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Serie: 100 Meistersprüche zu Tai Chi – Teil 039

100 Meistersprüche zu Tai Chi – Aussage 39

[Lesezeit: 2min – Querverweise: 8 – Checker-Zeit: 2-3 Jahre (Schätzwerte)]

Meisterspruch 039:

„Beim Tai Chi Chuan soll nicht die geringste Kraft angewandt werden… Oder zweifelt ihr etwa, auf diesem Wege Kraft zu entwickeln?“

(Transkription nach →Yang Cheng-Fu).


Hintergrundinfo:

Meister Cheng-Fu aus der Familie →Yang, trifft diese Aussage wahrscheinlich bewusst ähnlich einem buddhistischen „Koan“, um dem (Ur-)Prinzip von →Tai Chi (→yin und yang) treu zu bleiben.

Im Grunde meint er genau das, was er schon woanders ausgesagt hatte: „Benutze kein li!“ und treibt dies auf die Spitze.

Er sagt: „Setze nicht einmal die geringste MUSKELKRAFT („→li„) ein“„nicht einmal im Kampf“ (deshalb: „Tai Chi →Chuan„) und verweist darauf, dass „der Zweifel“ genau das Hindernis darstellt, um „die wahre Kraft“, welche in der Anwendung von →Tai Chi (Chuan) „erzeugt“ werden kann, nutzen zu können.

Der „Ursprung“ jener „Kraft“ liegt nicht in der „Ausformung“ von noch stärkeren Muskeln oder deren Anwendung, sondern innerhalb „der Methode“, „dem Chi-Fluss“, „der (geistigen) Einstellung“ sowie „der Haltung“, bzw. „dem Verhalten“.

Auch: Je weniger „Bedeutung“ und „Beachtung“ der Muskelkraft gegeben wird, desto stärker wirkt „die Kraft des Systems“. (Könnt ihr es erkennen? – Auch hier wiederum: yin und yang!).

Anders formuliert: „Sobald man bewusst keine (Muskel-)Kraft anwendet, umso stärker ist die Kraft(wirkung) in der Ausführung (eines Bildes/einer Bewegung)!“
Das ist das sichtbare Geheimnis von „→Yi – Chi – chin„.

Trauernachricht zu Gertrude Hollaus

In Liebe und Dankbarkeit erinnern sich:
Ihre Tochter Iréne-Katrin Hollaus, ihr Lebenspartner Gottfried Michael Rinner, Freunde und Vereinsmitglieder, Verwandte, Nachbarn, Arbeitskollegen, Patienten und viele andere mehr, denen sie im Leben begegnet ist.

→Download als PDF

Die Gedenkseite mit Möglichkeit zur Kondolenz an die Familie  findet sich unter: →
https://bestattungen-mielke.gemeinsam-trauern.net/Begleiten/gertrude-hollaus

Als Mitbegründerin und Vorstandsmitglied des Tai Chi Gung – Landessportverein war es ihr immer wichtig, diesen jederzeit zu unterstützen, ohne selbst öffentlich aufzutreten.

Statt Blumen oder Devotionalien zu überreichen, bitten wir in ihrem Sinne um eine Spende an den Tai Chi Gung – Landessportverein, Salzburg, auf das Konto bei der BAWAG P.S.K. –
BIC: BAWAATWW – IBAN: AT94 6000 0005 1004 4053

Tai Chi Gung jetzt auch in Kiel

Irene als „TCG-Ambassador“ – ab 8. Jan. 2020 regelmäßig in Kiel

Vor zwei Jahren verlegte unser Mitglied und Trainerin,
Iréne-Katrin Hollaus ihren Lebensmittelpunkt nach Kiel.
Sie hatte sich zuvor in einen Nordmann verguckt und danach – wie es scheint – auch in die Stadt verliebt.

„Unsere“ Irene,
die erste Meisterin des Tai Chi Gung in Österreich,
ausgebildete T.C.G.I. – Tai Chi Gung – Instruktorin,
war fort aus Salzburg (*sniff*),
blieb aber ihrer Sportart treu und trainiert regelmäßig weiter.

Nun hat sie auch eine Heimstatt für Ihr sportliches Wirken in Kiel gefunden: Den NDTSV Holsatia Kiel v. 1887 e.V.

Als Trainerin der neuen Sparte Tai Chi Gung,
leitet sie dort – ab 8. Jan. 2020 – die dann jeweils mittwochs und sonntags stattfindenden Übungseinheiten an.

Wir freuen uns für Irene und beglückwünschen den NDTSV Holsatia sowie die Kieler: Mit neuem Jahr wird offiziell erstmals Tai Chi Gung in Kiel angeboten.

Wir sind schon sehr gespannt, von welchen Taichianern „aus dem hohen Norden“ wir noch zu hören/lesen bekommen.

Hier noch etwas aus unserem Archiv:

Irene nach erster Leistungsprüfung 2009:


oder
2015 beim Stocktraining :

   (Vorschaubilder einfach anklicken zur Vollansicht)

…und hier gehts zu ihrem Blog: → www.hikimoon.de

Der Pferdestand

Glossareintrag: Pferdestand

m.E.: = ein fürchterlicher Neologismus chinesischer Überlieferungen aus den 1970ern, welcher sich in den verschiedensten Beschreibungen bis heute beharrlich hält!

Gemeint ist dabei aber nicht, das jemand „wie ein Pferd“ steht, sondern die Beine so breit hält „wie ein Reiter, der auf einem Pferd sitzt“ – also eigentlich die „→Reiterhaltung“ – dabei aber nicht wie ein breites →Wu Chi, sondern als →Endposition eines →Bildes mit „breitem, tiefem Bogenschritt“ (manchmal dann eben auch „Bogenstand“).

Es wurde also das „Pferd“ mit dem „Reiter“ verwechselt!

Siehe dazu auch: →Bogenschritt

Tipps: