Sonntag 9. Oktober 2011 von websifu
Glossareintrag: Schrittformen
Glossareintrag: Schrittbewegung
Alternativ: Gehen in Tai Chi Gung oder Schritte in Tai Chi (Chuan)
Schrittformen
Unter Schrittformen verstehen wir (vom Tai Chi Gung – Landessportverein, Salzburg) die Art der Bewegungsabläufe – vor allem der Beine, der Füße und der Hüfte – welche vorzunehmen sind, um den Standort des gesamten Körpers im Raum zu verlagern.
Eine Schrittform dient also dazu, sich – also den gesamten Körper – auf bestimmte Art und Weise im Raum zu bewegen.
Insbesonders ist hierbei die Gewichtsverlagerung zu beachten, welche mit dem “Verschieben” der Taille (dem Hüftbereich) einhergeht. Im Wesentlichen bedeutet dies eine Verlagerung des →Dan Tien im Raum, welche sozusagen mit den →Prinzipien des Tai Chi übereinstimmen “muss” und daher auch den Wechsel oder Übergang in →Grundstellungen darstellt.
Schritte in Tai Chi Gung
Schritte in Tai Chi Gung werden also – vereinfacht ausgedrückt – durch Wechsel von einer Grundstellung in eine folgende vorgenommen.
Ebenso simpel ausgedrückt, kann der Körper sich dabei – ausgehend von der Blickrichtung – in drei Richtungen bewegen: Vorwärts, rückwärts oder seitwärts.
Vorwärts bewegt man sich dabei grundsätzlich im →Bogenschritt, rückwärts im Pendelgang (siehe dazu Kapitel Grundschule im Handbuch).
Abhängig von einer Angriffsrichtung (= Blickrichtung), der Intention der Bewegung im Raum (voranschreitend oder zurückweichend) – beziehungsweise abhängig vom Einsatz des jeweiligen →Komplementärs – erfolgt ebenso ein entsprechender Seitwärtsschritt (Anm.: Wiederum in einer Grundstellung).
Exkurs:
“Stehenbleiben” (oder: “Zentrieren”) stellt keine Bewegung im Raum dar und ist dementsprechend auch kein Schritt!
Nur für Mitglieder
Genaue Details der Grundstellungen, Schrittformen und des “Gehen in Tai Chi Gung” finden sich im Handbuch: “Tai Chi Gung – Grundkurs” auf den Seiten 36 – 64, einschließlich Fotos und grafischen Darstellungen.
Der Download des Handbuchs ist über die Rubrik “Fernlehrgang” möglich - nur für registrierte und freigeschaltene Mitglieder des Vereins.
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Mittwoch 17. August 2011 von websifu
Kurze Antwort: Auch sehr viel! – Aber betrachten wir diese Thema ruhig genauer.
Die westliche Gesundheitsbranche hat den Beckenboden nun jüngst auch (endlich) für den Mann entdeckt und bietet viele Anleitungen, Bücher und Übungen in unterschiedlichsten Trainingssystemen hierfür an.
Beckenboden körperlich
Rein körperlich gesehen, wird dabei unter “Beckenboden” der sogenannte PC-Muskel (PC steht für “Pubococcygeus”), oder englisch: “Pelvic Floor”, verstanden. Eine Muskelgruppe, die wie eine “Bodenplatte” unter dem Rumpf, die inneren Organe hält.
Manchmal auch mit “Dammbereich” umschrieben.
Beckenboden: Intimzone und Tabu?
Der Beckenboden steht eng im Zusammenhang mit zwei intimen Zonen des Menschen: Den Sexualorganen und den Ausscheidungsorganen.
Jene sind zwar absolut überlebenswichtig, aber weder Männer noch Frauen sprechen gerne darüber.
Denn es geht hierbei einerseits um den Unterleib, eine Intimzone, und andererseits, selbst bei ausgezeichnet trainierten Beckenboden-Muskeln, kann leider niemand damit in der Öffentlichkeit angeben.
Es sind eben keine “sichtbaren” oder auch für andere “fühlbare” Muskeln, wie Bizeps, Po oder Waschbrettbauch, die man herzeigen kann.
Als Intimzone wird diese Körperregion nicht nur verdeckt, sondern oft gleich ganz “vergessen”.
Nur wenn sich die ersten Beschwerden melden – welche auch meist erst über Sekundärprobleme (beispielsweise: Rückenprobleme, Blasenschwäche, verminderte Libido und vermindertes Lustempfinden, …, Prostata- oder Erektionsprobleme, etc.) wahrgenommen werden – kommt Mann oder Frau daran nicht mehr vorbei.
Sinnvoller wäre es eben, sich um den Bereich “Beckenboden” auch schon eher zu kümmern – Dies verhindert oft das (meist selbst auferlegte) Tabu.
Hierzu dienen
Beckenboden Übungen
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Montag 13. Juni 2011 von websifu
Glossareintrag: Tai Chi Physiologie
und
Ask a Sifu:
Wie lässt sich das Training von Tai Chi (Taiji) sportphysiologisch beschreiben?
Welches Training ist Tai Chi physiologisch gesehen?
Unser Trainer und Obmann, Gottfried Michael Rinner, definiert dies folgendermaßen:
“Das körperliche Training von Tai Chi (Chuan) entspricht physiologisch einem isotonisch-dynamischen Muskeltraining mit wechselnden Belastungsvektoren, welches hauptsächlich die langsam kontrahierenden, roten Muskelfasern, nutzt und stimuliert.”
[Gottfried Michael Rinner, Salzburg, im Juni 2011].
Zur Erklärung der Begriffe
Physiologie ist grob gesagt die Lehre von den körperlichen Vorgängen im Organismus; … Den ganzen Beitrag lesen »
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Dienstag 17. Mai 2011 von websifu
Glossareintrag: Grundschule
Damit die Praxis von Tai Chi Chuan (Taji Quan) ausgeführt werden kann, sind einige grundlegende Kenntnisse erforderlich. In der sogenannten “Grundschule” werden diese vermittelt, angewendet und auch regelmäßig geübt, um jene Grundlagen zu perfektionieren und schließlich in jeder Tai Chi – Übung oder →Form beherrschen zu können.
Die “Grundschule” umfasst also als Gesamtbegriff sowohl alle körperlichen “Techniken” und “Bewegungsarten” (beispielsweise: Haltungen, Stellungen, Schrittformen, etc.), welche sich in nahezu jeder Form wiederfinden lassen, als auch deren beschriebene “Theorie”, welche es im Praktikum von Tai Chi immer(!) zu beachten gilt, die sogenannten “Tai Chi Prinzipien”.
In den regelmäßig stattfindenden →Trainingseinheiten des Tai Chi Gung – Landessportverein, Salzburg, fällt somit auch das →Danlian in jenen Trainingsabschnitt.
Für Mitglieder und Förderer
zur Grundschule derzeit erhältliche Dokumentationen
(”Anmelden” – Login erforderlich):
Unsere übersichtlichen →Trainingsinfo(s) zu den jeweiligen Einzelthemen, insbesonders
Beziehungsweise entsprechende TI’s mit Erweiterten Infos (”TI_###_ErwInfo…”),
sowie alle gesondert dokumentierten Einzelübungen, welche nicht im Handbuch erläutert sind:
Entsprechendes Videomaterial findet sich in Download-Rubrik: →Trainingsclips
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Samstag 14. Mai 2011 von websifu
Glossareintrag: Trainingsinfos
Die Trainingsinfos sind, wie der Name schon andeutet, möglichst kurz und übersichtlich gehaltene Dokumente (meist ein DIN-A4-Blatt), welche zur Nachlese eines wichtigen Einzelthemas des praktischen Tai Chi Gung – Trainings im Verein dient.
Die gesammelten Blätter beinhalten somit alle aktuell verfügbaren Beschreibungen rund um einzelne Trainingsthemen des Tai Chi Gung im praktischen PDF-Format – also Theorie und Hintergrund zum laufenden Training in Übersichtsform. Beispielsweise auch die Ausführung von →Bewegungen bzw. Haltungen, →Schritte und →Formenübersichten.
Anmerkung:
Im Gegensatz dazu stellen die →eBooks (beispielsweise: Das Handbuch “Tai Chi Gung – Grundkurs” oder →”Die Acht Grundtechniken – Ba Gua Chang”) sowie die →Bilddokumentationen, eine umfassende Dokumentation der Theorie dar!
Ursprünglich – im Jahre 2008 – war(en) die →Trainingsinfo(s) als Handout pro Trainingseinheit für Einsteiger gedacht.
In den folgenden Jahren wurden diese um Themen und Sachgebiete aktueller Fortschrittsgrade oder Lehrgänge (unter den Dateinamen TI_###Beschreibung, als TI’s mit →Grundschule, Form, um Formenkurzübersichten, Dateiname mit “Info_Form”, sowie Erweiternde Infos zur Vertiefung bereits behandelter Themen, Dateiname mit “ErwInfo”), ausgebaut.
Zusätzlich finden sich zwischenzeitlich in der entsprechenden →Downloadrubrik mit Namen “Trainingsinfo” genauso auch Beschreibungen zu Einzelübungen (Dateiname: “TI_U##_Einzeluebung”), welche anderswo nicht dokumentiert sind.
Alle aktuell verfügbaren Dokumente der Trainingsinformation, findet man als Dateien im PDF-Format via Download-Rubrik: →Trainingsinfo
Dem Besucher ist dort beispielsweise die erste Trainingsinfo mit Hintergrundinformationen zu TAI CHI und Tai Chi Chuan (Taiji quan) – auch ohne Login im Forum – frei zugänglich.
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