a title="Glossareintrag Bild" href="http://www.taichianer.at/bild#Bild" target="_blank">Bilder</a>, →<a title="Glossareintrag Form" href="http://www.taichianer.at/form#Form" target="_blank">Form</a>[en], und so weiter&#8230;) zu separieren, damit Gliederungen und Gesetzmäßigkeiten des Praktikums von Tai Chi ebenfalls nach und nach, Schritt für Schritt, zuerst kennengelernt und dann (selbständig) erkannt und natürlich auch geübt werden können.</p>
<p><strong>Der </strong>rein mimetische Vorgang, das Nachahmen der Bewegung,  mag dabei noch für Kinder als alleinige Lehrmethode gelten, aber schon Jugendliche und erst recht Erwachsene, benötigen dabei Anleitungen, welche jederzeit nachvollziehbare Definitionen der Grundlagen und strukturierte, logischen Kriterien gewachsene Erklärungen beinhalten, welche die fortschreitende Praxis im Training auch im mentalen Bereich unterstützen.</p>
<p>Der Tai Chi Gung &#8211; Landessportverein legt Wert darauf, <strong>ein ausgewogenes Verhältnis</strong> von <strong>50% Praxis</strong> (die regelmäßig stattfindenden Trainingsmöglichkeiten) <strong>zu 50% Theorie</strong> (die umfangreichen Dokumentationen zu Übungen, Formen und Hintergrundinformationen &#8211; Alles für Mitglieder abrufbar auf den vereinseigenen Internetseiten) anbieten zu können.</p>
<p><strong>Vom </strong>Neu-Einsteiger bis zum Fortgeschrittenen kann somit ein kontinuierlich aufbauendes Training in Tai Chi einschließlich entsprechender &#8220;Nachlese&#8221; angeboten werden.</p>
<h3>Mehr zu diesem Thema auf der Vereinshomepage unter:</h3>
<ul>
<li>→<a title="Trainingsinhalte - Auf der Homepage" href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/trainingsinhalte.html" target="_blank">Trainingsinhalte</a>,<br />
sowie den Unterseiten: →<a title="Einsteigertraining - Auf der Homepage" href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/trainingsinhalte/einsteigertraining.html" target="_blank">Einsteigertraining</a> und →<a title="Tai Chi Gung Fernlehrgang - Auf der Homepage" href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/trainingsinhalte/fernlehrgang-tai-chi-gung.html" target="_blank">Fernlehrgang Tai Chi Gung</a></li>
</ul>
<p>und im dortigen <strong>Menüpunkt </strong><em>&#8220;Mehr über Tai Chi&#8221;</em></p>
<ul>
<li> →<a title="Was ist Tai Chi - Auf der Homepage" href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/was-ist-tai-chi.html" target="_blank">Was ist Tai Chi?</a></li>
<li> →<a title="Was ist Tai Chi Gung - Auf der Homepage" href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/kurzinfo-tai-chi-gung.html" target="_blank">Was ist Tai Chi Gung?</a></li>
<li> →<a title="Für wen geeignet - Auf der Homepage" href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/fuer-wen-geeignet.html" target="_blank">Für wen geeignet?</a></li>
</ul>
<table border="0" width="100%" bgcolor="#effebc">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Tipps:</h3>
<ul>
<li>Weitere <strong>Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung</strong> finden sich auf der Seite: →<a title="Link zu Seite Ask a Sifu" href="http://www.taichianer.at/faq/fragen-antworten-zu-tai-chi-gung/" target="_blank">Ask a Sifu</a></li>
<li>Weitere <strong>Begriffserklärungen</strong> zu Stichwörtern <strong>von A bis Z</strong><br />
findet man(n)/frau im alphabetisch sortierten →<a title="Link zu Glossarindex" href="http://www.taichianer.at/faq/glossarindex/" target="_blank">Glossar-Index<br />
</a>&#8212;</li>
<li><strong>Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied </strong>und genieße <a title="Link zu Vorteile der Fördermitgliedschaft" href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/vorteile-der-mitgliedschaft.html#vorteilFoerderer" target="_blank">alle Vorteile</a>, unter anderem den Fernlehrgang:<br />
→<a title="Fördermitgliedschaft ermöglicht eLearning-Kurs" href="http://www.taichianer.at/der-erste-tai-chi-gung-fernlehrgang-online-mit-ebook-und-videos/" target="_blank">Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.taichianer.at/tai-chi-gung-die-westliche-lehrmethode/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
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		<title>yin yang code</title>
		<link>http://www.taichianer.at/yin-yang-code/</link>
		<comments>http://www.taichianer.at/yin-yang-code/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 20:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>websifu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossareinträge]]></category>
		<category><![CDATA[Begriffserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Glossareintrag:  yin yang code
Alternativ: yin yang Strichcode, yin-yang-Strichcode
Vorinformation
Vor sehr langer Zeit &#8211; mehr als ca. 1300 Jahre vor Christus &#8211; tauchte in China das Werk des →I Ging auf. Ein anderer Name für dieses Schriftgut ist: Das Buch der Wandlungen.
Heute besteht dieses Werk eigentlich aus zwei Teilen: Der erste Teil stellt die ursprüngliche Überlieferung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glossareintrag: <span class="lemma"><a name="yin_yang_code"></a> yin yang code</span></p>
<p><em>Alternativ:</em> yin yang Strichcode, yin-yang-Strichcode</p>
<h3>Vorinformation</h3>
<p>Vor sehr langer Zeit &#8211; mehr als ca. 1300 Jahre vor Christus &#8211; tauchte in China das Werk des →<a title="Glossareintrag I Ging" href="http://www.taichianer.at/i-ging-das-buch-der-wandlungen#I_Ging" target="_blank">I Ging</a> auf. Ein anderer Name für dieses Schriftgut ist: Das Buch der Wandlungen.</p>
<p>Heute besteht dieses Werk eigentlich aus zwei Teilen: Der erste Teil stellt die ursprüngliche Überlieferung dar, der zweite Teil besteht aus einer Vielzahl von Kommentaren unterschiedlicher Autoren, welche im Laufe der Zeit hinzugefügt wurden, wobei nur einige Schreiber, wie z.B. Kung Tse, alias Konfuzius, oder Lao-Zi (alias Laotse bzw. →<a title="Glossareintrag Lao-Tse" href="http://www.taichianer.at/wer-war-lao-tse-was-ist-das-tao-te-king#Lao-Tse" target="_blank">Lao-Tse</a>) namentlich bekannt und überliefert sind.</p>
<blockquote><p><strong>Anmerkung:</strong><br />
Die tatsächliche Quelle des I Ging läßt sich heute nicht mehr feststellen, genausowenig, ob dieses Werk ursprünglich in China entstand, oder von woanders her übernommen worden ist.</p>
<p>Darüber hinaus ist ebenfalls bemerkenswert, dass hieraus in späterer Folge zwei hochrangige kulturelle Strömungen mit gegensätzlicher philosophischer Interpretation entstanden sind: Der →<a title="Glossareintrag Taoismus" href="http://www.taichianer.at/taoismus-was-ist-das#Taoismus" target="_blank">Taoismus</a> und der Konfuzianismus.</p></blockquote>
<p>Der erste Teil, der &#8220;Haupteil&#8221; des I Ging, beschreibt das Wesen und Wirken von →<a title="Glossareintrag TAI CHI - Symbol" href="http://www.taichianer.at/was-bedeutet-das-tai-chi-zeichen#TAI_CHI_-_Symbol" target="_blank">TAI CHI</a>, die Entstehung und den Wandel des Kosmos, sowie die daran beteiligten &#8220;atomaren&#8221; Prinzipien, das untrennbar miteinander verbundene polare &#8220;Eigenschaftspaar&#8221; →<a title="Glossareintrag yin und yang" href="http://www.taichianer.at/yin-und-yang#yin_und_yang" target="_blank">yin und yang</a>.</p>
<p>Damit der Aufbau der &#8220;Welt der zehntausend Dinge&#8221; &#8211; so benannten die alten Chinesen, die Welt und alles, was sich darin findet, also den Kosmos &#8211; anhand des dualen &#8220;Eigenschaftspaares&#8221; leichter und übersichtlicher dargestellt werden konnte, bediente man sich dabei eines Strichcodes.</p>
<h3>Der yin-yang-Strichcode</h3>
<p><span id="more-2594"></span>Der yin-yang-Strichcode findet sich also im I Ging.</p>
<p>→<a title="Glossareintrag yang" href="http://www.taichianer.at/yang#yang" target="_blank">yang</a> wird dabei mit einem einfachen Strich dargestellt.</p>

<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/grafische_symbole/grafisch_yang_strich.jpg" title="" class="shutterset_singlepic59" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/59__71x15_grafisch_yang_strich.jpg" alt="grafisch_yang_strich" title="grafisch_yang_strich" />
</a>

<p>→<a title="Glossareintrag yin" href="http://www.taichianer.at/yin#yin" target="_blank">yin</a> mit einem einmal unterbrochenen Strich.</p>

<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/grafische_symbole/grafisch_yin_strich.jpg" title="" class="shutterset_singlepic60" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/60__71x15_grafisch_yin_strich.jpg" alt="grafisch_yin_strich" title="grafisch_yin_strich" />
</a>

<p><strong>Da </strong>weder yin noch yang für sich allein vorkommen, sondern immer nur als untrennbares, sich gegenseitig bedingendes &#8220;Eigenschaftspaar&#8221;, ist die <strong>erste Darstellungsebene ein Paar</strong> bestehend aus zwei übereinander angeordneten Strichen für yin und yang.</p>
<blockquote><p>Anm.:<br />
Dies kann also als Vorformungsebene bezeichnet werden und mit der aus Indien bekannten Ätherebene oder auch dem sogenannten Akasha-Prinzip bezeichneten (formlosen) Wirklichkeitsbereich verglichen werden.</p></blockquote>
<p><strong>Die </strong>zwei übereinander angeordneten Striche stellen dabei immer nur eine Momentaufnahme des aktuellen Zustandes im Kosmos dar, welcher stetigem Wandel unterworfen ist &#8211; Daher auch: Das Buch der Wandlungen.</p>
<p><strong>Im </strong>Zeitablauf ergeben sich somit vier (momentane) Zustände, welche sich stetig abwechseln:</p>

<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/tcg_grafiken/yang_yin_zeitablauf.jpg" title="" class="shutterset_singlepic207" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/207__320x240_yang_yin_zeitablauf.jpg" alt="yang_yin_zeitablauf" title="yang_yin_zeitablauf" />
</a>

<p><strong>Als</strong> Leserichtung des yin-yang-strichcodes gilt: Von unten nach oben, bzw. von Innen nach Außen.</p>
<p>Ähnlich, wie in der einfachen Atombeschreibung der Physik prinzipiell zwei Ladungen benannt werden: Negativ für das Elektron und Positiv für den (Atom-)Kern, das Proton; &#8230;und &#8220;größere&#8221; Atome sich durch die Anzahl der Ladungsträger (Elektronen und Protonen) voneinander unterscheiden, wurde nun in den Aufzeichnungen des I Ging weiter differenziert und eine weitere &#8220;Ebene&#8221; der Darstellung hinzugefügt.</p>
<p><strong>Ein</strong> Strich kann den Zustand yin oder yang darstellen = 2 Möglichkeiten.</p>
<p>Da yin und yang immer paarweise &#8220;vorkommen&#8221; und einander im Zeitablauf &#8220;bedingen&#8221;, werden zwei Striche dargestellt = 4 Möglichkeiten (siehe dazu vorangegangene grafische Darstellungen in &#8220;yang und yin im Zeitablauf&#8221;).</p>
<p>Nimmt man einen weiteren Strich dazu, so ergibt das 2 x 2 x 2 = 8 Darstellungsmöglichkeiten.</p>
<p>Zum Beispiel:</p>
<p>Vom  <strong>Trigramm Kien</strong> (oder: Chi&#8217;en)</p>

<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/grafische_symbole/trigramm_kien_chien.jpg" title="" class="shutterset_singlepic155" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/155__71x37_trigramm_kien_chien.jpg" alt="trigramm_kien_chien" title="trigramm_kien_chien" />
</a>

<p>bis hin zum <strong>Trigramm Kun</strong></p>

<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/grafische_symbole/trigramm_kun.jpg" title="" class="shutterset_singlepic154" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/154__71x37_trigramm_kun.jpg" alt="trigramm_kun" title="trigramm_kun" />
</a>

<p>Jene <strong>Darstellung mit drei Strichen</strong>, das sogenannte →<a title="Glossareintrag Trigramm" href="http://www.taichianer.at/die-chinesischen-trigramme#Trigramm" target="_blank">Trigramm</a>, der 3-Strich-Code, wird im Werk des I Ging als die <strong>Darstellung der &#8220;Acht wesentlichen Kräfte&#8221;</strong>, der →<a title="Glossareintrag Die Ba Gua" href="http://www.taichianer.at/bagua#Die_Ba_Gua" target="_blank">Ba Gua</a>, bezeichnet.</p>
<p>Mehr dazu findet sich im Glossareintrag: →<a title="Glossareintrag Trigramm" href="http://www.taichianer.at/die-chinesischen-trigramme#Trigramm" target="_blank">Trigramm</a></p>
<hr />Der Vollständigkeit halber -</p>
<h3>Exkurs: Die Hexagramme</h3>
<p>Die <span class="lemma"><a name="Hexagramme"></a> Hexagramme</span>, also die jetzige Sammlung der 64 Zeichen des I Ging stammt aus der Tradition des Königs Wen, einem Ahnen der Dschoudynastie, welche im Jahre von ca. 1300 bis 800 vor Christus(!) die chinesische Kultur prägte.</p>
<p>Jener König Wen versah jene 64 Hexagramme mit entsprechenden Kommentaren und dieses &#8220;Buch&#8221; war auch unter dem Namen: &#8220;Die Wandlungen des Dschou&#8221; (&#8221;Dschou I&#8221;) schon während dessen Zeit als Orakelbuch  in Gebrauch &#8211; und ist es in unzähligen Interpretationen auch heute noch.</p>
<blockquote><p><strong>Anmerkung:</strong><br />
Die Hexagramme, sowie auch deren Anwendung als Orakelzeichen haben direkt nichts mit der Praxis von Tai Chi (Chuan) zu tun.</p>
<p>Diese Erklärung dient daher lediglich der Vervollständigung des Verständnisses kultureller Einflüsse in China, deren Herkunft und Überlieferung.</p></blockquote>
<p>Die 64 &#8220;Orakelzeichen&#8221; des I Ging entstanden dadurch, dass man grafisch die 8 Trigramme verdoppelte.</p>
<p>Dies ermöglicht die Darstellung von 8 x 8 verschiedenen Zuständen (d.h.: 2 x 2 x 2 x 8 oder mathematisch: 2 hoch sechs Codevarianten) eines &#8220;Mischungsverhältnisses&#8221; von yin und yang.</p>
<p>Denn: Ein Strich kann dabei den Zustand yin (unterbrochen) oder yang (durchgezogen) annehmen. Mit sechs übereinander angeordneten Strichen lassen sich somit 64 unterscheidbare Zustände darstellen.</p>
<p>Jene 64 &#8220;Orakelzeichen&#8221; repräsentieren Manifestationen des Kosmos (des Menschen, der Natur, &#8230;).</p>
<p><strong>Beispiele für Hexagramme:</strong></p>
<p><strong>Hexagramm &#8220;Kien&#8221;</strong> (bestehend aus: oben Trigramm &#8220;kien&#8221; und unten &#8220;kien&#8221;)</p>

<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/grafische_symbole/hexagramm_kien.jpg" title="" class="shutterset_singlepic62" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/62__61x68_hexagramm_kien.jpg" alt="hexagramm_kien" title="hexagramm_kien" />
</a>

<p>Wichtig ist es auch dabei zu unterscheiden, dass ein Hexagramm immer ein Paar von Trigrammen darstellt und die Leserichtung gleich der Trigramme vorgenommen wird!</p>
<p>Bzw. das <strong>Hexagramm &#8220;Fu&#8221;</strong></p>

<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/grafische_symbole/hexagramm_fu_mit_beschreibu.jpg" title="" class="shutterset_singlepic117" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/117__213x68_hexagramm_fu_mit_beschreibu.jpg" alt="hexagramm_fu_mit_beschreibu" title="hexagramm_fu_mit_beschreibu" />
</a>

