Monatliches Archiv:September 2020

Warum ausgerechnet jetzt Tai Chi?

Wir leben in interessanten Zeiten – wie die Araber zu sagen pflegen.

Anders formuliert: Eigentlich ist immer „irgendetwas“ los.

Egal zu welcher Zeit, ja sogar: Egal zu welcher Epoche (wenn man das Ganze geschichtlich betrachtet), gibt es immer Gründe, etwas zu tun oder es zu lassen. Letztendlich bestimmt der Mensch, wohin ihn seine Handlungen führen.

Der Ursprung jeglicher Handlung liegt in den Gedanken.

Fortgesetzte Gedanken in eine bestimmte Richtung oder besser gesagt: Die regelmäßige Fokussierung des Bewusstseins auf bestimmte gleichartige Ereignisse, Um- oder Zustände führt dazu, dass Handlungen wiederholt werden, welche eben jenem „Gedankengut“ entsprechen. Unabhängig davon, ob man „das will“ oder „nicht will“.

Anders ausgedrückt: Egal ob man die Ergebnisse jener wiederholten Handlungen als „wünschenswert“, „erstrebenswert“ empfindet oder sogar „vermeiden“ will oder „überhaupt ablehnt“ – diese werden „eintreten“, sobald man sich lange genug damit „beschäftigt“.

Fatalerweise treten genau dann jene „Probleme“ umso stärker in Erscheinung, je „intensiver“ jemand diese „vermeiden“ will.

Dies bezeichnet zum Beispiel der russische Autor Vadim Zeland in seinen Büchern über „Transsurfing“ als „Nivellierungskräfte“.

Wir Taichianer bezeichnen dies als „Gesetz des Ausgleichs“: Alles in der Natur strebt nach Gleichgewicht. Ein Luftdruckgefälle wird durch Wind ausgeglichen, ein Temperaturunterschied durch Wärmeaustausch.
Wo immer ein überschüssiges (Energie-)Potenzial existiert, treten Nivellierungskräfte in Erscheinung, die auf die Beseitigung des Ungleichgewichts abzielen. Anders als in der westlichen Kultur, wo tunlichst ja geradezu vermieden wird, auch nur annähernd die Sprache auf dieses alltägliche und überall anzutreffende, ja sagen wir ruhig: Weltgesetz, zu bringen, finden sich in den Überlieferungen der chinesischen Kultur jahrtausend(!) alte Aufzeichnungen zu diesem Thema, sowie auch das entsprechende Symbol als bildhafte Darstellung dazu, das →TAI CHI TU
(treffend übersetzt mit: „Das Allerhöchste“).

Worauf wollen wir hinaus:

Es wird immer irgendeine Krankheit, irgend ein „Problem“, „den Tod“, „das Negative“ geben – die Frage ist jedoch:
Wieviel „Raum“ gebe ich jenen Dingen in meinen Gedanken, meinem Bewusstsein?

Lasse ich es zu, dass jene Dinge mein Denken und Handeln – mein Leben? – bestimmen, oder wende ich mich stattdessem „dem Positiven“, „der Gesundheit“, „dem Fortschritt“ und „der Weiterentwicklung“ zu?

Eine Möglichkeit, einen „positiven Kontrapunkt“ zu setzen, sowie „etwas Gutes“ für sich und seine Gesundheit, ja in Summe für den eigenen Körper, Geist und Seele zu tun, ist das Training von Tai Chi Gung.

Was dies alles beinhaltet, welche „Wirkungen“ dies erzielt und was man dabei noch alles erreichen könnte
vermitteln(!) wir im angebotenen

Probetraining
am Mittwoch, den 7. Oktober 2020.
(Beginn: 20:00 Uhr – Ende: 21:30 Uhr).

Also (nach Erich Kästner): „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“!

Anmeldung unter: http://www.taichianer.at/probetraining/

Probetraining am 7. Oktober 2020

Neuer Termin zum Probetraining für Einsteiger

Wir verstehen, dass wegen der erneuten Verschärfung der COVID19-Maßnahmen der österreichischen Regierung viele Menschen verunsichert oder verängstigt sind und haben daher den Beginn des Einsteigertrainings in den Oktober verschoben.

Frei nach Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es selber“ ist es gerade in der jetzigen Zeit wichtig, sich selbst um seine Gesundheit und sein Wohlbefinden zu kümmern.

Regelmäßige Termine zum Training mit Gleichgesinnten bieten ideale Voraussetzungen, um tatsächlich Fortschritte zu erzielen (Überwindung des „inneren Schweinehundes“ – „Ui, heute muss ich ja zu…“ usw.), Stärkung der sozialen Kontakte (wider dem „Cocooning“ – „…jetzt sitze ich schon wieder allein auf der Couch vorm Fernseher, doch ich könnte…) und der Freude, gemeinsam mit anderen ein gestecktes Ziel erreicht zu haben („Boah, ich hätte mir nicht gedacht, dass wir[!] das in dieser Zeit geschafft haben“).

Der Tai Chi Gung – Landessportverein hat die Möglichkeit in einer sehr schönen Halle (Holzbau mit Aussicht! – kein „Betonbunker“ im Keller!) bei ausreichend (Sicherheits-)Abstand, Tai Chi – Training anzubieten.

Ein Probetraining bietet die Chance uns und unsere Sportart kennen zu lernen.

Termin: 7. Oktober 2020

Anmeldung erforderlich: →Probetrainingsanmeldung

mehr:
Terminplan
Inhalte Einsteigertraining

50plus – Na, und?

Die westlich geprägten Menschen haben eine recht krude Vorstellung davon, was ein Mensch denn an sportlicher Betätigung machen solle, damit er möglichst fitt bis ins hohe Alter bleibt.

