Alternative Schreibweisen: chin, jing, jin, ging (in „I Ging“);
manchmal auch: Xing (→Pinyin-Schreibweise: „X“ für gesprochen: „Tsch“/“dsch“)
Wörtliche Übersetzungen: Verhalten, Benehmen;
oder manchmal leider viel zu simplifizierend auch nur mit dem Wort „Reise“ übertragen;
Urtextlich aber in der Bedeutung: „wie es zum Ziel geht“, „was gemacht wird, um anzukommen“, also eigentlich der Reise-Weg, besser gesagt: Das „Reiseverhalten“, bzw. die „Art und Weise der Reiseausführung/der Wegbeschreitung“ –
Eigentlich müsste man sagen: Die „Wegbenehmensverhaltenseigenschaft“ (Wortneuschöpfung).
Beispiel: „tung chin(g)“ –
entspräche: Die „Wegbenehmensverhaltenseigenschaft“ (eines Menschen), um die „Energie“ (gemeint natürlich: das →Chi) in sich selbst und beim Gegenüber(!) zu „verstehen“ – Kampfkunstaspekt: Die „Wegbenehmensverhaltenseigenschaft“ um die „Energie des Gegners zu verstehen“ (sprich: Das Chi des Gegners „lesen“ zu können).
Damit ist ein weiteres Geheimnis des Tai Chi Chuan gelüftet:
Die (Aus-)Wirkung der „inneren Kräfte“ (eines Menschen) entspricht keinesfalls dem Einsatz „ominöser phantastischer parapsychischer Kräfte“, über welche nur beispielsweise Mutanten der X-Men in gleichlautenden Comics oder deren Verfilmungen verfügen, sondern dem perfekten Einsatz und Abstimmung aller dem Menschen gegebenen (natürlichen) Fähigkeiten, angepasst an eine bestimmte Situation, in perferkter Harmonie aller beteiligten Komponenten „zugleich“. Die „Kraftwirkung“ entspricht dabei „der Summe von allem Beteiligtem“ –
d.h.: „Innen“: Fühlen, Denken, „spüren“, „Lenken“(Vorstellen)…, die „Haltung“ (Einstellung!), wie „Außen“: die „Art“ der Bewegung, „die Kraftwirkung(der Vektor)“, der Impuls, …, das „Muskel(zusammen)spiel“, …, „die Stellung“ (die Position), die Schwerpunktverlagerung, usw.usf.
Man sagt ja auch: Die Summe perfekt zusammenwirkender Komponenten entspricht dabei immer mehr, als die Möglichkeit/Fähigkeit/Eigenschaft der Einzelkomponenten, oder?
siehe dazu auch Eintrag: →chin
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