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Serie: 100 Meistersprüche zu Tai Chi – Teil 078

100 Meistersprüche zu Tai Chi – Aussage 78

[Lesezeit: 2-3min (ohne Querverweise) – Querverweise: 8 – Checker-Zeit: 1-2 Jahre Tai Chi-Training (Schätzwerte)]

Meisterspruch 078:

„Achte aufmerksam auf das Shen und nicht das Chi, dann wird deine Schlagkraft so stark wie von bestem Stahl sein. Wenn du nur auf dein Chi achtest, werden dein Kreislauf und deine Schlagkraft matt und unwirksam bleiben.“

Eine →Transskription aus den →Tai-Chi-Klassikern.


Hintergrundinfo:

Eine Klassische Abhandlung „Zum Verständnis der 13 Bewegungsarten“ aus den Tai-chi-Klassikern.

Dieser Vergleich trifft auch auf die im vorangegangenen Meisterspruch 77 getroffenen Aussage mit dem Soldaten, dem Reiter mit der Signalflagge, zu: Wenn er ohne präzisen Auftrag losgeschickt wird, dann irren die Truppenteile ziellos auf dem Schlachtfeld umher und der Kampf geht verloren.
Sobald der Signalreiter hingegen den genauen Anweisungen des Feldherrn folgt, können die verschiedenen Truppen sich an die vorgegesehenen Positionen begeben und die Schlacht wird siegreich ausgehen.

Zur Wiederholung:
Das „jin“ (→chin) braucht zur Mobilisierung das „Chi“ und „shen“. Das „Chi“ ist zur Aktivierung auf „shen“ angewiesen.

Entscheidend ist also „→shen“ – „die Bewusstheit“ (der „Feldherr“).

Der Ratschlag zielt darauf ab, im Übungsablauf und auch im „Einsatz“ von Tai Chi, der mentalen Verfassung und „Kontemplation“ mehr Aufmerksamkeit zu schenken, anstelle sich zu bemühen, das Chi irgendwohin „zu lenken“ oder „zu leiten“ (siehe dazu auch: →Meditationsaspekt).

Es wird sogar darauf aufmerksam gemacht, dass es „ein grober (Anfänger-)Fehler“ ist, sich auf das Chi zu konzentrieren, denn dadurch wird eigentlich genau das Gegenteil erreicht, als beabsichtigt ist!

Und wiederum „beweist“ sich die Tai Chi – Philosophie/Methode dahinter (→yin und yang): Je mehr man sich auf „den Einsatz von Chi“ oder „Hinleiten von Chi“, „Umleiten von Chi“ usw. usf. kümmert oder konzentriert, desto geringer ist die Wirkung.

Sowie: Je weniger man sich um „den Chi-Fluss“ kümmert, aber je exakter(!) und präziser man den vollständigen „anderen“ Dingen/Komponenten einer Tai Chi – Bewegung, sozusagen mit Geist, Seele und Körper folgt, desto schneller und exakter fließt das Chi genau dort hin, wo es hin soll und desto „stärker“ sind die Auswirkungen.

Die „Kultivierung des Chi“ bzw. „Anregung des Chi-Flusses“ ergibt sich – man könnte sagen: automatisch – sobald man regelmäßig den Übungen Folge leistet.

Sprich: Es ist ein natürliches Ergebnis, regelmäßig fortgesetzter Übungen des Tai Chi nach einer gewissen Zeit. Dies kann weder durch „intensive Konzentration“, „Gewalt“ jeglicher Art oder „obsessive Bemühungen“ schneller erzwungen werden.

Es heißt ja auch: „Die Summe ist mehr, als die Addition der einzelnen Teile.“
In einem (lebenden) System ist „Chi“ und „Chi-Fluss“ das Ergebnis des Zusammenwirkens alle beteiligten Komponenten (siehe dazu auch: →Aspekte).
Das „maximale Ergebnis“ wird erreicht, indem alle Teile bzw. Teilsysteme auf vollkommendste Art und Weise zusammenwirken.

Fazit: Übe Dich darin, täglich – ohne Zwang und Obsession – Deine (persönliche) Perfektion in der →Methode des Tai Chi oder des Befolgens von TAI CHI zu erreichen!

…und…

Wichtige Anmerkung:
Dies bedeutet NICHT, dass man unbedingt täglich ausgewählte körperliche Tai Chi – Übungen oder „Formen-Training“ machen muss! – JEDOCH regelmäßig wiederkehrend!

Dies ist mir sehr wichtig zu erwähnen.

Denn einerseits nimmt dies den „Druck“ und damit einhergehend „das schlechte Gewissen“, welches – ich traue mich ruhig sagen: Hunderttausende von Tai Chi – Anhängern – angelastet wird, weil diese eben nicht jeden Tag die →Form üben.
Bedenke: „Das Körperliche“ ist nur ein(!) Aspekt!

Andererseits zeigt die Praxiserfahrung, dass gerade für Anfänger(!) es sehr wichtig ist, unbedingt Pausen zwischen den körperlich anspruchsvollen Trainingseinheiten einzulegen, da hierdurch enorme Fortschritte binnen kürzerer Zeit erzielt werden können. Es scheint so, als komme jemand „weniger schnell“ voran, wenn derjenige „ohne Unterbrechung“ „jeden Tag“ trainiert.

Erstaunlich, oder? – Nein, wieder „yin und yang“. Auf „Anspannung“ muss „Entspannung“ folgen. Auf „Anstrengung“, „Erholung“ – ist doch irgendwie klar, nicht wahr?

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass „der Normalbürger“ idealerweise mindestens eimal pro Woche in der Dauer von ca. 1,5 Stunden oder ca. 2-3 x pro Woche rund 25 Minuten sportlich aktiv sein solle, um optimalste körperliche Konstitution und Gesundheit bis ins hohe Alter erhalten zu können.
Wobei „sportlich aktiv“ bedeutet, dass man bei diesen Bewegungen zwar „ins Schwitzen“ kommen solle, aber „sich nicht verausgaben“!

Dies bedeutet für uns bei Tai Chi Gung als Empfehlung:
Ideal um fitt zu bleiben sind
– entweder 2-3 x pro Woche Tai Chi Form(en) üben in der Dauer von je ca. 25min,
oder
– 1-2 x pro Woche Tai Chi Training in der Gruppe zu 1,5 Std.

***

Aufklärungsserie: Das ist Tai Chi Gung – Teil 11/15

Übersicht der Tai Chi (Chuan) Familienstile

Aus den Archiven 2009 -
Erstveröffentlichung:
Von tai chi gung-User am 18. Jun 2009 um 11:09
Inhalt: Betrachtung der bekanntesten Tai Chi Stile. (Teil 1 von 3) – Der Chen-Stil
auf
http://mein.salzburg.com/interessen/sport_action/2009/06/aufklarungsserie-das-ist-tai-c-10.html 
(Hinweis: Forum & Eintrag dort nicht mehr existent)

Betrachtung der bekanntesten Tai Chi Stile. (Teil 1 von 3)

Der Chen-Stil

Vertreter des Chen-Stils berichten, der erste zuverlässige Bericht über Tai Chi (Chuan) gehe auf die Familie Chen zurück, welche im China des 17. Jahrhunderts lebte. Chen Wangtin (manchmal auch „Wantin“ geschrieben, 1600 – 1680) entwarf demnach das erste anerkannte Tai Chi – System, indem er verschiedene Formen der Shaolin-Kampfkunst, der Traditionellen Chinesischen Medizin (kurz: TCM) und der Qi Gong-(Atem-)Übungen zu einer Disziplin zusammenfasste. Er lebte in dem heute hierfür berühmten Dorf Chenjiagou (abgeleitet von der Familie „Chen“), welches in der Provinz Henan liegt.

Lange Zeit war der Chen-Tai-Chi-Familienstil ein streng und gut gehütetes Geheimnis, welches ausschließlich an männliche Familienmitglieder weitergegeben wurde, um zu vermeiden, dass durch Heirat einer Tochter diese Kenntnisse in eine andere Familie gelangen konnten. Erst als ein Mann mit Namen Yang Lu-Chan näher mit der Familie Chen in Kontakt kam, variierten die Tai Chi – Stile und verbreiteten sich in China, sowie schließlich auch weltweit (Hierbei wird trotz aller Vorbehalte dennoch darauf verwiesen, dass der Yang-Stil schließlich den Ausschlag für die große Verbreitung gab).

Der Chen-Stil gilt als einer mit den kriegerischsten Elementen, weil er schnelle, heftige Bewegungen, Sprünge, Aufstampfen und lautes Schreien beinhaltet.

Heute gelten zwei direkte Nachkommen von Chen Wangtin als „oberste Repräsentanten“ des Chen-Stils: Großmeister Chen Xiao Wang (Jahrgang 1946), welcher in Australien lebt und Großmeister Chen Zheng Lei (Jahrgang 1949), welcher nach wie vor in China lebt. Beide reisen regelmäßig – auch nach Europa und USA – um diese Kunst weiter bekannt zu machen.

Das Dorf Chengjiagou ist heute ein beliebtes Ziel für Tai-Chi-Praktizierende, wodurch auch das im Jahr 2001 gegründete Chengjiagou-Taiji-Zentrum viel beiträgt und seit Eröffnung mehreren Tausenden Interessierten das Training ermöglichte.

…Fortsetzung folgt…

mehr zum Verein unter →www.tai-chi-gung.at

Serie: 100 Meistersprüche zu Tai Chi – Teil 077

100 Meistersprüche zu Tai Chi – Aussage 77

[Lesezeit: 1-2min (ohne Querverweise) – Querverweise: 7 – Checker-Zeit: 2-3 Jahre Tai Chi-Training (Schätzwerte)]

Meisterspruch 077:

„Der Geist [shen, Bewusstsein] ist der Feldherr, das Chi die Signalflagge und die Hüfte [das Dantien] das Truppenbanner.“

Eine →Transskription [wahrscheinlich] aus den →Tai-Chi-Klassikern.


Hintergrundinfo:

Eine Klassische Abhandlung „Zum Verständnis der 13 Bewegungsarten“.

Wenn im alten China die Feldherren ihre Truppen während der Schlacht verlagern wollten, so taten sie dies mit Hilfe eines Soldaten, der eine für alle sichtbare Signalflagge zur Zielposition trug.
Sobald die Bannerträger die Signalflagge sahen, führten diese ihre angeschlossenen Truppenteile zur markierten Stelle.
Die Funktion der Bannerträger war vollständig vom Träger der Signalflagge und vom Feldherrn abhängig. Der Träger der Signalflagge hingegen nur vom Feldherrn und der Feldherr war nur sich selbst gegenüber verantwortlich.

Damit folgt:
Das „→chin“ (jin) braucht zum Einsatz das „→Chi“ und „→shen„. Das „Chi“ ist zur Aktivierung auf „shen“ angewiesen.
Die „Kräfte“ mobilisieren sich aus dem „Truppenbanner“, dieses befindet sich im →Dantien. Davon ausgehend folgen alle weiteren Vorgänge, Bewegungsabläufe, Aktionen.

Daher heisst es auch: „→Yi-chi-chin„.

Exkurs:
„Yi“ ist die „Bedingungslose Absicht“ eines „shen ming“ („Kristallklaren Geistes“).