<p>In verschiedenen Anleitungen (sprich: Büchern über &#8220;Das I Ging&#8221; mit dem Schwerpunkt des &#8220;Orakeltums&#8221;) wird ebenfalls darauf verwiesen, dass die grafisch übereinander angeordneten Striche eines Hexagrammes &#8211; neben vielfältiger Einzelinterpretation der jeweiligen Position der Einzelstriche &#8211; ebenfalls als Paar von Trigrammen gesehen werden und &#8220;oben und unten&#8221;, oder &#8220;innen und außen&#8221; zusätzlich unterschieden werden.</p>
<blockquote><p>Anm.:<br />
Ein Zustand, symbolisiert durch das jeweilige Hexagramm, beinhaltet somit &#8220;seelisch &#8211; geistiges und materielles&#8221; (&#8221;oben&#8221; &#8211; &#8220;unten&#8221; / bzw. &#8220;innen&#8221; &#8211; &#8220;außen&#8221;) sowie das Zusammentreffen von &#8220;Vergangenheit&#8221; und &#8220;Zukunft&#8221; im &#8220;Jetzt&#8221;. [auch eine Interpretation]</p></blockquote>
<h3>Warum, wann und wie kann dies als Orakel genutzt werden?</h3>
<p><strong>Die Verwendung</strong> und auch &#8220;Anerkennung&#8221; als Orakel <strong>bedingt</strong> die Akzeptanz (manchmal: Der Glaube &#8211; im philosophischen Sinne: Etwas Akzeptieren, ohne zu Wissen &#8211; welches erst durch Erkenntnis in Weisheit gewandelt werden kann) von <strong>zwei Prämissen</strong>:</p>
<ol>
<li><strong>Alles</strong> &#8211; der gesamte Kosmos und alles was darin beinhaltet ist &#8211; <strong>unterliegt einer Ordnung</strong>.<br />
Anders formuliert: Es gibt keine Zufälle. Jeder Vorgang, egal ob in der Natur oder beim Menschen unterliegt Gesetzmäßigkeiten (welche sich aber sehr häufig dem einzelnen Menschen nicht &#8211; oder noch nicht erschlossen haben).</p>
<p>Ein &#8220;kosmisches Ordnungsprinzip&#8221; dabei wäre, dass alles im Kosmos einem sich ständig wiederholendem Rhythmus unterliegt, welcher zugleich stetigen Wandel als auch (ähnlich) wiederkehrende Zustände und &#8220;Ereignisse&#8221; ermöglicht. <em>[Anm.: Dies wiederum kann auch als eine Prämisse und als ein Prinzip des TAI CHI gesehen werden. ...und findet sich selbstverständlich auch im I Ging - dem "Buch der Wandlungen" ausgedrückt]</em>.</p>
<p>Aufgrund der Kontinuität der Wiederkehr jener Ereignisse und Zustände können daher auch mehr oder weniger präzise Prognosen getroffen werden.</li>
<li><strong>Jede Veränderung, jeder &#8220;Zustand&#8221; &#8211; manche sagen auch: &#8220;Energien&#8221; oder &#8220;Einflüsse&#8221; &#8211; zeigen sich in jeder einzelnen &#8220;Erfahrungsdimension&#8221; des Kosmos des Menschen.<br />
</strong>Manchmal werden diese auch als &#8220;Ebenen&#8221; bezeichnet.</p>
<p>Diese zweite Prämisse findet sich auch in der westlichen Astrologie und wird dort als das &#8220;Hermetische Gesetz&#8221; bezeichnet. Es lautet in der Kurzform: <em>&#8220;Wie oben &#8211; so auch unten&#8221;</em>. Gemeint ist damit, dass sich ein &#8211; beispielsweise am Himmel (an den Sternen sichtbarer) &#8211; also &#8220;oben&#8221; &#8211; stattfindender Vorgang oder &#8220;Zustand&#8221; &#8211; sich zwangsläufig auch &#8220;auf der Erde&#8221;, &#8220;beim&#8221; oder &#8220;am&#8221; Menschen zeigen &#8220;muss&#8221; (eben: &#8220;unten&#8221;).</p>
<p>Können nun &#8220;Zustände&#8221; oder &#8220;Veränderungen&#8221; am Sternenhimmel oder irgendeiner anderen &#8220;Ebene&#8221; wahrgenommen werden, so gelten diese &#8220;überall&#8221;.</p>
<p>Jene Sichtweise wird auch gerne als &#8220;senkrechtes Weltbild&#8221; bezeichnet.</li>
</ol>
<blockquote><p><strong>Anmerkung</strong><br />
Ein häufig mißverstandener Aspekt bei der Beschäftigung mit der Astrologie: Die Sterne oder Sternzeichen &#8220;beeinflussen&#8221; nichts und niemanden. Sie zeigen laut Astrologen nur an, welche &#8220;Zeitqualität&#8221; gerade vorherrscht und somit &#8220;überall wirkt&#8221;.<br />
Die &#8220;Sterne&#8221; sind dabei nichts anderes wie &#8220;Zeiger&#8221;, genauso wie die Zeiger einer Uhr nur die Uhrzeit anzeigen, aber eben keine Zeit schaffen oder bewirken.<br />
Die Sternenkonstellationen &#8211; heutzutage eigentlich nur mehr mathematische Berechnungen im Form des sogenannten Horoskopes (für &#8220;horo&#8221;, übersetzt soviel wie &#8220;Zeit&#8221; und &#8220;skopein&#8221; &#8211; &#8220;hineinblicken&#8221; &#8211; also: &#8220;in die Zeit blicken&#8221;) &#8211; dienen dabei also als &#8220;Meßinstrument&#8221; oder Indikatoren, nicht als Auslöser oder &#8220;Verursacher&#8221;.</p></blockquote>
<p><strong>Ohne</strong> dieses sehr, sehr komplexe Thema weiter zu vertiefen &#8211; kurz gesagt:</p>
<p>Folgt man diesen beiden Prämissen, so ist der Schluss gerechtfertigt, dass sich jedes Ereignis &#8211; auch ein (scheinbar) zufälliges &#8211; zur Interpretation aktueller Zeitqualitäten eignet, da auch jenes Gesetzmäßigkeiten folgt und eben einen &#8220;aktuellen Zustand&#8221;, eine &#8220;Qualität des Kosmos&#8221;, im Kleinen &#8211; also: &#8220;unten&#8221; &#8211; anzeigt.</p>
<blockquote><p><strong> Wichtig:</strong><br />
Wir möchten hiermit lediglich informieren und aufklären &#8211; Unser Anliegen ist Tai Chi Gung (&#8221;Die Pflege des Tai Chi&#8221;) und daher keine Beweisführung oder wissenschaftliche Analyse (Verifizierung oder Falsifizierung) kultureller,  geschichtlicher oder gesellschaftlicher Strömungen, Ansichten, Meinungen und Glaubensauffassungen. Dies möge bitte jeder für sich selbst in Anspruch nehmen, falls ihm dies für das eine oder andere angesprochene Thema notwendig erscheint.<br />
&#8212;</p></blockquote>
<p><strong>Das Orakel</strong> selbst funktioniert dabei recht simpel in der Anwendung und kann auf verschiedene Art und Weise erfolgen.</p>
<p>Einige Varianten dazu sind:</p>
<ul>
<li>Es werden zweimal je drei Münzen geworfen</li>
</ul>
<p>Eine Seite der Münze repräsentiert dabei yin, die andere yang. Es muss nur zuvor festgelegt werden, welche Seite der Münze (Kopf oder Zahl) hierfür jeweils in Frage kommt. Ein Münzwurf erzeugt das erste Trigramm (unten), indem man die somit ermittelten Zustände (yin und yang) in den hierfür vorgesehenen Strichen (durchgezogen oder unterbrochen) notiert. Der zweite Münzwurf zeigt das zweite Trigramm (oben) und vervollständigt das Hexagramm. Dieses wird dann im &#8220;Orakelbuch&#8221; nachgeschlagen und die jeweilige Interpretation vorgenommen.</p>
<ul>
<li>Alle 64 Hexagramme sind einzeln auf 64 Karten notiert.</li>
</ul>
<p>Es wird gemischt und dann eine Karte gezogen. Die Interpretation wird wieder im &#8220;I Ging&#8221; (besser gesagt: Im &#8220;Dschou I&#8221; ) nachgeschlagen und vorgenommen.<br />
Moderne Varianten in Spielkartengröße haben zwecks &#8220;einfacher Bedienung&#8221; meist auch gleich den Interpretationstext mit aufgedruckt.</p>
<ul>
<li>Die 64 Hexagramme sind jedes für sich auf 64 Essstäbchen oder flachen ca. 30 cm langen Holzstäbchen eingraviert.</li>
</ul>
<p>Eine auch heutzutage noch <strong>in Japan sehr beliebte Methode</strong> der &#8220;Befragung des I Ging&#8221;.<br />
Alle Stäbchen befinden sich eng gebündelt in einem Gefäß aus Holz oder Porzellan, aus welchem diese ein wenig hervorragen und somit &#8220;überstehen&#8221;. Das Gefäß wird in die Hände genommen und geschüttelt, bis ein einzelnes Stäbchen deutlich hervorsteht oder gar herausfällt.<br />
Anhand des darauf vermerkten Hexagrammes wird dann wieder &#8211; ggf. unter Zuhilfenahme des &#8220;Orakelbuches&#8221; &#8211; interpretiert.</p>
<h3>Aber wie schon gesagt:</h3>
<p>Letzeres Thema über &#8220;Die Hexagramme&#8221; dient ausschließlich dem weiterführenden Verständnis und hat direkt <strong>nichts mit der realen Praxis von Tai Chi zu tun</strong> &#8211; Daher ist es auch als Exkurs gekennzeichnet!</p>
<table border="0" width="100%" bgcolor="#effebc">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Tipps:</h3>
<ul>
<li>Weitere <strong>Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung</strong> finden sich auf der Seite: →<a title="Link zu Seite Ask a Sifu" href="http://www.taichianer.at/faq/fragen-antworten-zu-tai-chi-gung/" target="_blank">Ask a Sifu</a></li>
<li>Weitere <strong>Begriffserklärungen</strong> zu Stichwörtern <strong>von A bis Z</strong><br />
findet man(n)/frau im alphabetisch sortierten →<a title="Link zu Glossarindex" href="http://www.taichianer.at/faq/glossarindex/" target="_blank">Glossar-Index<br />
</a>&#8212;</li>
<li><strong>Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied </strong>und genieße <a title="Link zu Vorteile der Fördermitgliedschaft" href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/vorteile-der-mitgliedschaft.html#vorteilFoerderer" target="_blank">alle Vorteile</a>, unter anderem den Fernlehrgang:<br />
→<a title="Fördermitgliedschaft ermöglicht eLearning-Kurs" href="http://www.taichianer.at/der-erste-tai-chi-gung-fernlehrgang-online-mit-ebook-und-videos/" target="_blank">Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.taichianer.at/yin-yang-code/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Beijing-Form</title>
		<link>http://www.taichianer.at/beijing-form/</link>
		<comments>http://www.taichianer.at/beijing-form/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 05:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>websifu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossareinträge]]></category>
		<category><![CDATA[Begriffserklärung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.taichianer.at/?p=2575</guid>
		<description><![CDATA[Glossareintrag:  Beijing-Form
Beijing-Form
 Beijing-Form ist eine andere Schreibweise (übertragen nach dem →Pinyin-System) für die im deutschen Sprachgebiet üblicherweise mit →Peking-Form bezeichneten Tai Chi -→Soloform, welche im Auftrage der chinesischen Regierung im Jahre 1955 bzw. 1956 erstmals veröffentlicht wurde.
Weitere alternative Bezeichnungen
Weitere alternative Bezeichnungen unter welchen jene Taiji-Übungsfolge ebenfalls bekannt ist:
&#8220;peking form&#8221;, &#8220;peking form taiji&#8221;, &#8220;Regierungs-Form&#8221; oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glossareintrag: <span class="lemma"><a name="Beijing-Form"></a> Beijing-Form</span></p>
<h3>Beijing-Form</h3>
<p><strong> Beijing-Form</strong> ist eine andere Schreibweise (übertragen nach dem →<a title="Glossareintrag Pinyin-System" href="http://www.taichianer.at/pinyin-system#Pinyin-System" target="_blank">Pinyin-System</a>) für die im deutschen Sprachgebiet üblicherweise mit →<a title="Glossareintrag Peking-Form" href="http://www.taichianer.at/die-peking-form#Peking-Form" target="_blank">Peking-Form</a> bezeichneten Tai Chi -→<a title="Glossareintrag Solo-Form" href="http://www.taichianer.at/form#Solo-Form" target="_blank">Soloform</a>, welche im Auftrage der chinesischen Regierung im Jahre 1955 bzw. 1956 erstmals veröffentlicht wurde.</p>
<h3>Weitere alternative Bezeichnungen</h3>
<p>Weitere alternative Bezeichnungen unter welchen jene Taiji-Übungsfolge ebenfalls bekannt ist:<br />
&#8220;peking form&#8221;, &#8220;peking form taiji&#8221;, &#8220;Regierungs-Form&#8221; oder &#8220;Kurze Fassung&#8221; bzw. auch <em>&#8220;24er-Form&#8221;, &#8220;24-Folgen-Form&#8221;, &#8220;24-Abfolgen-Stil&#8221;</em> und ähnliches.</p>
<h3>Die vollständige Begriffserklärung</h3>
<p>findet sich im →<a title="Link zum alphabetisch sortierten Glossar" href="http://www.taichianer.at/faq/glossarindex/" target="_blank">Glossar</a> unter dem Eintrag <strong>→<a title="Sprung zu Glossareintrag Peking-Form" href="http://www.taichianer.at/die-peking-form#Peking-Form">Peking-Form</a></strong>.</p>
<p>&#8212;</p>
<table border="0" width="100%" bgcolor="#effebc">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Tipps:</h3>
<ul>
<li>Weitere <strong>Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung</strong> finden sich auf der Seite: →<a title="Link zu Seite Ask a Sifu" href="http://www.taichianer.at/faq/fragen-antworten-zu-tai-chi-gung/" target="_blank">Ask a Sifu</a></li>
<li>Weitere <strong>Begriffserklärungen</strong> zu Stichwörtern <strong>von A bis Z</strong><br />
findet man(n)/frau im alphabetisch sortierten →<a title="Link zu Glossarindex" href="http://www.taichianer.at/faq/glossarindex/" target="_blank">Glossar-Index<br />
</a>&#8212;</li>
<li><strong>Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied </strong>und genieße <a title="Link zu Vorteile der Fördermitgliedschaft" href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/vorteile-der-mitgliedschaft.html#vorteilFoerderer" target="_blank">alle Vorteile</a>, unter anderem den Fernlehrgang:<br />
→<a title="Fördermitgliedschaft ermöglicht eLearning-Kurs" href="http://www.taichianer.at/der-erste-tai-chi-gung-fernlehrgang-online-mit-ebook-und-videos/" target="_blank">Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>yin und yang</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 11:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>websifu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte & Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Glossareinträge]]></category>
		<category><![CDATA[Begriffserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophisches]]></category>
		<category><![CDATA[Tai Chi Gung]]></category>

