Monatliches Archiv:August 2024

Aufklärungsserie: Das ist Tai Chi Gung – Teil 9/15

Aus den Archiven 2009 -
Erstveröffentlichung:
Von tai chi gung-User am 10. Jun 2009 um 13:00
Inhalt: Problemstellungen bei der Beschäftigung mit Tai Chi und gebotene Lösungsansätze. – 4. Fehlende Definitionen und Vergleichsmöglichkeiten
auf
http://mein.salzburg.com/interessen/sport_action/2009/06/aufklarungsserie-das-ist-tai-c-8.html
(Hinweis: Forum & Eintrag dort nicht mehr existent)

Problemstellungen bei der Beschäftigung mit Tai Chi und gebotene Lösungsansätze.

4. Fehlende Definitionen und Vergleichsmöglichkeiten

Hierin finden sich weitere Schwierigkeiten auf die der Suchende trifft.

Chinesen scheinen ungern ihre Aussagen zu präzisieren; man möchte sich nicht festlegen. Erkenntnistheoretische Überlegungen und philosophische Grundsätze sind bestimmend für östliche Lehrmethoden, welchem dem Schüler eigenständige Erkenntnisse ermöglichen sollten und infolgedessen sehr wenig vorgeben und kaum etwas erklären.

Daneben führen bereits zuvor an andere Stelle genannte Problematiken, wie die Unmenge an Stilen und Sub-Stilen, Verschleierung und Schutz der eigenen Kenntnisse, sowie die „Transskription“ ins Lateinische dazu, dass für ein und dieselbe Übung oder Bewegung (und sogar „Formen“) verschiedene Bezeichnungen und Erläuterungen vorliegen.

Es gibt daher im Grunde weder einheitliche Aussagen, Unterlagen, Übungsanleitungen oder Beschreibungen über Tai Chi allgemein, denn je nach Familienstil, Schule oder Lehrmeister differieren diese, bzw. beschreiben den jeweiligen Stil so, als wäre dies das alleinige Tai Chi Chuan.

Bedauerlicherweise machten sich bisher die meisten Lehrenden auch keine Gedanken darüber – dem abendländischen Denkansatz entsprechend – klare Definitionen festzulegen und so kommt es sogar vor, dass selbst bei uns im Abendland vorhandene Beschreibungen, gleiche Bezeichnungen für unterschiedliche Sachverhalte (Begriffe, Ausführungen etc.) innerhalb der selben Anleitung verwenden (Schlimmstenfalls dann sogar mischen).

Dies führt natürlich zu noch mehr Verwirrung und Unklarheit, gerade für denjenigen, welcher soeben erst begonnen hat, sich mit dieser Bewegungskunst auseinander zu setzen.

Beispiele:
– „die Form“ (Welche? – Welcher Stil?, Welcher Ursprung?);
– Was ist „Technik“, „Figur“, „Ablauf“, „Abfolge“, … „Schritte“? (Was wird in einer Form gezählt? – Welche
Sequenzen/Abschnitte/Wiederholungen? – Wo sind Abgrenzungen, wo Ähnlichkeiten? – Worin unterscheidet sich
eines von dem anderen? Worin liegen Gemeinsamkeiten?)
– Woran erkenne ich Entwicklung und Fortschritt? (Wie vergleiche ich diese? – Wie mit anderen?)
usw. usf.

Dies alles machte es für uns in Tai Chi Gung erforderlich, klare Begriffsbestimmungen vorzunehmen und ein allgemein gültiges, für den westlichen Menschen nachvollziehbares „Regelwerk zur Tai Chi Gung Meisterschaft“ einzusetzen.

Damit werden Unklarheiten beseitigt, Vergleiche möglich, das Verständnis größer sowie die Trainingsanleitung wesentlich leichter.

…Fortsetzung folgt…

mehr zum Verein unter →www.tai-chi-gung.at

100 Meistersprüche zu Tai Chi – Teil 075

100 Meistersprüche zu Tai Chi – Aussage 75

[Lesezeit: 1-2min (ohne Querverweise) – Querverweise: 5 – Checker-Zeit: 1-2 Jahre Tai Chi-Training (Schätzwerte)]

Meisterspruch 075:

„Das Buch der Dokumente sagt: „Der Weise besitzt das TE der Ausdauer“.“

Eine →Transskription.


Hintergrundinfo:

Das Buch der Urkunden – englisch: book of documents – gehört zu den sogenannten „Fünf Klassiker“ der (alten) chinesischen Kultur, deren Studium von Kunfuzius empfohlen wurde und daher den klassischen Kanon des Konfuzianismus bilden.

Dazu zählen:
– Das →I Ging (Yijing, I King), „Das Buch der Wandlungen“,
– Das Shijing, das Buch der Lieder (eine Volksliedsammlung),
– Das Shangshu (pinyin: Shujing), das Buch der Urkunden,
– Das Liji, das Buch der Riten (Riten für den Umgang mit Ahnen, dem König, der Familie),
Anmerkung: Welches tiefgreifenden Einfluss auf die Gestaltung der Gesellschaft in China, Japan, Korea und Vietnam hinterlassen hat,
– Das Chunqiu, die Frühlings- und Herbstannalen (eine Chronik von Ereignissen, welche dem Verfasser Konfuzius zugeschrieben werden, da darin von Begebenheiten seines Heimatortes berichtet wird);

Anmerkung:
Das „→Tao-te-king“ (Daodejing) – also das bedeutende Werk des „→Taoismus“ bzw. →Lao- Tse’s – findet sich nicht in jener Sammlung.

Bei dem „Buch der Urkunden“, bzw. „Buch der Dokumente“, handelt sich sich um eine Sammlung rhetorischer Prosa, die Persönlichkeiten des alten China zugeschrieben wird und über zwei Jahrtausende als Grundlage des Diskurses der chinesischen politischen Philosophie diente. Das Buch der Dokumente war Gegenstand einer der ältesten literarischen Kontroversen Chinas zwischen Befürwortern verschiedener Versionen des Textes.

Das Kompendium selbst enthält unter anderem Texte, deren Entstehungszeit bereits schon 1000 Jahre zurücklag, als das Buch der Urkunden in der Han-Dynastie (in der Zeit um 200 vor – bis 220 nach Christus) zum „Klassiker“ erhoben wurde. Die meisten Kapitel stammen jedoch aus späteren Zeiten, etwa die Hälfte der Texte wurde im 4. Jahrhundert systematisch umgeschrieben („gefälscht“). Aufgrund seiner Heterogenität stand das Shangshu lange Zeit im Mittelpunkt großer philosophischer Debatten.

Zum Spruch:
„Der Weise besitzt das TE der Ausdauer“

Im Titel des Werkes „Tao TE King“, findet sich ebenfalls jenes Wort, das „TE“ („dé“).
„TE“ bedeutet wortwörtlich übersetzt: Tugend, Güte, Integrität und innere Stärke (Charakterstärke).

Somit bedeutet der Satz: „Der Weise besitzt die Charakterstärke der Ausdauer“. oder:
„Des Weisen Tugend ist die Ausdauer.“

Exkurs:
„Tao-Te-King“ (bzw.: Daodejing) wäre somit:
„Leitfaden über den Sinn von Charakterstärken“.
als auch: „Kanon zum Weg der Tugend“.

Damit findet dieser Spruch Eingang in die Beschäftigung mit Tai Chi (Gung).
Nur wer über die „Charakterstärke der Ausdauer“ verfügt bzw. sich darin übt, wird langfristig Erfolge erzielen und auf dem Weg „Weisheit“ erlangen.

Aufklärungsserie: Das ist Tai Chi Gung – Teil 8/15

Aus den Archiven 2009 -
Erstveröffentlichung:
Von tai chi gung-User am 7. Jun 2009 um 14:29
Inhalt: Problemstellungen bei der Beschäftigung mit Tai Chi und gebotene Lösungsansätze. – 3. Stile, Schulen und „Meister“
auf
http://mein.salzburg.com/interessen/sport_action/2009/06/aufklarungsserie-das-ist-tai-c-7.html
(Hinweis: Forum & Eintrag dort nicht mehr existent)

Problemstellungen bei der Beschäftigung mit Tai Chi und gebotene Lösungsansätze.