Das Problem:

Der Maßstab und die Ausrichtung ist dabei völlig falsch gewählt!

Man solle immer „besser“ werden, im Sinne von: „Höher“, „weiter“, „schneller“ – Quantität anstelle von Qualität! – die Meßlatte an der sich „junge Athleten“ untereinander beweisen. Es zählt der Sekunden-vorsprung, die erreichte Sprung- oder sonstige Weite oder Höhe, die Anzahl der Tore, Treffer oder sonstiger quantitativer Zielpunkte – selbstverständlich eine Domäne und das Vorrecht „der Jugend“!

Wie sieht es jedoch mit einer sportlichen Betätigung im Sinne einer „Kunstform“ (qualitativ) aus?
Wo zählt die Erfahrung?
Wo wird man – im und mit(!) – zunehmenden Alter immer besser und besser?
Welche Sportart kennst Du, wo Du, je länger Du diese ausführst und je älter Du wirst, immer besser und besser wirst? …Na, sag schon!?

Die Lösung: Tai Chi Gung

Eine Sportart – besser: Eine Bewegungskunst – welche jederzeit und überall geübt werden kann.

Einfach faszinierend anders,
als alle Bewegungsangebote,
die Du üblicherweise
woanders erhälst!

„Zusehen“ bleibt unverständlich,
„Verstehen“ ist Trostpreis,
„Mitmachen“ wirkt „plötzlich“!

Egal, wie alt jemand ist.

Wir könnten auch sagen: Tai Chi ist genau dann das Richtige, wenn jemand für andere Sportarten „zu alt“, oder aus sonstigen Gründen „ungeeignet“ ist.
Tai Chi wird für einen Menschen gerade erst dann richtig interessant, wenn seine Karriere in einer „üblichen“ westlichen Leistungssportart bereits vorbei ist.

So finden sich viele Tai-Chi-Begeisterte unter ehemaligen Kampfsportlern, ehemaligen Fußballern, ehemaligen Hockeyspielern, oder anderen „ehemaligen Leistungssportlern“, welche aufgrund (scheinbarer) Leistungsbeeinträchtigung (Knie-, Hüft-, Rücken- oder sonstige Gelenks-, Bänder-, …, Knochen-problemen) oder schlicht: aufgrund ihres Alters(!) eine zweite „Sportkarriere“ beginnen !

In Tai Chi ist niemand je „zu alt“, eher gilt: Jemand ist vielleicht noch zu jung dafür!
Entscheidend ist nur: „Wie lange mache ich Tai Chi“?

Die Chinesen sagen:
„Menschen, die Tai Chi praktizieren, erlangen die Geschmeidigkeit eines Kindes, die Kraft eines Holzfällers und die Klugheit eines Weisen”.

Die Entstehung von Tai Chi liegt mehrere Jahrhunderte in der chinesischen Vergangenheit. Über den Ursprung ranken sich viele Legenden. Welche bevorzugt wird, hängt meist von (Familien-)Stil und Autor der Veröffentlichungen ab.

TAI CHI zu erklären, gleicht dem Versuch, jemanden den Geschmack einer Erdbeere zu erläutern. Es ist und bleibt unzulänglich – bis man feststellen muss: „Koste sie. Dann weißt Du, wie sie schmeckt!”. Das Praktizieren von Tai Chi kann ebenso nur äußerlich und unzulänglich beschrieben werden, man kann es eben – sozusagen „nur am eigenen Leib“ – erfahren.

Es gleicht dem Erlernen einer neuen Körpersprache,
welche jedoch auch dem westlichen Menschen recht schnell vertraut und ursprünglich erscheint.

Tai Chi – die „innere Kampfkunst“.
Ein weiser Chinese lehrte seinen Enkel: „Es geht nicht darum, Deine Feinde zu besiegen, um Dich dadurch vor ihnen zu retten – es geht primär darum,
Dich selbst zu retten!“

Tai Chi Gung –
Die Revolution des Sportgedankens!
Eine Betätigungsform – eine Sportart – in der man mit zunehmenden Alter mit zunehmender Erfahrung bei fortgesetzter Übung immer besser wird!

Tai Chi Gung
schenkt dem Menschen:

  • Körperbeherrschung
    nicht durch „Gewalt“, „Verbissenheit“ oder „Aggressivität“,
    sondern mit sanfter, gelassener Kontinuität in der Übung
    Motto: „Der stete Tropfen höhlt den Stein – ein Hammer zerbricht diesen nur!“
  • Atemrhythmus, -tiefe und -einsatz –
    90% der westlichen Bevölkerung „leidet“ eigentlich an falscher Atmung und deren Folgen:
    Kraftlosigkeit, Mattheit, Müdigkeit, Aufmerksamkeitsdefizite, mangelnde Ausdauer, Unruhe, Stress, Fahrigkeit, Nervösität, Unausgeglichenheit – und vieles andere mehr;
    Nur eine natürlich tiefe Bauchatmung „in jeder Situation“ sorgt für (innere) Stärke und Gelassenheit!
  • Konzentrationsstärke und Vorstellungskraft
    der Mainstream ist laut, schrill, sprunghaft, „zerfasert“, „zerstreut“ – er lenkt den Menschen ständig ab!
    Die Übungen von Tai Chi sind sanft, leise, harmonisch und führen den Menschen in die Stille und zu sich selbst!

Jetzt beginnen –

Probetraining am 16. September 2020
Anmeldung zum Probetraining

Das →Einsteigertraining für neue Mitglieder
beginnt die Woche darauf –
mehr Infos zum Verein unter: →www.tai-chi-gung.at