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		<description><![CDATA[Glossareintrag: yin und yang

yin und yang
yin und yang sind im Grunde als "Sammelbegriffe", chinesische Allegorien für "Eigenschaftsbeschreibung" und finden eine erste schriftliche Erwähnung im "→I Ging" (dem "Buch der Wandlungen").
Das I Ging ist das bekannteste und über 4000 Jahre(!) alte Werk, welches die Betrachtungen chinesischer Gelehrter des Altertums dokumentiert und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glossareintrag: <span class="lemma"><a name="yin_und_yang"></a> yin und yang</span></p>
<h3>yin und yang</h3>
<p><strong> yin und yang</strong> sind im Grunde als <em>&#8220;Sammelbegriffe&#8221;</em>, chinesische Allegorien für &#8220;Eigenschaftsbeschreibung&#8221; und finden eine erste schriftliche Erwähnung im &#8220;→<a title="Glossareintrag I Ging" href="http://www.taichianer.at/i-ging-das-buch-der-wandlungen#I_Ging" target="_blank">I Ging</a>&#8221; (dem &#8220;Buch der Wandlungen&#8221;).</p>
<p>Das <em>I Ging</em> ist das bekannteste und über 4000 Jahre(!) alte Werk, welches die Betrachtungen chinesischer Gelehrter des Altertums dokumentiert und das vollständige <strong>philosophische Konzept des TAI CHI</strong> beinhaltet.</p>
<h3>ying-yang &#8211; Symbol = TAI CHI &#8211; Symbol</h3>
<p>Auch bei uns im Westen kennen viele, die meist hierzulande als &#8220;<strong>yin-yang &#8211; Symbol</strong>&#8221; bezeichnete bildhafte Darstellung:</p>

<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/tai_chi_symbole_darstellungen/taichisymbol.jpg" title="" class="shutterset_singlepic56" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/56__320x240_taichisymbol.jpg" alt="taichisymbol" title="taichisymbol" />
</a>

<p><strong>Weniger bekannt</strong> ist meist jedoch, dass exakt jenes Symbol in China als TAI CHI (manchmal auch: &#8220;Tai Chi Tu&#8221; &#8211; für: &#8220;Zeichen des Tai Chi&#8221;) bezeichnet wird.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Diese Darstellung von yin und yang <strong>IST</strong> TAI CHI !</span></p>
<p>(&#8221;Tai Chi&#8221; bedeutet übersetzt soviel wie: Das <em>&#8220;Allerhöchste&#8221;</em>, das &#8220;<em>letzte </em>[für den Menschen] <em>Erkennbare</em>&#8220;, manchmal auch bezeichnet mit dem &#8220;<em>Firstbalken</em>&#8221; [das ist der höchste Dachbalken an einem Haus, welcher die Dachfläche teilt - beispielsweise in eine Nord- und Südseite, oder eine Sonnen- und Schattenseite - eben: <strong>Teilt in →<a title="Glossareintrag yin" href="http://www.taichianer.at/yin#yin" target="_blank">yin</a> und </strong><strong>→</strong><a title="Glossareintrag yang" href="http://www.taichianer.at/yang#yang" target="_blank"><strong>yang</strong></a>].</p>
<blockquote><p><strong>Exkurs:</strong><br />
<span style="text-decoration: underline;"> Logischerweise</span> wird jene <span style="text-decoration: underline;">chinesische Bewegungskunst</span> und &#8220;der Weg&#8221; (chinesisch: →<a title="Glossareintrag Chuan" href="http://www.taichianer.at/was-bedeutet-chuan-bzw-quan#Chuan" target="_blank">Chuan</a> oder Quan), welcher dem &#8220;Allerhöchsten&#8221;, also TAI CHI folgt, auch &#8220;<span style="text-decoration: underline;">Tai Chi Chuan</span>&#8221; genannt. [Heute meist abgekürzt: Tai Chi].</p>
<p><strong>Hinweis</strong><br />
Mit der Schreibweise möchten wir unterscheiden:</p>
<p>• Ist der <strong>kosmologische Begriff</strong> gemeint, schreiben wir &#8220;<strong>TAI CHI</strong>&#8221; (in Großbuchstaben).</p>
<p>• Mit allem anderen ist die &#8220;innere <strong>Kampfkunst</strong>&#8220;, die chinesische <strong>Bewegungskunst</strong> <strong>Tai Chi</strong> (Chuan) ["abgekürzt"] gemeint.</p></blockquote>
<h3>Bedeutung von yin und yang</h3>
<p>Die <strong>Bedeutung von yin und yang</strong> erschließt sich einem Menschen weder automatisch noch sofort: Er oder Sie muss darüber nachdenken, beobachten und reflektieren.</p>
<p><strong>Mehr dazu unter:</strong><br />
Glossareintrag →<a title="Glossareintrag yin" href="http://www.taichianer.at/yin#yin" target="_blank">yin</a><br />
und Glossareintrag →<a title="Glossareintrag yang" href="http://www.taichianer.at/yang#yang" target="_blank">yang</a></p>
<p><strong>yin und yang</strong> sind ein &#8220;untrennbares Eigenschaftspaar der Gegensätze&#8221;, in unserem Leben, in unserer Umwelt, im Kosmos, deren Ausprägungen (Eigenschaften, Stärken, &#8230;, Anteile) in ständigem Wechsel (in einem Rhytmus) ineinander übergehen und einander bedingen.</p>
<p>Wie die zwei Seiten einer Münze: Es gibt keine Münze mit nur einer Seite.<br />
Oder wie der Atemvorgang: Es gibt nicht nur Einatmen &#8211; oder nur Ausatmen.</p>
<p>Genausowenig existieren im &#8220;harmonischen Kosmos&#8221; weder yin noch yang allein. Die &#8220;atomare Darstellung&#8221;, das Symbol hierfür, ist das <strong>→<a title="Glossareintrag TAI CHI - Symbol" href="http://www.taichianer.at/was-bedeutet-das-tai-chi-zeichen#TAI_CHI_-_Symbol" target="_blank">Symbol von TAI CHI</a></strong>.</p>
<table border="0" width="100%" bgcolor="#effebc">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Tipps:</h3>
<ul>
<li>Weitere <strong>Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung</strong> finden sich auf der Seite: →<a title="Link zu Seite Ask a Sifu" href="http://www.taichianer.at/faq/fragen-antworten-zu-tai-chi-gung/" target="_blank">Ask a Sifu</a></li>
<li>Weitere <strong>Begriffserklärungen</strong> zu Stichwörtern <strong>von A bis Z</strong><br />
findet man(n)/frau im alphabetisch sortierten →<a title="Link zu Glossarindex" href="http://www.taichianer.at/faq/glossarindex/" target="_blank">Glossar-Index<br />
</a>&#8212;</li>
<li><strong>Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied </strong>und genieße <a title="Link zu Vorteile der Fördermitgliedschaft" href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/vorteile-der-mitgliedschaft.html#vorteilFoerderer" target="_blank">alle Vorteile</a>, unter anderem den Fernlehrgang:<br />
→<a title="Fördermitgliedschaft ermöglicht eLearning-Kurs" href="http://www.taichianer.at/der-erste-tai-chi-gung-fernlehrgang-online-mit-ebook-und-videos/" target="_blank">Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
		<item>
		<title>Chinesische Arbeitsmodelle im Tai Chi</title>
		<link>http://www.taichianer.at/chinesische-arbeitsmodelle-im-tai-chi/</link>
		<comments>http://www.taichianer.at/chinesische-arbeitsmodelle-im-tai-chi/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 08:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>websifu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte & Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Glossareinträge]]></category>
		<category><![CDATA[Begriffserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[e-Book]]></category>
		<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophisches]]></category>
		<category><![CDATA[Tai Chi Gung]]></category>

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		<description><![CDATA[Glossareintrag: Arbeitsmodelle in Tai Chi
Glossareintrag: Energie und Modell
Drei unterschiedliche chinesische Modelle der Wirkungskräfte in der Welt des Tai Chi (Chuan).

Wer sich länger und intensiver mit Tai Chi Chuan (Taiji Quan) beschäftigt hat, weiß längst, dass diese Bewegungskunst keine reine körperliche Angelegenheit darstellt, sondern viele andere - auch "innere" - →Aspekte umfasst und deshalb auch als "Weg" oder "Methode" (chinesisch: →Chuan bzw. Quan) gilt.
Hauptaspekt Chi und Chi-Fluss

