Monatliches Archiv:September 2011

yin yang code

Glossareintrag: yin yang code

Alternativ: yin yang Strichcode, yin-yang-Strichcode

Vorinformation

Vor sehr langer Zeit – mehr als ca. 1300 Jahre vor Christus – tauchte in China das Werk des →I Ging auf. Ein anderer Name für dieses Schriftgut ist: Das Buch der Wandlungen.

Heute besteht dieses Werk eigentlich aus zwei Teilen: Der erste Teil stellt die ursprüngliche Überlieferung dar, der zweite Teil besteht aus einer Vielzahl von Kommentaren unterschiedlicher Autoren, welche im Laufe der Zeit hinzugefügt wurden, wobei nur einige Schreiber, wie z.B. Kung Tse, alias Konfuzius, oder Lao-Zi (alias Laotse bzw. →Lao-Tse) namentlich bekannt und überliefert sind.

Anmerkung:
Die tatsächliche Quelle des I Ging läßt sich heute nicht mehr feststellen, genausowenig, ob dieses Werk ursprünglich in China entstand, oder von woanders her übernommen worden ist.

Darüber hinaus ist ebenfalls bemerkenswert, dass hieraus in späterer Folge zwei hochrangige kulturelle Strömungen mit gegensätzlicher philosophischer Interpretation entstanden sind: Der →Taoismus und der Konfuzianismus.

Der erste Teil, der „Haupteil“ des I Ging, beschreibt das Wesen und Wirken von →TAI CHI, die Entstehung und den Wandel des Kosmos, sowie die daran beteiligten „atomaren“ Prinzipien, das untrennbar miteinander verbundene polare „Eigenschaftspaar“ →yin und yang.

Damit der Aufbau der „Welt der zehntausend Dinge“ – so benannten die alten Chinesen, die Welt und alles, was sich darin findet, also den Kosmos – anhand des dualen „Eigenschaftspaares“ leichter und übersichtlicher dargestellt werden konnte, bediente man sich dabei eines Strichcodes.

Der yin-yang-Strichcode

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Aktuelles Einsteigertraining beginnt

Der Tai Chi Gung – Landessportverein in Salzburg startet im September eine weitere Trainingsgruppe mit Einsteigern zum Tai Chi Gung.

In rund drei Monaten, bei 12 Trainingseinheiten á 1,5 Stunden, einmal wöchentlich, werden Anfänger und Einsteiger in die Kunst des Tai Chi Chuan (andere Schreibweise: Taiji Quan – beides gesprochen: „tai tschi tschu_an“) eingeführt und erlernen die Ausübung von →Tai Chi Gung (übertragen: „Die Pflege des Tai Chi“).

Es wird mit „ersten Schritten“ und Vorübungen begonnen, führt über →Danlian (Einzelübungen) bis schließlich zur ersten →Form, welche dann auch als sogenannte „volle Form“ erfasst und trainiert werden kann.

Probetraining möglich

Wer sich noch nichts oder „recht wenig“ darunter vorstellen kann, erhält die Gelegenheit bei einer Einheit als Probetraining mitzumachen.

Das Probetraining kostet EUR 5,-/Person
(Bitte sich kurz telefonisch oder via eMail anmelden, Danke!)

Das Einsteigertraining

Das Einsteigertraining findet jeweils Mittwochs (laut dem auf der Homepage abrufbaren →Terminplan Einsteigertraining) statt.

Start ist ab Mittwoch, dem 14. September 2011.

Wichtig:
Teilnehmer für das Einsteigertraining können noch den gesamten September über aufgenommen werden.

Ort:
In der Dojo-Halle des ASKÖ Salzburg, Parscher Str. 4, 5023 Salzburg-Gnigl.

Zeit:
Am Mittwoch von 20:00 – 21:30 Uhr

Detaillierte Informationen zum Einsteigertraining finden sich über den Link:→ Einsteigertraining auf der Vereinshomepage.

Die Beijing-Form

Glossareintrag: Beijing-Form

Beijing-Form

Beijing-Form ist eine andere Schreibweise (übertragen nach dem →Pinyin-System) für die im deutschen Sprachgebiet üblicherweise mit →Peking-Form bezeichneten Tai Chi -→Soloform, welche im Auftrage der chinesischen Regierung im Jahre 1955 bzw. 1956 erstmals veröffentlicht wurde.

Weitere alternative Bezeichnungen

Weitere alternative Bezeichnungen unter welchen jene Taiji-Übungsfolge ebenfalls bekannt ist:
„peking form“, „peking form taiji“, „Regierungs-Form“ oder „Kurze Fassung“ bzw. auch „24er-Form“, „24-Folgen-Form“, „24-Abfolgen-Stil“ und ähnliches.

Die vollständige Begriffserklärung

findet sich im →Glossar unter dem Eintrag Peking-Form.

Tipps:

Wozu Leistungsvergleiche in Tai Chi Gung?

Ask a Sifu: Warum werden in Tai Chi Gung Leistungsüberprüfungen gemacht?

Ähnlich gelagerte Fragen sind:

  • Wozu Leistungsvergleiche, macht das Sinn?
  • Mir wurde gesagt, Vergleiche in Tai Chi wären nicht sinnvoll und werden daher [Anm.: woanders(!)] nicht gemacht, wie könnt ihr das dann tun?
  • In Tai Chi gibt es keine Grade – Wozu Leistungsüberprüfungen?

Grundlage ist der Begriff der Meisterschaft

Der Begriff der Meisterschaft wird im Glossar unter dem Stichwort →Meisterschaft behandelt. In jenem Artikel ist auch ersichtlich, warum hierüber so viel Aufhebens betrieben wird und welche Motive in der chinesischen Tradition hierfür zu finden sind.
Ebenso vielfältig sind die Motive, warum bisher – woanders(!) – keine objektiv vergleichbaren Qualitätsmaßstäbe, sprich: Leistungsqualifikationen, eingeführt wurden.

Tai Chi Gung als Sportart

Generell nutzen wir die Erkenntnisse und Formen der chinesischen Tradition und Überlieferung des Tai Chi (Chuan) [Taiji Quan] und lehren und trainieren diese – unabhängig von exklusiven Familienüberlieferungen oder -stilen – in einer für die westliche Mentalität geeignete Art und Weise (westliche Lehrmethode / Didaktik – siehe dazu auch: →Chinesische Lehrmethoden).

Tai Chi Gung bietet als Sportart, die Synthese aus Grundlagen und Tradition des chinesischen Ursprungs sowie modernen westlichen Kenntnissen und Lehrmethoden.

Aus diesem Grund wurden auch erstmalig Leistungsvergleiche und Fortschrittsgrade in TAI CHI GUNG eingeführt. Diese können als „Messlatte“ und zugleich Bestätigung der jeweils erreichten Stufe herangezogen werden (ähnlich der Gürtelprüfungen bzw. sichtbar getragene farbige Gürtel in anderen asiatischen Kampfsportarten, beispielsweise wie bei Karate, Judo, Tae Kwon Do, etc.). Ein erreichter Grad der persönlichen Entwicklung – zumindest in sportlicher, physischer und mentaler Hinsicht – wird somit mit anderen vergleichbar, ein Fortschritt dokumentierbar.

Exkurs:
Beispielsweise „muss“ auch niemand in Karate die Prüfung für einen schwarzen Gürtel ablegen – aber jeder kann/könnte!
(Anm.: Unter bestimmten Voraussetzungen, d.h. falls…, etc.pp.).

Vergleichsmöglichkeit für den Tai Chi – Trainierenden

Die Leistungsüberprüfungen bieten somit eine Vergleichsmöglichkeit für den Tai Chi – Trainierenden. (Anm.: Qulitätskriterien beinhalten natürlich nicht nur den rein quantitativen Aspekt).

Die Leistungskriterien können dabei analog zum Qualitätsmanagement in Unternehmen gesehen werden und entsprechen daher Qualitätsmaßstäben, welche in bestimmten Parametern festgelegt wurden.

Somit klären sich für jeden Tai Chi – Trainierenden automatisch die Fragen:

  • Wo stehe ich?
  • Wie weit bin ich?

oder:

  • Wie vergleiche ich meinen Fortschritt in Tai Chi mit anderen?
  • Wieviel habe ich bereits erlernt? – Was fehlt mir noch?
    sowie:
  • Wie geht es weiter?

für manchen vielleicht auch: „Wozu trainiere ich?“.

Wir vom Tai Chi Gung – Landessportverein wollen zu Tai Chi Gung (der „Pflege des Tai Chi“) motivieren, regelmäßig trainieren und gemeinsam „weiterkommen“.

„Weiterkommen“ bedeutet dabei persönliche Entwicklungsschritte (in Tai Chi) zu vollziehen und damit Entwicklungsstufen zu erreichen, welche sich auch in objektiv nachvollziehbaren Qualitätskriterien „messen“ und somit vergleichen lassen.

Eine Meisterschaft (in Tai Chi Gung) erreicht man dabei nicht durch „Ernennung“, „Aufnahme“, „Anerkennung“, „Verkündigung“ oder sonstige subjektive Maßstäbe, Anlässe oder Kriterien, sondern durch kontinuierlich fortschreitendes Training und der Absolvierung von (stufenweisen – den aktiven Mitgliedern bekannten) Leistungsqualifikationen.

Tipps: