TaiChianer

Forum der Tai Chi Gung – Mitglieder

Archiv für Juli, 2010

Neu – Fernlehrgang Tai Chi Gung verfügbar!

Donnerstag 29. Juli 2010 von websifu

[Aktualisiert am 1. Oktober 2010]

Als erster Verein bietet der Tai Chi Gung – Landessportverein, Salzburg, nun einen Tai Chi – Grundkurs als Fernlehrgang im Internet (e-Learning) an.

Motto: Wir können nicht jederzeit überall sein – Aber: Du kannst Dir’s von überall runterladen!

Wer bisher keine Zeit und Möglichkeit hatte, nach Salzburg zu kommen und am Einsteigertraining teilzunehmen, kann nun einen gesonderten Grundkurs für zu Hause absolvieren:

In 36 Trainingseinheiten zu 20-30 Minuten, aufgeteilt auf 12 Kurswochen, können ab sofort im Selbststudium unterstützt mit umfangreichen Trainingsmaterial (Handbuch, Trainingsplan, Trainingsinfos und Videoclips) die Grundlagen und Einzelübungen des Tai Chi Gung erlernt werden – ohne die Wohnung zu verlassen.

Der Online-Lehrgang folgt dabei den Erkenntnissen neuester Studien und jahrelanger Trainingserfahrung in Tai Chi (Taiji).

Der Inhalt entspricht – natürlich dem eLearning angepasst – unserem Einsteigertraining (Datei: Inhalte_Einsteigerkurs.pdf)

Wie?

  1. Antrag auf Fördermitgliedschaft für das laufende Jahr stellen.
  2. 75,- EUR Förderbeitrag zahlen (einmalig, für das Kalenderjahr – kein Abo!)
  3. Nach Erhalt der Registrierung und Freischaltung einfach im Mitgliederforum downloaden.

Wann und Wo?

Ab sofort hier im Mitgliederforum:

Downloadbereich Fernlehrgang.

Egal, wo Du zu Hause bist – Österreich, Deutschland, Schweiz… – jedes Fördermitglied kann mitmachen und zu Hause trainieren!

Du brauchst nur einen Internetzugang (bzw. die Anleitungen in Deutsch sollten gelesen werden können ;-) )

Zusatzinfo

Fördermitglieder, welche erst im November oder Dezember des jeweiligen Jahres aufgenommen wurden, erhalten mindestens 3 Monate Zugang (”Freischaltung”) zum Mitgliederforum, um das E-Learning abschließen zu können.

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Manche (Lehrer) sind der Meinung, dass Tai Chi nichts mit kämpfen zu tun hat. Ist das richtig?

Dienstag 27. Juli 2010 von websifu

Antwort: Nein, das ist falsch!

Auch manche aus China stammende Lehrer kennen den Tai-Chi-Kampf gar nicht selbst, weil man dort in der Regel drei Jahre lang als Anfänger gilt und erst fünf Jahre lang weiter üben und lernen muß, bevor man überhaupt anfängt, vom Kämpfen zu sprechen.

Ein Tai-Chi-Kampf hat direkt mit der Philosophie von TAI CHI zu tun und ist damit eine hochentwickelte Kampftechnik der Ying-Yang-Theorie. Nur durch langjähriges Üben kann der Kampfaspekt verstanden werden – manche Lehrer haben selbst erst ein bis zwei Jahre lang gelernt und unterrichten schon. Wie könnten diese also den “Tai-Chi-Kampf” verstehen?

Und:

Wer nichts vom Kampf weiß, kann TAI CHI ebenfalls nur oberflächlich verstehen.

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Wann soll man Tai Chi üben?

Sonntag 25. Juli 2010 von websifu

Antwort

Morgens, mittags, abends – Wann immer DU Zeit hast.

Die Wissenschaft hat längst bestätigt, was einige von uns auch davor schon geahnt haben: Es gibt Menschen, deren Tageshöchstform in der Früh und am Morgen zu finden ist (Morgenmenschen) und es gibt Menschen, deren höchstes Leistungspotential am Nachmittag und am Abend erreicht wird (Abendmenschen).

Richte Dich nach Deinem persönlichen Rhythmus und Möglichkeiten:

Es hat keinen Sinn, Dich wider Deiner Natur “zu quälen”. Mache Deine Übungen, wann diese für Dich am besten erscheinen, egal ob dies morgens oder abends ist.

Da durch Tai Chi-Übungen der Energiefluss in Deinem Körper angeregt wird und Du Dich trotz körperlicher “Entspanntheit” und “Lockerheit”, eher “erfrischt” und “gestärkt” fühlen wirst, sollen die Übungen nicht unbedingt direkt vor dem Schlafengehen gemacht werden. Ansonsten spricht nichts dagegen diese auch erst am Abend zu machen.

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Gibt es Geheimnisse beim Tai Chi?

Dienstag 20. Juli 2010 von websifu

Antwort

Ja, selbstverständlich!

Bevor Du selbst “richtig” anfängst zu üben, erscheint Dir vieles bei Tai Chi (Chuan) geheimnisvoll.
Je länger Du übst, desto weniger Geheimnisse wird es für Dich geben.

Manches erschließt sich Dir schneller, anderes benötigt vielleicht Jahre.

Tai Chi Gung ist das tägliche Streben nach dem “Allesumfassenden” – “Kung Fu” ist die Bezeichnung der Art diesen Weg zu beschreiten.

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Long – Der Drache

Montag 19. Juli 2010 von websifu

Bedeutung und Symbol des Drachen (chinesisch: “long”)

Glossareintrag: Long

Das chinesische Wort “Long” bezeichnet einen Drachen.

Der Drache gilt in China als die mythische Figur und Allegorie schlechthin. Es ist das Symbol, welches in unzähligen Darstellungen der chinesischen Kunst und Kultur verewigt ist.

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In der chinesischen Mythologie wird er als ein Wesen beschrieben, das sowohl auf der Erde als auch im Himmel sowie auch im Meer existieren kann.
Er stellt die Allgegenwärtigkeit, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit schlechthin dar.

Der Drache steht (unter anderen) als Symbol und Allegorie für:

  • den Langstock (der →”Gun“) als Waffe
  • die Vereinigung der Kräfte des Himmels mit den Kräften der Erde (kosmische Kraft und “Kundalini”, die Schlangenkraft; in der westlichen Mystik auch bekannt als “Ouroborus” – die “geflügelte Schlange”)
  • die “→Grundtechnik” mit Namen “lie”, bzw. “lieh” – “der Donner” (aus dem →”Ba Gua“)

Den rote Drachen ordnen die Chinesen sich selbst, ihrem Land, bzw. generell dem Osten zu.
Der weisse Drache (”→Bai Long”) wird dem westlichen Menschen, der westlichen Kultur und Erdregion (Europa, Europäer), also “dem Westen” zugeordnet.

Exkurs:

Die Legende besagt, dass der weisse Drache im Westen ruhe. Sobald er erwacht ist, bricht eine neue Epoche an.

Zuerst wird er kaum wahrgenommen, dann jedoch lehrt er den dunklen Kräften (das sind alle Bestrebungen wider der Natur, wider dem Leben und wider der Menschen – also: Egoistische und selbstsüchtige Bestrebungen Einzelner oder bestimmter Gruppen) gehörig das Fürchten – vor allem da er als Sinnbild für Vernunft, Wahrheit und geistige Harmonie als unzerstörbar gilt.

Viele Menschen ängstigen sich oder sind einfach nur verunsichert, während dieser Zeit, da sie viel zu lange in Täuschung lebten und “falschen Göttern” huldigten. Nichts ist mehr so, wie es ursprünglich scheinte.
Schlussendlich obsiegt Wahrheit und Klarheit und sucht die Verbindung mit dem roten Drachen (Wohlstand, Überlieferung und Tradition). Da jeder der beiden Drache für sich allein nicht in Harmonie existieren kann, vereinigen sich beide “Drachen” und bilden die Grundlage der neuen Welt und des neuen Zeitalters (Östliche und westliche Kultur vereint). Das Gleichgewicht zwischen Menschen und zwischen Mensch und Natur (der Umwelt) ist wieder hergestellt.

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