Monatliches Archiv:Mai 2023

Trauernachricht zu Gertrude Hollaus

In Liebe und Dankbarkeit erinnern sich:
Ihre Tochter Iréne-Katrin Hollaus, ihr Lebenspartner Gottfried Michael Rinner, Freunde und Vereinsmitglieder, Verwandte, Nachbarn, Arbeitskollegen, Patienten und viele andere mehr, denen sie im Leben begegnet ist.

→Download als PDF

Die Gedenkseite mit Möglichkeit zur Kondolenz an die Familie  findet sich unter: →
https://bestattungen-mielke.gemeinsam-trauern.net/Begleiten/gertrude-hollaus

Als Mitbegründerin und Vorstandsmitglied des Tai Chi Gung – Landessportverein war es ihr immer wichtig, diesen jederzeit zu unterstützen, ohne selbst öffentlich aufzutreten.

Statt Blumen oder Devotionalien zu überreichen, bitten wir in ihrem Sinne um eine Spende an den Tai Chi Gung – Landessportverein, Salzburg, auf das Konto bei der BAWAG P.S.K. –
BIC: BAWAATWW – IBAN: AT94 6000 0005 1004 4053

Serie: 100 Meistersprüche zu Tai Chi – Teil 034

100 Meistersprüche zu Tai Chi – Aussage 34


Meisterspruch 034:

[aus dem Wu-Stil]:

„Deine ganze Aufmerksamkeit sollte auf den Geist und nicht auf den Atem gerichtet sein. Daher vergiss das Atmen, verlass dich auf den Geist, und deine Kräfte werden wachsen“

(Transkription nach Wu Yü Hsiang [→Wu-Stil!]).


Hintergrundinfo:

Wu Yü Hsiang (Pinyin: Wu Yuxiang), 1812-1880, Familienname also „Wu“, war ein Tai Chi Chuan (taijiquan) Lehrer und Staatsbeamter in der Qing-Dynastie. Er war Gelehrter aus einer wohlhabenden und einflussreichen Familie und wurde Meisterschüler von →Yang Lu-Chan (1799-1872), dem Begruender des Yang-Stiles.

Durch dessen Vermittlung, sollte Wu Yü Hsiang ebenfalls eine kurze Zeitspanne bei der →Chen Familie unter Chen Qingping trainiert haben (Frage: Wäre damit „Chen Bingqi“, 12. Generation Chen-Stil, lt. WTCA gemeint? – wie passt das zeitlich?).

Als die berühmtesten Schüler von Wu Yü Hsiang gelten seine Neffen Li I-Yu (1832-1892), sowie Hao und Sun Lu-t’ang (1860-1933). Die Begründer des (alten)Wu-Stils, des Wu (→Hao)-Stils und des →Sun-Stiles!

Anmerkung:

Tai Chi ist keine Atemübung oder Atemgymnastik(!) – erst in weiterer Stufe der Ausübung einer →Form, sobald man den körperlichen →Aspekt (den Bewegungsablauf!) gemeistert hat, wendet man sich dem Atem zu, um dann schließlich die „Konzentration auf den Atemaspekt“ zu vergessen, sobald man wiederum „jene Stufe“ gemeistert hat – daher gilt nicht nur(!) für den Anfänger sein Rat [aber eben differenziert!].

Serie: 100 Meistersprüche zu Tai Chi – Teil 033

100 Meistersprüche zu Tai Chi – Aussage 33


Meisterspruch 033:

[klassischer Chi Kung-Text]:

„Wenn Chi richtig fließt, dann gedeiht ching, die Essenz, und shen blüht.“

(Transkription nach einem klassichen Text zu Chi-Kung).


Hintergrundinfo:

„Chi-Kung“ („Chi Gung“), „die Pflege des Chi“, sowie „→Yangsheng“ – die Kunst der Lebensverlängerung (mit bestimmten Bewegungen, Atemtechniken und Konzentrationsübungen) galt im alten China (vor der Kulturrevolution) als eine der „5-Künste“, welche der gebildete Chinese neben Kalligraphie, Poesie, Malerei und dem Praktikum der Kampfkunst („wu shu“) zu erlernen, zu verbessern und (tagtäglich) anzuwenden hatte.

„Qi Gong“ [hingegen] ist eine „moderne Art“ davon. Dieser Begriff und das dazugehörige System wurde von einem chinesischen Arzt 1956 „erfunden“. Es basiert auf den „Erkenntnissen der 5 Wandlungsphasen“ und fand dank der Unterstützung und Befürwortung durch die chinesische Regierung von da an starke Verbreitung.

Details zu den einzelnen Begriffen finden sich im →Glossar unter: