Serie: Mein tägliches 5-Minuten-Taichi – Teil 01

Jeden Tag eine kleine aktive Übung, um mit Tai Chi fitt zu bleiben –
(…und idealerweise 2 x pro Woche eine Trainingseinheit gemeinsam im Verein).

Mit dieser Serie möchten wir vom →Tai Chi Gung – Landessportverein, Salzburg, die Mythen rund um Tai Chi und „Kung fu“ ein wenig auflösen.

Wir wollen praktisch zeigen und „erfahrbar“ machen, dass die „Methode des Tai Chi“, also: Tai Chi Chuan, tatsächlich tagtäglich geübt werden kann, ohne extra dafür um vier Uhr morgens im Park stehen zu müssen.
Ebenso, dass „→Kung Fu“ ( = „das ständig meisterhaft ausgeführte, nicht obsessive[!], Bemühen um…“) einfach eine bestimmte „Lebenspraxis“ oder einen „Habitus“ darstellt und keineswegs mit „unnachgiebiger Härte“ zu sich selbst oder anderen zu vergleichen wäre.

Mit einfachen, von jedem Laien durchführbaren Übungen möchten wir der Öffentlichkeit zeigen, dass „jeder“ täglich sein „eigenes Tai Chi Kung Fu“ perfektionieren kann.

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T01 – Tagesübung:

„Mein Bauch ist das Atemzentrum“

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Anleitung:
(Dauer: 2-3 Minuten, max. 5min)

Ich stelle mich aufrecht in →Wu Chi hin und lege den Daumen meiner linken Hand in den Bauchnabel, die Handfläche berührt darunter locker den Bauch. Die rechte Handfläche lege ich ebenfalls locker über den Handrücken der linken Hand.

Ich schließe die Augen und atme bei geschlossenem Mund durch die Nase.
Beim Einatmen beobachte ich, wie sich der Bauch nach außen wölbt und beim Ausatmen nach innen. Ich atme ruhig und rhythmisch weiter und achte darauf, wohin der Atem fliesst – Dieser soll von der Nase nach unten bis in den Bauch(Nabel) – wo sich meine Hände befinden, fließen.

Ich korrigiere während ich ruhig weiteratme, meinen Körper, meinen Atemvorgang:
– Ist/wird der Bauch bewegt? (Die darauf gelegten Hände dienen als „Sensoren“)
– Sind die Schultern und der Nacken locker und entspannt?
– Ist der Brustkorb locker?
– Geht der Atem „tief“ (in den Bauch)?

Nachdem ich den „korrekten Atemvorgang“ einige Zeit (2-3 Minuten, max. 5min) beobachtet habe – UND mit dem Ergebnis „für heute“(!) zufrieden bin, senke ich die Hände und Arme und beende diese Übung.

Anmerkung:
Bei dieser Übung ist es egal, ob ich die Augen geöffnet lasse oder schließe – es geht primär um das „(Er-)Fühlen“, wohin der Atem bei mir (tatsächlich) fließt.

Ich kann diese Übung immer wieder mal „zwischendurch“ machen.

Übungsziel

Das Übungsziel ist erreicht, sobald ich in der Lage bin, „jederzeit“, egal ob ich gehe, stehe, sitze oder liege, zu erkennen, ob ich gerade „Brustatmung“ ausführe oder die „natürlich tiefe →Bauchatmung (Zwerchfellatmung)“, sowie „jederzeit“ von Brust- auf Bauchatmung wechseln kann.

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