3. Stile, Schulen und „Meister“

Es gilt ebenso zu erkennen, dass die (historische) Überlieferung von Tai Chi sich auf verschiedene Familien gründet und entsprechende (Familien-)Stile gelehrt und weitergegeben wurden (bekannt: Yang-, Chen-, Wu-, Lee-, Hao- und Sun-Schulen).

Man kann es sich eigentlich denken:
Natürlich ist/war jede dieser Schulen (=Familien) darauf bedacht, „die einzige und wahre Lehre“ zu vermitteln.
Aus wirtschaftlichem Gedankengang heraus gesagt: selbstverständlich wollte man keine „Betriebsgeheimnisse“ der möglichen Konkurrenz überlassen. Auch gilt zu beachten: in vergangenen Jahrhunderten waren (Nah-)Kampfkünste auch militärisch bedeutsame und kriegsentscheidende Kenntnisse.
Daher wurde sicher auch manches bewusst verschleiert und „verdreht“.
Dies setzt sich natürlich auch in den bis heute vorhandenen Trainingsanleitungen fort.

Gleichbedeutend für den Lernenden: Manche völlig idente Bewegungsabläufe und Körperstellungen werden unterschiedlich bezeichnet oder unterschiedliche Bedeutung zugemessen.

Wichtig zu erwähnen ist noch, dass auch das Postulat eines gewissen Stils keinesfalls eine Garantie darstellt, dass ein anderer Trainer oder Meister der gleichen Schule, genau das gleiche lehrt.
Meistens bezieht sich die Stilzuordnung nur auf den gemeinsamen Ursprung in der Vergangenheit, worauf der aktuell praktizierte Stil gründet und jede Generation von Lehrern oder Familienzweigen hat wieder eigene Ideen und Erfahrungen eingebracht.

Eine nähere Betrachtung und Auseinandersetzung mit der Historie und der Überlieferung des Lehrers ist somit unumgänglich, damit Vergleiche angestellt und Schwerpunkte des Stils erkannt werden können.

Wie dem auch sei – wir halten jede dieser Stilrichtungen für bemerkenswert und bedeutsam bei der Beschäftigung mit Tai Chi.

(Ein historischer Überblick der bekanntesten Stile folgt in dieser Serie noch).

Die Rolle der „Meister“ ist historisch ebenfalls unter zwei Gesichtspunkten zu sehen.
Zum einen wurde (wird?) die Meisterschaft im ostasiatischen Raum sehr simpel angesehen, was die überlieferte Aussage verdeutlicht: „Wenn du Schüler hast, dann bist du Meister“.
Wie viel ein „Meister“ „wert“ war, bzw. wie „gut“ oder „schlecht“ seine Lehre oder Befähigung war, wurde grundsätzlich – zumindest von seinen Schülern – nicht in Frage gestellt (Anm.: Warum auch? Wenn sie damit nicht einverständen wären, würden selbige ja nicht seine Schüler sein!) und konnte ebenso einfach ermittelt werden, indem man im Kampf gegenübertrat: wer gewinnt, der „hat recht“ und war folglich der bessere „Meister“ bzw. „Vertreter“ der besseren „Schule“.

Zum anderen definierten die Schulen (Familien) selbst, wer „würdig“ erscheint, diese „Rolle“ übernehmen zu dürfen und wer nicht. (Zweifelte ein andere Stil/Schule dies an wurde gekämpft – siehe oben – Anm.: was aber auch selbst bei einem Scheitern keinen Abbruch der Tradition zur Folge hatte, ansonsten würde es ja keine „alten“ Stile mehr geben, oder? *Scherz* „Es kann nur einen geben!“ – der Highländer).

Erst der westliche Einfluss führte zu den heutigen Graduierungen und den bekannten farbigen Gürtel in den Kampfsportarten (je nach Verbänden und Organisation) – Man bedenke: Selbst im allgemein recht bekannten Karate, wurde erstmals vor knapp 30 Jahren, u.a. auch vom deutschen Pionier des Modernen Karate, Albrecht Pflüger, angeregt, die bereits seit den Nachkriegsjahren im Judo verwendeten Bewertungsbogen und -kriterien für den Zweikampf nun doch auch für diese Sportart anzuwenden.

Vor zwei Jahren hat der Initiator des Tai Chi Gung – Landessportvereins nun erkannt, dass der westliche Mensch ebenso objektive Leistungsbewertungen und -überprüfungen in Tai Chi benötigt, damit diese („innere“ Kampf-) Kunst genauso als (westliche Leistungs-) Sportart praktiziert und Fortschritte in der Entwicklung dokumentiert werden können.

Eine „Meisterschaft“ in Tai Chi Gung gründet sich somit auch nicht mehr auf Traditionsfolge und Familienstilabhängigkeit, sondern folgt der Erfüllung von Leistungskriterien eines weitgehend objektiven Regelwerkes (Anmerkung: wie in anderen Kampfsportvereinen auch).

…Fortsetzung folgt…

mehr zum Verein unter →www.tai-chi-gung.at

Serie: 100 Meistersprüche zu Tai Chi – Teil 074 – Katzenbeobachtungen

100 Meistersprüche zu Tai Chi – Aussage 74

[Lesezeit: 3-5min (ohne Querverweise) – Querverweise: 12 – Checker-Zeit: 1-2 Jahre Tai Chi-Training (Schätzwerte)]

Meisterspruch 074:

„Den Zustand des Shen Ming erreichen und Handeln: Durch abgeklärtes Erinnern und gründliche Überprüfung erreichst du allmählich den Zustand, in dem du deinem eigenen Geist folgen kannst. Hier kommt es hauptsächlich darauf an, sich selbst zu überwinden und anderen folgen zu können. [Aktion erfolgt dann durch:] yin werden, um yang auszulösen und wieder zu yin zurückkehren.““““““

Eine →Transskription aus den →Taichi-Klassikern.


Hintergrundinfo:

Dieser Text aus den Taichi-Klassikern der saltshop-manuals beinhaltet drei essentielle Punkte.

Erstens
„Shen ming“ der „Diamantklare Geist“ (s.d.a. Glossareintrag: →shen ming) und wie man diesen „Bewusstseinszustand“ (bspw. im Training) einleiten kann.

Zweitens
Wie man sich vom „egozentrischen“ (Welt-)Sicht-Standpunkt lösen kann und die Wahrnehmung „nach außen“ richtet.

Drittens
Wie man sich schließlich „in Aktion“, in der Handlung, beim Handeln, ebenso selbstverständlich beim Training des Tai Chi, bzw. einer →Form und natürlich auch: In einer Kampfsituation, verhält.

Nur in der Verfassung innerer Ruhe, bin ich der Lage die aktuelle Situation „Innen“ wie „Aussen“ wahrzunehmen. Dann kann ich „hören“ und „hinhören“. Ist der eigene Geist voller Spannung oder Angst und im Kampf beispielsweise zu sehr auf Selbstschutz und Abwehr des Gegners gerichtet, dann „trübt“ dies die Wahrnehmung der aktuellen Situation, als auch die Wahrnehmung des Gegners, bzw. seiner Handlungen, sowie auch das Erkennen des gesamten Umfeldes.

Erst sobald dies „überwunden“ ist, habe ich die Chance „dem anderen zu folgen“.

Eine Aktion erfolgt dann erst mit „Yi-chi-chin“ (erläutert an →anderer Stelle), genau mit dem „Grundprinzip“ des Tai Chi (Chuan): „→yin werden, um →yang auszulösen und wieder zu yin zurückzukehren“ – aber nur mit: „Beweg dich nicht, solange der Gegner sich nicht bewegt, bewegt sich der Gegner, so komme ihm zuvor.“

Nimmt man jetzt auch noch „Sei wie Wasser“ (siehe dazu auch: →Meisterspruch 073) dazu, dann landet man exakt bei dem Verhalten einer Katze, als besten Vergleich für „gelebtes Tai Chi“:

Erhöhte Wachsamkeit, Sensibilität, Beweglichkeit und Leichtigkeit, gepaart mit einem bewussten, sparsamen Umgang mit Energie.

Eine Katze liefert die besten Beispiele dazu, welche wir hier gerne darstellen.

– Eine Katze im Energiesparmodus

Viele haben sicher schon beobachtet, das eine schlafende Katze – meistens handelt es sich aber eher um einen „Standby-Energiesparmodus“ als Schlafen – blitzschnell hellwach ist, wenn beispielsweise ein Maus vorbeiläuft.

Katze beherrscht „yin-yang“

Eine Katze kann im Sprung das zehnfache ihrer Körperhöhe erreichen. Die gelingt zum großen Teil dadurch, dass alle Muskeln und Sehnen entspannt sind und sie dadurch leicht und beweglich wird, sie innerhalb eines Sekundebruchteiles anspannt und sofort wieder loslässt. „yin werden, um yang auszulösen und wieder in yin zurückkehren“.

Katze beherrscht „Yi“
Die Katze macht von „Yi“ der „Bewegungsabsicht“ Gebrauch. Man braucht nur einmal auf die Augen einer Katze zu achten, bevor sie losspringt. Es erscheint so, dass die Augen die Absicht schon vorher ins Ziel bringen.

– Katze beherrscht „Tai Chi Prinzipien“
Viele gute Tai Chi – Bewegungen lassen sich an einer Katze bei der Mäusejagd beobachten.
Sie kann „stundenlang“ entspannt und ohne Bewegung vor einem Mausloch sitzen
(„Energiesparmodus“).
Sobald sie die Maus erblickt, sinkt sie zuerst tief in die Beine hinein und senkt den Schwerpunkt extrem ab. Dann verharrt sie still und unbewegt, wobei sie von außen beobachtet völlig entspannt scheint. Schließlich weiten sich ihre Augen und der Blick richtet sich konzentriert auf die Maus. Die Augen bringen die geistige Verfassung zum Ausdruck, sie liegt geduldig auf der Lauer. Wenn die Maus sich nicht bewegt, bewegt sich auch die Katze nicht. Wendet die Maus sich jedoch zur Flucht, schlägt die Katze blitzschnell zu, indem sie der Maus den Weg abschneidet und sie fängt.

– Katze übt „Sei wie Wasser“: „Wasser passt sich jedem Gefäß an“

– Katze übt „Sei wie Wasser“: „Wasser fließt über jeden Untergrund“


– Katze übt „Sei wie Wasser“: „Wasser dringt in die kleinste Ritze ein“
Wasser kann in die kleinste Ritze eindringen – eine Katze kann in jedes Loch, jede Öffnung, solange der Kopf (genauer gesagt: die Schädelknochen) durchpassen. Hilfreich ist dabei auch, dass bei einer Katze die Gliedmaßen quasi direkt mit der Wirbelsäule verbunden sind und nicht wie beispielsweise beim Menschen die Arme via „Schulterapparatur“ oder Beine via „Hüftapparatur“. Die Katze kann daher alle Extremitäten eng anlegen und „sich schmal machen“ – nur der Kopf kann nicht „verkleinert“ werden.

– Katze „ist wie Wasser“:
Wasser kann ruhig in einem Bergsee sein, bis es herabstürzt, dann…

Anmerkung:

In den →Ba Gua steht der Tiger (= Großkatze) als Allegorie für Wasser.
Beispielswiese das →Bild: „Den Tiger zum Berg tragen“ („Wasser“ ⇒ „Berg“).

Bildquellen: Fotos von →Irene-Katrin Hollaus. Mit freundlicher Genehmigung für den Tai Chi Gung – Landessportverein Salzburg.