Monatliches Archiv:April 2011

Taiji-Kurs: Einzelübungen mit dem Langstock in Salzburg (Kurs: LSG1)

An drei Donnerstagabenden im Wochenabstand wird vom Tai Chi Gung – Landessportverein, Salzburg, der Umgang mit dem Langstock gelehrt und Anfängern der Einstieg in eine Tai Chi – Waffenform ermöglicht.


Die erste Kurseinheit ist am Donnerstag, den 5. Mai 2011, 18:30-20:00 Uhr (1,5 Std) – zwei weitere Einheiten finden an den folgenden Donnerstagen jeweils zur gleichen Uhrzeit statt.

Ziel: Vorbereitungs- und Einzelübungen zur →GUN-Form (Yang-Stil), Schlag- und Wirbeltechniken.

Der Langstock war die berühmteste Waffe im Tai Chi Chuan des alten China.

Er symbolisiert den →Drachen und ist für gewöhnlich die erste Waffe mit der in einer Waffenform geübt wird. Weiterlesen →

Ask a Sifu: Gibt es Bücher, wo alle Bedeutungen der Figuren der Peking-Form enthalten sind?

Es gab hierzu folgende Frage als Kommentar zum Artikel über die →Peking-Form

Kommentar:
„hallo

können sie mir sagen ob es ein Buch gibt wo jede einzelne Peking Form Figur erklärt wird. Ich meine damit die Bedeutung der Figur. Z.b die Wolkenhände. In der Meditation haben die Figuren doch bestimmt Hintergründe.Einige Figuren sind auch für bestimmte Körperteile gesundheitsfördernd. Z.b für die Milz oder den Magenu.s.w. Ich möchte über die Phylosophi der Peking Form besser bescheid wissen.

MfG…Melanie“

Antwort

Liebe Melanie,

Sie stellen in Bezug auf Fortschritt, Entwicklung und Weiterkommen bei/mit Tai Chi (Chuan) schon die „richtigen“ Fragen.
Wir gratulieren!

Leider wird Ihnen die Antwort hierauf wahrscheinlich weniger gefallen:
– Stand zum heutigen Tage –
Es gibt keine Bücher oder Anleitungen, worin die sogenannte „innere Form“ (Hintergründe, Bedeutung, Zweck, Allegorie, …) aller(!), beispielsweise in der Peking-Form benannten, Bewegungsabläufe (Sie nennen dies z.B. „Figur“, wir vom Tai Chi Gung – Landessportverein sprechen von →„Bildern“) beschrieben und dokumentiert wären.

Um direkt auf die von Ihnen genannte Peking-Form zurückzukommen:

  1. Es lag eben in der Absicht der „Erfinder“ jener Form, diese „nur als Gymnastik“ zu forcieren – Dies behandelt ja auch genau jener Artikel, wozu Sie Ihren Kommentar schrieben. Mao Tse Tung verbot die „inneren Kampfkünste“ – deswegen findet sich auch kein Bezug zu „inneren Aspekten“ (zumindest nicht in der von der chinesischen Regierung veröffentlichten Urfassung).
  2. Aber: Jene Form wurde ja bekanntermaßen dem →Yang-Stil entlehnt, worin wiederum… (siehe weiter unten „Fazit“)
  3. Darüber hinaus: Tai Chi (Chuan) ist NICHT Qi Gong! – Eine Verwechslung und „Vermischung“ führt in die Irre. Obwohl „gesundheitsfördernd“ ist Tai Chi (primär) nicht als „Behandlungsmethode“ gedacht und daher existieren auch zu den „Figuren“ keine Aufzeichnungen bezüglich Indikation oder Kontraindikation.

Fazit

Jede bisher erhältliche Beschreibung (Buch) über eine →Form beschränkt sich entweder vollständig auf den rein körperlichen Ablauf, liefert nur rudimentäre Aussagen über die „innere Kampf- und Bewegungskunst“ hierzu oder trennt (egal ob absichtlich oder aus Unkenntnis) die „Inhalte“ einer Form – wir nennen dies: →Aspekte(!) – vom Praktikum, also von der Anwendung.

Die Gründe warum dies so ist, sind vielfältig: Entstehung des Taiji (Tai Chi Chuan), →Irrtümer die vorherrschen, →Hintergründe & Geschichte, unterschiedliche →Stile und Richtungen, …, →Übertragungsprobleme, …, chinesische Lehrmethoden und verschiedene →„Meister“, …

Jene Gründe versucht der Tai Chi Gung – Landessportverein unter anderem via Taichianer-Forum zugänglich und verständlich zu machen.

Tiefergehendes und Aufwändigeres natürlich hauptsächlich für seine Mitglieder(!!!). Logisch, oder? Jene sorgen durch ihren Mitgliedsbeitrag und manchmal auch Mitarbeit für dessen Fortbestand.

Die Problematiken bei Bewältigung der von Ihnen angesprochenen Herausforderung, nämlich:
Die vollständige Dokumentation aller (wesentlichen) Aspekte von Bildern (wir bezeichnen, so die von Ihnen o.a. „Figuren“ – mit klarer Definition!), welche in verschiedenen(!) Formen vorkommen können, sind ebenso zahlreich wie umfassend.

Diese aufwändige und umfassende Arbeit – nennen wir es trotzdem – „Teilprojekt“, mit dem Namen:Bilddokumentationen, ist eine der Aufgaben, welchen sich der Tai Chi Gung – Landessportverein, schon bei seiner Gründung verschrieben hat (siehe dazu auch: →Absichten und Aufgaben des Vereins).

Daher kommt im Vereinsnamen auch „Tai Chi Gung“ vor, übersetzt soviel wie: „Die Pflege des Tai Chi“.

Mit heutigem Datum existieren schon sechs →Bilddokumentationen im Download. Mit insgesamt 111 DIN-A4-Seiten (mit Fotos, Grafiken, Exkursen), worin acht Bilder beschrieben sind. Wobei davon wiederum fünf Bilder den Ursprüngen von „Figuren“ der Peking-Form entsprechen und somit das beinhalten, was Sie sich erwünschten – aber eben (noch) 20 Bilder fehlen!

Diese Bilddokumentationen werden im Download unseren „eingeloggten“ Mitgliedern und Förderern zur Verfügung gestellt.
Die erste Bilddokumentation über „Wecke das Chi“ ist – auch zwecks Anschauung – jedem Besucher zugänglich: →Download Bilddokumentation „Wecke das Chi“.

Wir hoffen, Ihnen hiermit auf Ihrem weiteren Weg mit Tai Chi geholfen zu haben,
tsai tsien!

Aufruf

Werden Sie also →jetzt Fördermitglied, unterstützen Sie unseren Verein und seine Aufgaben (z.B. die Erstellung von Bilddokumentationen, Trainingsanleitung von westlichen Menschen für westliche Menschen, die Etablierung einer „neuen“ Sportart, usw.) – und „holen Sie sich“ alle Downloads und Informationen, die Mitgliedern zugänglich sind.
Siehe dazu auch beispielsweise: →Aktuelle Unterlagen für Mitglieder und Förderer.

Und das ist schon jetzt eine ganze Menge – Sie werden schon jetzt als Mitglied weit mehr über die Philosophie und Hintergründe erfahren können, als dies woanders möglich wäre.

Unterstützen Sie uns – Helfen Sie uns dadurch, anderen Menschen in ihrer Entwicklung und ihrem Fortschritt bei „Tai Chi Gung“ zu helfen.

Mehr dazu auch auf der Homepage des Vereins unter
Was wir fördernden Mitgliedern („Fördermitglieder“, „Förderer“) bieten.

Der erste Tai Chi Gung – Fernlehrgang online mit eBook und Videos

Für unsere registrierten Mitglieder und Förderer ist ab sofort die aktuelle Version des Handbuches “Tai Chi Gung – Grundkurs – Begleithandbuch zur Übungspraxis” als e-Book (im praktischen PDF-Format) im Download verfügbar.

Leseprobe ebook: „Tai Chi Gung – Grundkurs“

Dieses Handbuch – nur erhältlich als eBook – dient ebenfalls als zusätzliches Nachschlagewerk zum via Forum ermöglichten

Fernlehrgang im eLearning:

Ein Grundkurs in 12 Wochen mit – vorgeschlagenen(!) – je 3 Trainingseinheiten á 20-30 Minuten pro Woche.
Also insgesamt 36 „Trainings-Tage“ via eLearning von zu Hause aus.

Download Übersichtsblatt →Info_Fernlehrgang.pdf

Hiermit erlernen und üben Sie die Grundlagen von Tai Chi Gung bei sich zu Hause.
Als erster gemeinnütziger Verein in Österreich bietet der Tai Chi Gung – Landessportverein, Salzburg, einen Tai Chi – Grundkurs als Fernlehrgang im Internet (e-Learning) für seine Mitglieder an.

Wer bisher keine Zeit und Möglichkeit hatte, nach Salzburg zu kommen oder am Einsteigertraining teilzunehmen, kann nun auch als Förderndes Mitglied einen gesonderten Grundkurs für zu Hause absolvieren.

Egal wo Sie wohnen – in Österreich, Deutschland, Schweiz, oder sonst irgendwo… –
in 36 Trainingseinheiten zu 20-30 Minuten, aufgeteilt auf 12 Kurswochen, können ab sofort im Selbststudium unterstützt mit umfangreichem Trainingsmaterial (z.B. dem 147 DIN-A4-Seiten umfassenden bebilderten Handbuch Tai Chi Gung – Grundkurs – Begleithandbuch zur Übungspraxis“, einem Trainingsplan sowie separater Trainingsinfos und 35 Videoclips mit Einzelsequenzen und kompletter Form) die Grundlagen und Einzelübungen des Tai Chi Gung erlernt werden – ohne die Wohnung verlassen zu müssen.

Die Vorteile dabei:

  • Der Fernlehrgang kann jederzeit gestartet werden
  • Das Mitgliederforum www.taichianer.at dient als eLearning Plattform – Sie haben solange Online-Zugriff solange Sie Mitglied sind (als Förderndes Mitglied: bis 31. 12. des aktuellen Jahres – Wichtig: Kein Abo – keine automatische Verlängerung)
  • Das eBook im praktischen PDF-Format „Tai Chi Gung – Grundkurs“ im Download: 147 Seiten (DIN-A4) mit Fotos und Grafiken, 3 Kapitel (Allgemeines, Grundschule, 5-Bilder-Form), sowie 13 weitere Vorbereitungsübungen (ergänzend und alternativ zu den ebenfalls downloadbaren Trainingsinfos) – hier: →Leseprobe mit Auszügen.
  • Im Mitgliederforum finden sich zusätzlich Dokumente und Beschreibungen, sowie relevante Artikel einschließlich →Glossar
  • 35 verschiedene Videos stellen einzelne(!) Übungen und Bewegungen des Fernlehrganges dar
  • Der Kontakt „zum Lehrer“ erfolgt ebenfalls über diese Plattform bei Bedarf (→„Ask a sifu“ und/oder Nachricht – Mehr: hier geht es zu den →FAQ des Forums)
  • Die Lernziele sind Wochen-Ziele: Die Übungen werden innerhalb einer „Trainingswoche“ an den empfohlenen 3 Trainingstagen (mit je einer Trainingseinheit zu 20-30 Minuten) wiederholt –
    Sie üben, wann Sie Zeit haben! – Sie entscheiden, wann Sie fortsetzen! – Sie bestimmen, an welchem Termin, wo und wieviel trainiert wird!
  • Das „Heimtraining“ ist langsam voranschreitend aufgebaut: Man lernt „von der Pike auf“ und übt Schritt für Schritt, dabei wird im detaillierten Trainingsplan auch auf „Entwicklung der Erfahrungen“ sowie „Kräftigung“ und „Vorbereitung“ des Körpers (der Muskulatur) Rücksicht genommen.
  • Der Fernlehrgangs-Teilnehmer ist Dank dem eLearning weder termingebunden, noch an einen bestimmten Trainingsort gebunden!
  • Jeder kann Kostenlos teilnehmen, sofern er Mitglied oder Förderer ist!
    (d.h.: Teilnahmevoraussetzung = Mitgliedschaft)

Noch Fragen?

  1. Alles was Du wissen musst findet sich in diesem Forum:
    Was? Wie? Wozu? Weshalb? Warum?
  2. Alles was Du über uns, den Verein, erfahren kannst:
    Wer wir sind, Was wir machen, Wo wir sind, Wer zuständig ist, …, Mitgliedschaft, Vorteile, Absichten, Zielsetzung, Preise, …, Noch mehr Details zum Fernlehrgang für Mitglieder und Förderer, usw. usf., findest Du zusätzlich auf der Homepage unter →www.tai-chi-gung.at.

Falls, Dir dann trotzdem noch irgendetwas fehlen sollte oder dennoch etwas unklar bleibt, dann schreib uns einfach eine Nachrichtoder rufe einfach an!

Ganz einfach oder?

Also:
Jetzt Fördermitglied werden und den Fernlehrgang im eLearning starten!

Bilddokumentation zu Zurückziehen (chin. "Liü") im Download

Ab sofort ist eine weitere Bild-Dokumentation als e-Book im praktischen PDF-Format (für registrierte Mitglieder und Förderer) im Download erhältlich.

Bilddokumentationen sind von uns in Schriftform zusammengestellte, umfassende Beschreibungen der sonst nur in den Trainings behandelten und zugänglichen Informationen von Tai Chi Gung – →Bildern
(Jene Dokumentation liefert zugleich auch die Definition des behandelten Bildes).

bd008_Zurueckziehen.pdf
Bilddokumentation: „Zurückziehen“ (links/rechts)
17-Seiten-DIN-A4, Bilddokumentation 8 von Gottfried Rinner. Umfassende Beschreibung des Bildes „Zurückziehen“ – sowohl links als auch rechts ausgeführt (chin.: „liü“) lt. Definition des Tai Chi Gung (Namen, Allegorie, Ablaufbeschreibung und -Darstellungen, Überleitung, Atemtechnik, Imagination und divergierdender Kampfkunstaspekt) – nur für registrierte Mitglieder.

Alle aktuell verfügbaren Bilddokumentationen (eBooks im PDF-Format) finden sich gesammelt in der Download-Rubrik: →Bilddokumentationen.

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Taoismus – Was ist das?

Glossareintrag: Taoismus
andere Schreibweise auch:
Glossareintrag: Daoismus

Wer sich mit der chinesischen Kampfkunst bzw. der chinesischen Bewegungskunst Tai Chi (Tai Chi Chuan, Taijiquan) auseinandersetzt oder dafür interessiert, trifft unweigerlich früher oder später auch auf den Begriff des Taoismus (andere Schreibweise auch: Daoismus).

Wichtige Vorbemerkungen:

Wie bereits in dem Artikel →„Was hat Taichi (Taiji) mit Taoismus oder Konfuzianismus zu tun?“ (Seite bzw. Kategorie: →Ask a Sifu – Kurze Antwort: „Eigentlich gar nichts“) erläutert, darf keineswegs das Praktikum von Tai Chi – also das Erlernen und die Ausübung der Bewegungskunst – mit der Aneignung, Beschäftigung und Ausübung religiöser Praktiken oder Anleitungen verwechselt oder gar gleichgesetzt werden.

Vielmehr gilt es dabei zu erkennen, dass einerseits die traditionelle chinesische Lehrmeinung – nennen wir dies ruhig: Die chinesische Trainingsdidaktik – selbstverständlich mit kulturell- und epochenbedingtem Gedankengut (heute sagt man dazu: Dem Zeitgeist) verbunden ist und andererseits natürlich auch direkt mit der Einstellung und Geisteshaltung des jeweiligen chinesischen „Meisters“.

Jene „Lehren von Tai Chi“ spiegeln also direkt dessen(!) Meinung, Philosophie, Lebensweise …und eben „seiner“ Auslegung von Verhaltensweisen oder Erfahrungen mit Taiji – also: Des jeweiligen Meisters, nicht jedoch einer (generellen) Lehre von Tai Chi!

Kurz gesagt: Auch eine allfällig irgendwo erwähnte oder auch zitierte Verbindung des Tai Chi mit dem Taoismus existiert nur insofern, dass gerade jener Lehrer, Meister, Autor – der diese Verbindung herstellt(!) – seine(!) Überzeugungen (Religion, Philosophie, Lebenserfahrung) hiermit verknüpft (hat). Nicht mehr, nicht weniger!

Exkurs:
Dementsprechend wäre es durchaus denkbar, dass es irgendwann einmal, früher oder später, auf unserem Planeten sogar islamische, hinduistische, indianische, …, Tai Chi – Lehrmeinungen (oder auch →Stile) geben könnte, falls jene chinesischen Lehrmethoden 1:1 übernommen würden.

Erklärung Taoismus

Der Taoismus (Daoismus) ist eine religiös-philosophische Lehre in China aus dem 4. Jahrhundert vor Christus.
Unter den chinesischen Philosophien – im Westen oft gleichgesetzt mit Religionen – ist der Taoismus – heute – nach dem Konfuzianismus die bedeutendste Denkrichtung.

Die wichtigsten philosophischen und mystischen Lehren des Taoismus finden sich im sogenannten →“Tao-te-King“ (das Buch „vom Tao und seiner Kraft“), einer Textsammlung aus dem 3. Jahrhundert vor Christus, welches dem historisch nicht sicher verbürgten Weisen →“Lao-tse“ zugeschrieben wird.

Vereinfacht
Im Gegensatz zum Konfuzianismus, welcher den Einzelnen auffordert, nach den Regeln eines idealen Gesellschaftssystems zu leben, geht der Taoismus davon aus, dass der Einzelne keinen übersteigerten Wert auf die Vorschriften der Gesellschaft legen soll, sondern nur danach streben soll, der kosmischen Grundordnung, dem Tao (oft stark vereinfachend in lateinische Buchstaben übertragen mit: Dem „Weg“), zu entsprechen.

Dieses „Tao“ (oder „Dao“ also stark vereinfacht: Dieser „Weg“) kann weder in Worten beschrieben noch gedanklich erfasst werden.
Da das Tao „ohne Handeln“ ist, muss man sich, um ihm zu entsprechen, an das „Nichtstun“ („Das absichtslose Handeln“ ebenso wie auch: “ Dem absichtslosen Verharren und Wahrnehmen“ – ähnlich dem „Sitzen und Atmen“ in der (japanischen) Zen-Praxis, chinesisch: dem →“Wu Wei„) angleichen.

Anmerkung:
Nach den Lehren des Taoismus erreicht der Mensch die Übereinstimmung mit dem Tao dadurch, indem er nach seiner eigenen Natur lebt und sich von allen Lehren und von allem Wissen befreit. Aus dem Tao bezieht er mystische Kräfte (Tô). Diese ermöglichen, alle weltlichen Unterschiede, sogar den Unterschied zwischen Leben und Tod, zu überwinden.

Exkurs:
Auf gesellschaftspolitischer Ebene „fordern“ (Anführungszeichen!) daher die Taoisten (in China) die Rückkehr zu einem einfachen bäuerlichen Leben auf.

Dies, sowie der damit einhergehende „Gedanke des Individualismus“, war – und ist? – natürlich ein extremer Dorn im Auge zentralistisch staatlich reglementierter Gesellschaftsysteme und erklärt auch, warum Konfuzianismus präferiert wurde (wird).

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