Aufklärungsserie: Das ist Tai Chi Gung – Teil 10/15

Aus den Archiven 2009 -
Erstveröffentlichung:
Von tai chi gung-User am 13. Jun 2009 um 12:55
Inhalt: Die Geschichte(n) der Entstehung
auf
http://mein.salzburg.com/interessen/sport_action/2009/06/aufklarungsserie-das-ist-tai-c-9.html 
(Hinweis: Forum & Eintrag dort nicht mehr existent)

Die Geschichte(n) der Entstehung

Eigentlich ist es kaum verwunderlich, je weiter die Entstehungsgeschichte in die Vergangenheit zurückreicht, desto mehr Legenden ranken sich um dieses Ereignis. Wer vermag heute noch zu unterscheiden, welche Begebenheit sich auf eine mündlich überlieferte Anekdote bezieht oder schlichtweg einen Mythos darstellt?

Werden die unterschiedlichen Erzählungen, welche je nach Schule, d.h. Familienstil, überliefert wurden, miteinander verglichen, scheint es offensichtlich so zu sein, dass die Überlieferungen mehr darauf bedacht sind, eine „Urphilosophie“ und Gleichnisse für die Sinnhaftigkeit der Beschäftigung mit Tai Chi (vor allem mit dem propagierten eigenen Stil) zu vermitteln, als dem Interessierten tatsächlich historische Fakten und Begebenheiten zu liefern.

Eine dieser Geschichten des Ursprungs lautet:
Der Erfinder von Tai Chi war ein taoistischer Einsiedler namens Chang San-Feng (auch unter „Zhang Sanfeng“ bekannt), welcher um die Jahre 1300 (nach Christus) gelebt haben soll. Er war ursprünglich Staatsbeamter und zog sich nach vielen Jahren im Staatsdienst schließlich auf den heiligen Berg Wudang Shan zurück, wo er den Rest seines Lebens in Meditation und Besinnung verbrachte. [Anm.: die Wudang-Berge gelten auch heute noch als eines der Hauptzentren, wo „ursprüngliches“ Tai Chi praktiziert werden soll und welches auch als Pilgerstätte für viele westliche Besucher dient].

Eines Tages beobachtete er … – und hier gehen auch schon die Berichte selbst über jene Geschichte auseinander – manche sprechen davon, dass er von seiner Hütte oder Höhle aus eine Beobachtung machte, andere, dass er im Traum die folgende Begebenheit gesehen hatte und wiederum andere, dass er folgendes als Vision während einer Meditation an einem Flussufer erlebt hatte
– doch bleiben wir bei der Geschichte: er beobachtete den Kampf zwischen einem Kranich und einer Schlange.

Gebannt sah er, dass sobald der Kranich auf die Schlange zutrat, die Schlange dessen Nähe entglitt und wenn die Schlange sich aufbäumte, um ihrerseits den Vogel zu attackieren, der Kranich seine Flügel spreizte und sich zurückzog.
Er erkannte, das keines der beiden Tiere das andere verletzen konnte, weil beide geschmeidige runde Bewegungen, sowie Sensitivität und Zeitgefühl einsetzten, um im Wechselspiel von yin und yang dem jeweiligen Angriff zu entgehen.

Von dieser Vision (Traum, Beobachtung) inspiriert, entwarf Chang („Zhang“) eine Reihe von Bewegungen, basierend auf den Stellungen und Bewegungen, welche die Schlange und der Kranich im Kampf eingenommen hatten.

Wie viel von dieser Geschichte oder auch deren Abwandlungen wahr ist oder auch historisch belegbar ist, sei dahingestellt. Wichtig ist, dass diese Geschichte etwas vom Geist des Tai Chi vermitteln kann. Auch wenn Abwandlungen selbiger Begebenheiten „Kampf und Bewegung von Tieren“ in vielen Kampfkünsten chinesischer Herkunft, als Ursprung thematisiert und in vielen „Martial-Arts-Filmen “ vermarktet wurden.

Bemerkenswert ist:
Chang (bzw. „Zhang“) sollte ein Meister der Kampfkunst und ein Meister in der „Methode zur Verlängerung des Lebens“, „Yangsheng“ (heute bekannt unter der Bezeichnung TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin, wozu als fünfte Säule spezielle Atem- und Bewegungstechniken mit der Bezeichnung „Chi kung“ gezählt werden), gewesen sein.
Er sollte einen Weg gesucht haben, diese beiden Disziplinen zu vereinen.
Die Beobachtung (Vision, Traum) des Kampfes zwischen Schlange und Kranich ermöglichte ihm, die runden Bewegungen der „Methoden zur Verlängerung des Lebens“ („Chi kung“, seit Mitte des 20. Jahrhunderts unter dem Begriff: „Qi Gong“ bekannt) zu erweitern und gleichzeitig auch als Kampfkunst einzusetzen.
So konnte er zwei bereits sehr hoch entwickelte und separat existierende Übungssysteme vereinen und zu einer überragenden Disziplin – heute bekannt als Tai Chi (Chuan) – zusammenführen.

Über die Entstehung in der fernen Vergangenheit, ca. um 1300 n.C., scheinen sich alle Familien grob einig zu sein, auch wenn die Entstehungsgeschichte in verschiedenen Varianten weitergegeben wird.
Dazwischen, bis zum 20. Jahrhundert, klafft eine große Lücke. Aber auch in der jüngsten Geschichte des Tai Chi hängt die Historie, welche man überliefert bekommt, von demjenigen ab, welcher diese erzählt.
Besser gesagt, es hängt davon ab, welcher Stilrichtung (d.h. welcher Familienschule), der „Historiker“ zuzuordnen ist. Es gibt keine schriftlichen Quellen über die Entstehung und alle grundlegenden Texte des Tai Chi stammen aus der Neuzeit.

…Fortsetzung folgt…

mehr zum Verein unter →www.tai-chi-gung.at

Serie: 100 Meistersprüche zu Tai Chi – Teil 076

100 Meistersprüche zu Tai Chi – Aussage 76

[Lesezeit: 1-2min (ohne Querverweise) – Querverweise: 5 – Checker-Zeit: 1 Jahr Tai Chi-Training (Schätzwerte)]

Meisterspruch 076:

„Tai Chi – Sprichwort: „Sei so still wie ein Berg und beweg dich wie ein Fluss.“ „

Eine →Transskription [wahrscheinlich] aus den →Tai-Chi-Klassikern.


Hintergrundinfo:

Bitte beachten: Das Wort „wie“ leitet meist einen Vergleich ein. Einen Vergleich, keine Allegorie!
Der Berg ist hierbei also „wortwörtlich“ als „bildhafte Darstellung“ zu sehen und nicht als „Sinnbild für eine Manifestation“ zu verstehen. Ebenso der Fluss.
Berg und Fluss. Beides gilt metaphorisch.

Im Meisterspruch 73 wurde bereits der Vergleich mit dem Wasser behandelt (→siehe dort).

Persönliche Anmerkung:
Der Hinweis „[wahrscheinlich]“ bezieht sich darauf, dass dieser Spruch gerne und häufig von chinesischen Tai Chi – Lehrern genannt wird, aber nicht die Quelle, oder woher dieser ursprünglich stammt.

Es ist durchaus wahrscheinlich, dass dieser Spruch nur der mimetischen chinesischen Lehrmethode zugrunde liegt und dies eine reine Ermahnung an die Einhaltung der Disziplin des Trainingsaufbaues (nach chinesischer Art und Weise) darstellt, ohne weitere tiefere Bedeutung.
Siehe dazu auch: →Chinesische Lehrmethode.
Kurz: Der Schüler hat zu schweigen und den Bewegungen des Meisters ohne Unterbrechungen nachahmend zu folgen. So erfolgt die „Lehrstunde“ (in China).

Bedenke: Die Praxis/Anwendung von Tai Chi in der Realität ist anders!
Vgl.d.a.: Schule/Lehre/Studium vs. Realität/Leben/Berufspraxis!

Gültig ist es jedenfalls für die Ausführung einer →Solo-Form in Kontemplation!