Einen Hauptaspekt bildet dabei das →Chi (Qi) und der Chi-Fluss, sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Glossareintrag: <span class="lemma"><a name="Arbeitsmodelle_in_Tai_Chi"></a> Arbeitsmodelle in Tai Chi</span><br />
Glossareintrag: <span class="lemma"><a name="Energie_und_Modell"></a> Energie und Modell</span></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Drei unterschiedliche chinesische Modelle der Wirkungskräfte in der Welt des Tai Chi (Chuan).</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wer </strong>sich länger und intensiver mit Tai Chi Chuan (Taiji Quan) beschäftigt hat, weiß längst, dass diese Bewegungskunst keine reine körperliche Angelegenheit darstellt, sondern viele andere &#8211; auch &#8220;innere&#8221; &#8211; →<a title="Glossareintrag Aspekte" href="http://www.taichianer.at/die-aspekte-bei-der-ausubung-von-tai-chi-chuan-taijiquan#Aspekte" target="_blank">Aspekte</a> umfasst und deshalb auch als &#8220;Weg&#8221; oder &#8220;Methode&#8221; (chinesisch: →<a title="Glossareintrag Chuan" href="http://www.taichianer.at/was-bedeutet-chuan-bzw-quan#Chuan" target="_blank">Chuan</a> bzw. Quan) gilt.</p>
<h3 style="text-align: left;">Hauptaspekt Chi und Chi-Fluss</h3>
<p style="text-align: left;">Einen Hauptaspekt bildet dabei das →<a title="Glossareintrag Chi" href="http://www.taichianer.at/chi#Chi" target="_blank">Chi</a> (Qi) und der Chi-Fluss, sowie dessen Auswirkungen (chinesisch: &#8220;→<a title="Glossareintrag chin" href="http://www.taichianer.at/was-hat-es-mit-dem-ominosen-chin-bzw-jing-auf-sich#chin" target="_blank">chin</a>&#8220;).</p>
<p style="text-align: left;">Man kann durchaus sagen, dass das &#8220;Wissen um&#8221;, bzw. das &#8220;Verständnis von&#8221;, sowie die &#8220;Anwendung des&#8221; <em>Energiephänomens</em>, welches im modernen westlichen Sprachschatz keinerlei Entsprechung findet, die wesentlichen Faktoren zur Beherrschung der &#8220;inneren Kampfkunst&#8221; darstellen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Da</strong> aber &#8220;innere Vorgänge&#8221; (mentale, geistige, seelische Dinge) sich sehr schwer in objektiv, allgemein gültige &#8211; sprich: materialistisch, &#8220;greifbare&#8221; &#8211; Dinge oder Begriffe umsetzen lassen, sondern hauptsächlich subjektiv empirisch, erfasst und auch vermittelt werden können, greift man hierbei auf Allegorien, Metaphern und Symbole zurück.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>In der Praxis</strong> &#8211; sprich: bei der Anwendung und Ausübung von Tai Chi (Chuan) &#8211; ist es selbstverständlich erforderlich, dass jene verwendeten &#8220;Ersatzbeschreibungen&#8221; und natürlich auch die dabei verwendeten Symbole, ineinander und untereinander &#8220;stimmig&#8221; sind, um den (dahinterstehenden) Sachverhalt möglichst auch als (Arbeits-)Modell nutzen und anwenden zu können.</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p><strong>Anmerkung:</strong><br />
Ein Modell ist ein aufgrund von Daten (Informationen) zusammengestelltes Abbild eines Sachverhaltes, mit welchem man Vorgänge, Abläufe, Arbeitsvorgänge, etc., leichter und einfacher vornehmen oder beschreiben kann, ohne sich jedesmal um eine exakte Definition von Einzelheiten kümmern zu müssen, welche für die aktuelle Zielsetzung (Arbeit, Vorgänge) von untergeordnetem Interesse bzw. Wichtigkeit sind.</p>
<p>D.h.: Modell und Sachverhalt (&#8221;die Wirklichkeit&#8221;) müssen gar nicht absolut identisch sein &#8211; Sofern das Modell seinem beabsichtigten Zweck genüge tut.</p>
<p><strong>Exkurs:</strong><br />
<strong> Ein gutes Beispiel</strong> hierfür wäre das Bohr&#8217;sche Atommodell, ein Atom &#8220;sieht&#8221; in der Realität gar nicht so aus, aber&#8230;</p>
<p><strong>Ein anderes Beispiel</strong>, für Computerfreaks, wäre die Objektorientierte Programmierung, welche einerseits mit völlig abstrakten Begriffen umgeht und andererseits gerade dadurch(!) wesentlich leichter, konkrete Aufgaben mittels Software und Computer bewältigen lässt.<br />
[Na also: Auch wieder: "yin und yang" <img src='http://www.taichianer.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ].<br />
&#8212;</p></blockquote>
<h3 style="text-align: left;">Drei Modelle aus Überlieferung und Aufzeichnung</h3>
<p style="text-align: left;"><strong>Aus </strong>den gesammelten chinesischen Überlieferungen, den verschiedenen Aufzeichnungen (Anleitungen, Beschreibungen, Büchern) sowie Aussagen von &#8220;Vertretern&#8221; (Familienstile, Schulen, Meister, Trainer, Lehrer, Philosophen) welche sich mit (klassischen) chinesischen Künsten befassen, kann eine enorme Menge Informationen entnommen werden, selbst wenn man sich auf den Hauptaspekt (Chi und Chi-Fluss) und Wirkungsweisen konzentriert.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Trotz </strong>differierender Lehrmeinungen, sowie unzähliger, teils unvollständiger Aussagen darüber, lassen sich prinzipiell <strong>drei eigenständige und unterschiedliche Denkansätze zusammenfassen </strong>und somit als unterscheidbare Modelle<strong> </strong>zur Erklärung und Anwendung der Chi-Energie zusammenfassen, welche in der heutigen Zeit als Grundlage dienen.</p>
<p style="text-align: left;">Man kann diese somit als <strong>Grundmodelle des zeitgenössischen Tai Chi</strong> (Chuan) bezeichnen.</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p><strong>Wichtige Bemerkung:</strong><br />
Es geht hier nicht um →<a title="Glossareintrag Stil" href="http://www.taichianer.at/stil#Stil" target="_blank">Stile</a>, sondern <strong>&#8220;Energiearbeit&#8221;</strong>!</p></blockquote>
<h3 style="text-align: left;">Diese drei Grundmodelle sind:</h3>
<ol style="text-align: left;">
<li>Das <strong>Modell der Wandlungsphasen</strong><br />
(aktuell verwendet im Qi Gong und der TCM)</li>
<li>Die <strong>&#8220;Energien des Taiji&#8221;</strong> (vermutlich: nach Chen Gong),<br />
sowie</li>
<li>Die  <strong>&#8220;Ba Gua&#8221;</strong><br />
(als nachweislich &#8220;ältesten&#8221; Ursprung mit erstmaliger Erwähnung im &#8220;I Ging&#8221;, dem &#8220;Buch der Wandlungen&#8221;)</li>
</ol>
<h3 style="text-align: left;">1. Das Modell der Wandlungsphasen</h3>
<p style="text-align: left;"><strong><span id="more-2527"></span>Das Modell der Wandlungsphasen</strong> findet heutzutage hauptsächlich seine Anwendung in dem seit den 1950er Jahren von einem chinesischen Arzt &#8220;erfundenen&#8221; System des modernen Qi Gong. Darüber hinaus findet es sich in allen &#8220;artverwandten&#8221; Betätigungen der chinesischen Heilkünste und chinesischer Medizin moderner Prägung.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Grundlage</strong> dieses Erklärungsmodells sind die (heutzutage) so genannten fünf chinesischen &#8220;Elemente&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;">Eigentlich ist die Bezeichnung &#8220;Element&#8221; dabei ein <strong>Übertragungsfehler</strong>, welcher sich dennoch im Westen hartnäckig hält.</p>
<p style="text-align: left;">Denn es handelt sich dabei um &#8220;fünf Wandlungsphasen&#8221; (chinesisch: &#8220;Wu hsing&#8221; oder auch &#8220;Wuxing&#8221;).<br />
Das Wort &#8220;Wu&#8221; steht für &#8220;fünf&#8221; und &#8220;hsing&#8221; (bzw. &#8220;xing&#8221;) bedeutet soviel wie: &#8220;Benehmen&#8221;, &#8220;Verhalten&#8221; oder auch &#8220;reisen&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;">
<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/tcg_grafiken/qigong_wuhsing.jpg" title="" class="shutterset_singlepic206" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/206__320x240_qigong_wuhsing.jpg" alt="qigong_wuhsing" title="qigong_wuhsing" />
</a>
</p>
<p style="text-align: left;">Diese Wandlungsphasen gehen zwar indirekt ebenfalls auf die &#8220;polaren →<a title="Glossareintrag Komplementär" href="http://www.taichianer.at/was-ist-ein-komplementar#Komplementaer" target="_blank">Komplementäre</a>&#8221; (&#8221;→<a title="Glossareintrag yin" href="http://www.taichianer.at/yin#yin" target="_blank">yin</a> und →<a title="Glossareintrag yang" href="http://www.taichianer.at/yang#yang" target="_blank">yang</a>&#8220;) zurück, haben sich aber als &#8220;moderne Interpretation&#8221; völlig vom Ursprung (dem &#8220;→<a title="Glossareintrag I Ging" href="http://www.taichianer.at/i-ging-das-buch-der-wandlungen#I_Ging" target="_blank">I Ging</a>&#8220;) gelöst.</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p>&#8212;-<br />
<strong> Exkurs:</strong><br />
Durch die starke Verbindung mit dem →<a title="Glossareintrag Gesundheitsaspekt" href="http://www.taichianer.at/der-gesundheitsaspekt-in-tai-chi-gung#Gesundheitsaspekt" target="_blank">Gesundheitsaspekt</a>, finden sich daher beim (modernen) Qi Gong eben auch viele Lehren der TCM (der Traditionellen Chinesischen Medizin), sowie aller damit einhergehenden Themenkomplexe, wie Akupunktur, Moxibustion, Kräuterkunde, Ernährung, etc., welche übernommen bzw. eingebunden werden. Dementsprechend vielfältig gestalten sich auch die Erklärungen und Definitionen einzelner, detaillierter Vorgänge.</p>
<p>Nur zum Beispiel: Die TCM kennt über 6.000 Akkupunkturpunkte am menschlichen Körper, wobei ausgesagt wird, dass ein durchschnittlich begabter Akkupunkteur die Lage, den Zweck und die Behandlungsmethoden von mindestens 1.200 Akkupunkturpunkten zu beherrschen hätte.</p>
<p>Im gesundheitsorientierten Bereich findet sich darüber hinaus die Unterscheidung verschiedenster Chi-Arten (z.B.: äußeres, inneres, vor- und nachgeburtliches, &#8220;positives&#8221; und &#8220;negatives&#8221; Chi, u.v.a.). Daneben sind vielfältige und mehr oder weniger wichtige Körperregionen und Bereiche (Meridiane, &#8220;Chi-Zentren&#8221;, &#8220;Organe&#8221; und Wirkungskreise, etc.) im Detail zu beachten.</p>
<p>Kurzfassungen zu jenen Themen findet man in den Glossareinträgen zu →<a title="Glossareintrag TCM" href="http://www.taichianer.at/der-begriff-tcm-die-traditionelle-chinesische-medizin#TCM_-_Traditionelle_Chinesische_Medizin" target="_blank">TCM</a> bzw. →<a title="Glossareintrag Qi Gong" href="http://www.taichianer.at/glossareintrag-qi-gong#Qi_Gong" target="_blank">Qi Gong</a>.<br />
&#8212;-</p></blockquote>
<h3 style="text-align: left;">2. Die &#8220;Energien des Taiji&#8221;</h3>
<p style="text-align: left;">Der Begriff &#8220;Energien des Taiji&#8221; wurde vermutlich erstmals vom Chinesen mit Namen <strong>Chen Gong</strong> begründet, welcher laut &#8220;Vertreter&#8221; (besser gesagt: &#8220;Verbreiter&#8221;) seiner Kunst und seiner Weisheit, auch unter dem Namen <strong>Yearning K. Chen</strong> als auch unter <strong>Chen Yan Lin</strong> bekannt und im Jahre 1906 geboren sein sollte.</p>
<p style="text-align: left;">Unter jenem Namen &#8211; oder auch: Mit jenem Namen &#8211; wurden mehrere Bücher veröffentlicht, worin aber weder über seine Person noch über sein Leben etwas preisgegeben worden ist.</p>
<p style="text-align: left;">Vermarktet werden dessen(?) Bücher mit dem Aufhänger, dass er darin bislang geheim gehaltene Trainingsinformationen der Familie Yang zugänglich mache, welche ihm als (vorgeblicher?) Schüler →<a title="Glossareintrag Yang Cheng-Fu" href="http://www.taichianer.at/wer-war-yang-cheng-fu#Yang_Cheng-Fu" target="_blank">Yang Cheng-Fu</a>&#8217;s zugänglich waren und welche er selbst erstmals schon 1943 in China sozusagen als &#8220;Raubkopie&#8221; veröffentlicht habe. Chen Gong sollte in den 1980er Jahren (noch?) in Shanghai gelebt haben, aber war für niemanden dort anzutreffen, weil er die Anonymität vorzog.</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p>Anmerkung: Sehr *strange* &#8211; nicht wahr? Mich persönlich erinnert das Ganze schon fast an die Einleitung der indischen Bhagavaghita, in welcher ausgesagt wird, dass alles folgende &#8211; der Inhalt der Lehre &#8211; auf der Erzählung eines Blinden beruhe, welcher sowohl Krishna selbst, als auch dessen Macht und Wirken, mit eigenen Augen gesehen habe. <img src='http://www.taichianer.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Nun gut.</p>
<h3 style="text-align: left;">Was ist unter dem Modell der &#8220;Energien des Taiji&#8221; zu verstehen?</h3>
<p style="text-align: left;">Die &#8220;Energien des Taiji&#8221; können als <strong>punktuelle Aufzählung von chin &#8211; Kräften</strong>, welche mit bestimmten Bewegungsabläufen (&#8221;Stellungen&#8221;) des Tai Chi Chuan (Taiji Quan) einhergehen &#8211; oder auch damit selbst definiert werden &#8211; gesehen werden.</p>
<p style="text-align: left;">Als Grundlage werden Zitate und Aussagen bekannter alter chinesischer Meister (u.a.: Yang Cheng Fu) herangezogen, welche zur Erklärung der dabei benannten &#8220;inneren Energien&#8221; (chinesisch: &#8220;Nei Jin&#8221;) &#8211; im Detail eben einfach(!): Chi, chin und →<a title="Glossareintrag shen" href="http://www.taichianer.at/was-ist-mit-shen-gemeint#shen" target="_blank">shen</a> &#8211; dienen und schließlich die <em>&#8220;wesentlichen Energien des Taiji-Quan&#8221;</em> &#8211; sozusagen &#8211; &#8220;hervorbringen&#8221; (sollen).</p>
<p style="text-align: left;">Jene &#8220;wesentlichen Energien&#8221;  werden dabei exemplarisch gelistet angeführt:</p>
<table style="text-align: left; height: 838px;" border="0" width="321">
<tbody>
<tr>
<td><strong> Bezeichnung</strong></td>
<td style="text-align: left;">Alternative<br />
Schreibweise</td>
<td>Übersetzung</td>
</tr>
<tr>
<td>Zhan Nian</td>
<td>Chan Nien</td>
<td>&#8220;anhaftend und klebend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Ting</td>
<td></td>
<td>&#8220;hörend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Dong</td>
<td>Tung</td>
<td>&#8220;interpretierend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Zuo</td>
<td>Tsou</td>
<td>&#8220;aufnehmend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Jie</td>
<td>Chieh</td>
<td>&#8220;entlehnend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Hua</td>
<td></td>
<td>&#8220;neutralisierend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Yin</td>
<td>In</td>
<td>&#8220;verleitend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Na</td>
<td></td>
<td>&#8220;ergreifend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Fa</td>
<td></td>
<td>&#8220;ausstoßend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Peng</td>
<td>P&#8217;eng</td>
<td>&#8220;nach außen und oben&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Lu</td>
<td>Liü</td>
<td>&#8220;zurückrollend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Ji</td>
<td>Chi</td>
<td>&#8220;drückend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>An</td>
<td></td>
<td>&#8220;schiebend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Cai</td>
<td>Tsai</td>
<td>&#8220;ziehend&#8221;, &#8220;wiegend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Lie</td>
<td>Lieh</td>
<td>&#8220;spaltend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Chou</td>
<td>Zhou</td>
<td>&#8220;mit dem Ellbogen&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Kao</td>
<td></td>
<td>&#8220;mit der Schulter&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Kai</td>
<td>K&#8217;ai</td>
<td>&#8220;öffnend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>He</td>
<td>Ho</td>
<td>&#8220;schließend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Ti</td>
<td>T&#8217;i</td>
<td>&#8220;steigend&#8221; oder &#8220;hebend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Chen</td>
<td></td>
<td>&#8220;sinkend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Jie</td>
<td>Chieh</td>
<td>&#8220;abfangend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Zuan</td>
<td>Tsuan</td>
<td>&#8220;bohrend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Bo</td>
<td>Po</td>
<td>&#8220;abstreifend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Cuo</td>
<td>Ts&#8217;o</td>
<td>&#8220;verdrehend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Quan</td>
<td>Ch&#8217;uan</td>
<td>&#8220;brechend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Zhuan</td>
<td>Chuan</td>
<td>&#8220;erfassend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Leng</td>
<td></td>
<td>&#8220;kalt&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Tuan</td>
<td>Duan</td>
<td>&#8220;unterbrechend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Cun</td>
<td>Ts&#8217;un</td>
<td>&#8220;kurz&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Fen</td>
<td></td>
<td>&#8220;trennend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Tou Tiao</td>
<td>Dou Tiao</td>
<td>&#8220;schüttelnd schraubend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Tou Ao</td>
<td>Dou Ao</td>
<td>&#8220;geschickt schüttelnd&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Zhe Die</td>
<td>Che Tih</td>
<td>&#8220;zusammenfaltend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Ca</td>
<td>Ts&#8217;a</td>
<td>&#8220;reibend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Pi</td>
<td>P&#8217;i</td>
<td>&#8220;schälend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Xu</td>
<td>Hsu</td>
<td>&#8220;täuschend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Lin</td>
<td></td>
<td>&#8220;nahekommend&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Chang</td>
<td>Zhang</td>
<td>&#8220;lang&#8221;</td>
</tr>
<tr>
<td>Ling Kong</td>
<td>Ling Gong</td>
<td>&#8220;pure Leere&#8221;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: left;"><strong>Diese </strong>&#8220;Energien des Taiji&#8221;  sollten entsprechend im →<a title="Glossareintrag Tui Shou" href="http://www.taichianer.at/tui-shou-was-ist-das#Tui_Shou" target="_blank">Tui Shou</a>, →<a title="Glossareintrag Ta Liü" href="http://www.taichianer.at/was-ist-ta-liu#Ta_Liue" target="_blank">Ta Liü</a> und →<a title="Glossareintrag San shou" href="http://www.taichianer.at/san-shou#San_shou" target="_blank">San Shou</a> trainiert werden und damit zu den jeweiligen &#8220;Energiewirkungen&#8221; &#8211; eben: chin &#8211; werden: <em>Ting chin, Tung chin, Jie chin, Na chin, &#8230;, Fa chin, usw. usf.</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wie </strong>man dieser Auflistung leicht entnehmen kann, finden sich unter den Begriffen nebst Wörtern aus den Bezeichnung der &#8220;klassischen →<a title="Glossareintrag Grundtechniken" href="http://www.taichianer.at/grundtechniken#Grundtechniken" target="_blank">Grundtechniken</a>&#8221; auch allgemein im Tai Chi (Chuan) verwendeter &#8211; und anders besetzter(!!!) &#8211; Wörter, beispielsweise &#8220;Yin&#8221;, &#8220;Chi&#8221; oder &#8220;Chuan&#8221;.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Anm.: Also ideal um noch mehr Verwirrung zu stiften!</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Dem &#8220;Erfindungsreichtum&#8221; sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt und geschickte &#8220;Lehrer jenes Modells&#8221; &#8211; welches jetzt schon 41 &#8220;Energien&#8221; umfasst &#8211;  werden auch in Zukunft allerlei &#8220;neue Energien&#8221; &#8211; sprich: Bezeichnungen für einzelne (körperliche) Stellungen und Anwendungen, sowie deren &#8220;Eigenschaften&#8221; &#8211; finden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Jenes Modell </strong>sollte die &#8220;innere Kampkunst&#8221; des Tai Chi (Chuan) vermitteln, folgt jedoch der allseits bekannten Lehr- und Lernmethode der &#8220;äußeren&#8221; Kampfkünste: Einzelne, körperliche Techniken, die immer <span style="text-decoration: underline;">einem</span> ganz bestimmten Zweck dienen, werden einzeln nacheinander vermittelt und ebenso angegeignet.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Es macht wenig Unterschied</strong>, dass  man dabei eben einzelne Bewegungsabläufe des Tai Chi Chuan behandelt, welche darin vorgefunden werden und sich mit entsprechenden &#8220;Energien des Taiji&#8221; (sprich: &#8220;Eigenschaften&#8221;) etikettieren lassen.</p>
<p style="text-align: left;">Grob gesagt: Ein Schüler hat jene &#8220;Liste&#8221; auswendig zu lernen und nacheinander auch  praktisch &#8220;abzuarbeiten&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;">Die tatsächlichen Hintergründe und Wirkungsweisen von Tai Chi (Taiji) können bei diesem Arbeitsmodell wunderbar einfach verschwiegen, super &#8220;verklausuliert&#8221; , als &#8220;mystisch&#8221; dargestellt oder sogar vollständig &#8220;unerwähnt&#8221; und &#8220;ungenannt&#8221; bleiben, weil der Schüler sich sehr lange auf viele Einzeldetails bzw. Einzelabläufe konzentrieren muss.</p>
<p style="text-align: left;">Der Gesamtzusammenhang (→<a title="Glossareintrag TAI CHI - Symbol" href="http://www.taichianer.at/was-bedeutet-das-tai-chi-zeichen#TAI_CHI_-_Symbol" target="_blank">TAI CHI</a>) ergäbe sich damit erst im Laufe vieler Jahre, falls(!) der Schüler jemals alles beherrscht.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Anmerkung: </strong><br />
Nach dem Motto: Wer es nicht versteht, ist selbst schuld und sollte sich einfach noch mehr Einzelheiten aneignen und noch viel mehr üben!</p></blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Das Fatale dabei:</strong><br />
Es ist keineswegs &#8220;alles falsch&#8221; und jeder Schüler jener Richtung kann durchaus viele Erfahrungen bei engagierten Lehrern machen und auch Fortschritte erzielen. Jener Weg führt jedoch über viele Umwege und Stolpersteine, die im Grunde nicht notwendig sind.</p>
<h3>3. Die  &#8220;Ba Gua&#8221;</h3>
<p style="text-align: left;">Die Ba Bua (manchmal auch: Pa Kua) können nachweislich als Modell mit &#8220;ältestem&#8221; Ursprung in erstmaliger Erwähnung im &#8220;I Ging&#8221;, dem &#8220;Buch der Wandlungen&#8221;, gesehen werden.</p>
<p style="text-align: left;">Das chinesische Wort <strong>&#8220;Ba&#8221;</strong> bedeutet übersetzt die Zahl <strong>&#8220;Acht&#8221;</strong>. <strong>&#8220;Gua</strong>&#8221; kann mit <strong>&#8220;Manifestation&#8221;</strong> oder &#8220;Wirk-Kraft&#8221; übersetzt werden.</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Ba Gua&#8221; bedeutet also &#8220;<strong>Acht Manifestationen</strong>&#8221; oder schlicht: &#8220;Acht Kräfte&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Das </strong>zugehörige Symbol ist eine Zusammenstellung aus dem Symbol für →<a title="Glossareintrag TAI CHI - Symbol" href="http://www.taichianer.at/was-bedeutet-das-tai-chi-zeichen#TAI_CHI_-_Symbol" target="_blank">TAI CHI</a>, mit der allseits bekannten Darstellung von →<a title="Glossareintrag yin" href="http://www.taichianer.at/yin#yin" target="_blank">yin</a> und →<a title="Glossareintrag yang" href="http://www.taichianer.at/yang#yang" target="_blank">yang</a> im Zentrum, umgeben von acht →<a title="Glossareintrag Trigramm" href="http://www.taichianer.at/die-chinesischen-trigramme#Trigramm" target="_blank">Trigrammen</a> (&#8221;3-Strich-Code&#8221;), stellvertretend für die Acht Grundtechniken, welche wiederum die &#8220;Gua&#8221; darstellen. Dieses zusammengesetzte Symbol wird deshalb ebenfalls als &#8220;→<a title="Glossareintrag Bagua" href="http://www.taichianer.at/bagua#Bagua" target="_blank">Bagua</a>&#8221; (andere Schreibweise: &#8220;Pakua&#8221;) bezeichnet.</p>
<p style="text-align: left;">
<a href="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/tai_chi_symbole_darstellungen/tcg_bagua_542x561.jpg" title="" class="shutterset_singlepic120" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.taichianer.at/wp-content/gallery/cache/120__270x280_tcg_bagua_542x561.jpg" alt="tcg_bagua_542x561" title="tcg_bagua_542x561" />
</a>
</p>
<p style="text-align: left;">Wie im Symbol der Bagua leicht erkennbar, kommt dem <strong>TAI CHI selbst</strong> die <strong>Kernbedeutung</strong> zu.</p>
<h3>Das Symbol wird auch zur &#8220;Kernaussage&#8221;:</h3>
<p style="text-align: left;"><strong>Das Zentrum </strong>bildet &#8220;yin und yang&#8221; (= &#8220;TAI CHI&#8221;, übertragen auch mit: &#8220;Das Allerhöchste&#8221; oder &#8220;Der Firstbalken&#8221;). Von diesem Zentrum ausgehend, &#8220;strahlen&#8221; sozusagen Mischungen (sprich: Manifestationen) von yin und yang aus.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>yin</strong> wird mit einem unterbrochenen Strich, <strong>yang</strong> mit einem durchgezogenen Strich dargestellt. Nach zwei &#8220;Mischungsphasen&#8221; yin und yang (2 &#8220;Pole&#8221; x 2 x 2) werden die 8 Manifestationen für den Menschen sichtbar. Dies sind die <strong>umgebenden Trigramme</strong>.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>&#8220;Auf einem Blick&#8221; ist alles sichtbar: </strong>→<a title="Glossareintrag TAI CHI - Symbol" href="http://www.taichianer.at/was-bedeutet-das-tai-chi-zeichen#TAI_CHI_-_Symbol" target="_blank">TAI CHI</a>, →<a title="Glossareintrag yin" href="http://www.taichianer.at/yin#yin" target="_blank">yin</a> und →<a title="Glossareintrag yang" href="http://www.taichianer.at/yang#yang" target="_blank">yang</a>, die 8 Manifestationen (= 8 Grundtechniken, →<a title="Glossareintrag Die Ba Gua" href="http://www.taichianer.at/bagua#Die_Ba_Gua" target="_blank">die &#8220;Ba Gua&#8221;</a>), die Zusammensetzung jener Grundtechniken (sprich: Deren Inhalt und Wesen).</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Anmerkung:</strong><br />
Natürlich erschließt sich die Bedeutung dieses Symboles, nur demjenigen, der sich auch damit auseinandersetzt und es für sich selbst &#8220;erarbeitet&#8221;. Dies ist auch ein Grund dafür, dass im Laufe vieler Chinesischer Generationen, etliche Interpretationen entstanden sind und einige &#8220;Neufassungen&#8221;.</p>
<p>Darüber hinaus wurden die <strong>Grundtechniken</strong> in der Anwendung &#8211; für Nichteingeweihte &#8211; <strong>mit Tiernamen und Natursymbolen verschlüsselt</strong>, um die Geheimnisse der Kampfkunst als Machtmittel zu erhalten. (Siehe dazu auch: →<a title="Link zu Blogartikel Warum haben Taichi-Übungen..." href="http://www.taichianer.at/warum-haben-taichi-ubungen-so-seltsame-blumige-namen/" target="_blank">Warum haben Taichi-Übungen so seltsame, blumige Namen?</a>)</p></blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Manchmal </strong>ist es einfach wichtig, dass bestimmte Dinge so belassen werden, wie sie sind und Menschen dafür Sorge tragen, dass das, was von essentieller Bedeutung für den Menschen und sein Leben auf der Erde sein kann, unverändert und &#8220;im Original&#8221; erhalten bleibt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Mit einem alten Werbespruch</strong>:<br />
<em>Es ist einfach nur TAI CHI drin, wo auch TAI CHI draufsteht!</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tai Chi Chuan</strong> &#8211; heisst übersetzt<br />
eben auch: &#8220;<strong>Der Weg des TAI CHI</strong>&#8221; !</p>
<h3>Mitglieder und Förderer</h3>
<p style="text-align: left;">Für unsere registrierten Mitglieder und Förderer ist die <strong>Dokumentation</strong> →<a title="Info zu dem Handbuch Die Acht Grundtechniken" href="http://www.taichianer.at/die-acht-grundtechniken-ba-gua-chang-in-tai-chi-gung/" target="_blank"><em>“Die Acht Grundtechniken – Ba Gua Chang”</em></a> als e-Book (im praktischen PDF-Format) <strong>im Download</strong> (Rubrik: →<a title="Downloadrubrik Fortgeschrittene" href="http://www.taichianer.at/download?dl_cat=4" target="_blank">Fortgeschrittene</a>) verfügbar.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Auf 56-Seiten im DIN-A4-Format</strong> findet sich eine detaillierte Beschreibung der Acht “Grundtechniken” sowie deren Anwendung, inklusive 17 grafischen Darstellungen sowie 12 umfangreichen Übersichtstabellen (Bezeichnungen, &#8220;Energieform&#8221;, Imagination, Komplementär, Tiersymbole, Körperstellung/Technik, u.a.m.)<br />
- Ein unentbehrliches Nachschlagewerk für den fortgeschrittenen Tai Chi-Schüler <em><strong>– nur für registrierte Mitglieder</strong>.</em></p>
<table style="text-align: left;" border="0" width="100%" bgcolor="#effebc">
<tbody>
<tr>
<td>
<h3>Tipps:</h3>
<ul>
<li>Weitere <strong>Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung</strong> finden sich auf der Seite: →<a title="Link zu Seite Ask a Sifu" href="http://www.taichianer.at/faq/fragen-antworten-zu-tai-chi-gung/" target="_blank">Ask a Sifu</a></li>
<li>Weitere <strong>Begriffserklärungen</strong> zu Stichwörtern <strong>von A bis Z</strong><br />
findet man(n)/frau im alphabetisch sortierten →<a title="Link zu Glossarindex" href="http://www.taichianer.at/faq/glossarindex/" target="_blank">Glossar-Index<br />
</a>&#8212;</li>
<li><strong>Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied </strong>und genieße <a title="Link zu Vorteile der Fördermitgliedschaft" href="http://www.tai-chi-gung.at/index.php/vorteile-der-mitgliedschaft.html#vorteilFoerderer" target="_blank">alle Vorteile</a>, unter anderem den Fernlehrgang:<br />
→<a title="Fördermitgliedschaft ermöglicht eLearning-Kurs" href="http://www.taichianer.at/der-erste-tai-chi-gung-fernlehrgang-online-mit-ebook-und-videos/" target="_blank">Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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